Langeweile? Bitte! So trainiert Reizarmut deine mentale Stärke

Triathlon ist häufig geprägt von Wiederholung, Gleichförmigkeit und langen Phasen ohne echte Abwechslung. Genau diese Monotonie wird im Training oft überdeckt durch Musik, Bildschirme und permanente Rückmeldungen. Dabei kann eine zentrale Fähigkeit in den Hintergrund treten: die mentale Selbststeuerung unter reizarmen Bedingungen.

Nils Flieshardt / spomedis

Moderne Trainingsumgebungen sind selten still. Leistungsdaten, Musik, Videos oder strukturierte Programme begleiten nahezu jede Einheit. Reize gelten als Motivationshilfe und als Mittel gegen Monotonie. Gleichzeitig wird ein Aspekt des Trainings kaum thematisiert: die Fähigkeit, Leistung auch dann stabil aufrechtzuerhalten, wenn äußere Stimulation fehlt. Mentale Stärke entsteht nicht ausschließlich durch Abwechslung oder Intensität, sondern auch durch die kontrollierte Konfrontation mit Reizarmut. Primär auf psychologischer beziehungsweise kognitiver Ebene.

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Mangelhafte Trainingsgestaltung?

Langeweile kann im Training als Hinweis auf mangelhafte Trainingsgestaltung interpretiert werden. Zu wenig Variation, zu wenig Anspruch, zu wenig Ablenkung, zu wenig Qualität – in Form von echten Herausforderungen. Psychologisch betrachtet ist Langeweile jedoch bei weitem kein Defizit, sondern ein Zustand reduzierter externer Aktivierung.

Auseinandersetzung mit dem eigenen Körpergefühl

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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