Vier Starts, ein Ziel: Mixed Relay richtig angehen

Mixed Relay macht Spaß, ist aber kein reines „Spaß-Format“. Es ist Triathlon auf Espresso: kurz, schnell, stark. Jeder Handgriff muss sitzen und der richtige Umgang mit Druck ist entscheidend.

Nils Flieshardt / spomedis Schon beim Einrichten der Wechselzone ist man als Team unterwegs, dieses Gefühl lässt einen das ganze Rennen nicht los – Einer für alle, alle für einen.

Mixed Relay klingt im ersten Moment wie die rein spaßige Nebenbühne eines Triathlons: kurz und schnell vorbei. Fest steht, dass es eines der ehrlichsten Formate ist, die dieser Sport zu bieten hat. Weil es dir sofort zeigt, wie gut du unter Druck funktionierst. Weil es keine Zeit gibt, „reinzukommen“. Und weil jede kleine Unsicherheit, ein wackeliger Brillensitz, ein verkorkster Helmgriff, ein Chipband, das nicht sofort will, nicht nur dich Zeit kostet, sondern dein ganzes Team. Genau das macht Mixed Relay so besonders: Du trittst nicht an, um deinen Tag zu managen. Du trittst an, um Sekunden für dein Team herauszuholen.

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Wer Mixed Relay erstmals erlebt, merkt schnell: Die Strecke ist kurz, aber die Intensität ist maximal. Viermal hintereinander 250 Meter schwimmen, 7,3 Kilometer Rad, 2,3 Kilometer laufen, mit Übergabe und Wechselzone wie in einer Formel-1-Boxengasse. Es ist ein Sprinttriathlon ohne Sicherheitsnetz. Und deshalb lohnt es sich, dieses Format nicht nur mit Fitness anzugehen, sondern mit einem Plan. Denn Mixed Relay gewinnt nicht allein, wer am stärksten ist. Sondern wer am wenigsten verschenkt.

Rollen im Team: Wer baut auf, wer hält, wer rettet?

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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