Auf 180: Die perfekte Schrittfrequenz?

Eine Schrittfrequenz von rund 180 Schritten pro Minute gilt als Maßstab vieler Spitzenläufer. Was sich dahinter verbirgt, ist mehr als nur ein Zahlenspiel. Denn die Schrittfrequenz beeinflusst, wie effizient du läufst.

Eine Schrittfrequenz von 180 Schritten in der Minute gilt als optimal, doch stimmt das?
Nils Flieshardt / spomedis Casper Stornes legte mit dem ersten Marathon unter 2:30 Stunden bei einer Ironman-Weltmeisterschaft eine beachtliche Leistung auf den Asphalt.

Warum ist die Schrittfrequenz wichtig?

Läufer mit niedriger Frequenz neigen zum Overstriding – der Fuß setzt weit vor dem Körperschwerpunkt auf. Das bremst, verlängert die Bodenkontaktzeit und ­belastet Knie und Hüfte unnötig. Bei einer Frequenz­erhöhung verkürzt sich automatisch die Zeit am Boden. Der Vortrieb bleibt stabil, die Belastung sinkt, die Laufökonomie steigt. Studien zeigen: Schon zehn Prozent mehr Schritte pro Minute reduzieren die Stoßbelastung signifikant.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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