Mehr Schritte, weniger Belastung? Die Schrittfrequenz kann deinen Laufstil effizienter und schonender machen. Wir erklären, worauf es ankommt und wie du deinen Rhythmus findest.

Die Schrittfrequenz gehört zu den Laufparametern, die viele Triathletinnen und Triathleten zwar auf ihrer Uhr sehen, aber selten bewusst nutzen. Dabei kann sie großen Einfluss darauf haben, wie ökonomisch du läufst. Gerade im Triathlon, wenn du nach dem Radfahren mit vorbelasteter Muskulatur auf die Laufstrecke gehst, kann ein sauberer Rhythmus entscheidend sein.
Die Schrittfrequenz beschreibt, wie viele Schritte du pro Minute machst. Angegeben wird sie meist in „steps per minute“, kurz spm. Häufig wird eine Frequenz von rund 180 Schritten pro Minute als Ideal genannt. Ganz so einfach ist es aber nicht. Die perfekte Zahl gibt es nicht, denn Körpergröße, Tempo, Kraft, Beweglichkeit und Lauftechnik beeinflussen, welcher Rhythmus für dich sinnvoll ist.
Trotzdem gibt es einen Bereich, der als Orientierung dienen kann: Viele gut trainierte Läuferinnen und Läufer bewegen sich je nach Tempo ungefähr zwischen 170 und 190 Schritten pro Minute. Liegt deine Frequenz bei lockerem Lauftempo deutlich darunter, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.










