Ende Januar ist der beste Zeitpunkt, um genauer hinzuschauen. Welche Technikfehler sich jetzt erkennen lassen und warum kleine Korrekturen im Schwimmen, auf dem Rad und beim Laufen später viel Ärger sparen.
Ende Januar beginnt eine wegweisende Phase im Trainingsjahr. Die Umfänge steigen, der Körper gewöhnt sich an neue Belastungen – und genau deshalb ist jetzt der beste Zeitpunkt, um genauer hinzuschauen. Auf die Art, wie du dich bewegst. Technik-Checks in dieser Phase sind keine Schönheitskorrektur, sondern eine Investition in Effizienz, Belastbarkeit und Konstanz für die gesamte Saison. Der entscheidende Punkt: Was du jetzt korrigierst, musst du im Sommer nicht mehr kompensieren. Denn kleine Unsauberkeiten, die im Winter kaum auffallen, werden mit steigender Intensität schnell zu echten Bremsklötzen – oder zu Verletzungsrisiken. Technikarbeit gehört deshalb nicht ans Ende der Vorbereitung, sondern an ihren Anfang.
Eine gute Technik ist kein Idealbild, das man einmal erreicht und dann abhakt. Sie ist immer das Ergebnis aus Beweglichkeit, Kraft, Ermüdung und Belastung. Wer mehr trainiert, verändert zwangsläufig seine Bewegungsmuster – manchmal zum Besseren, manchmal schleichend zum Schlechteren. Ein Technik-Check soll deshalb keine „perfekte“ Bewegung herstellen, sondern prüfen, ob das aktuelle Muster effizient und belastbar ist.
Gerade im Triathlon ist das entscheidend. Drei Disziplinen, unterschiedliche Belastungen, wechselnde Ermüdung – die Technik muss funktionieren, nicht beeindrucken. Ein guter Check fragt deshalb nicht: „Sieht das schön aus?“, sondern: „Kannst du das über Stunden stabil halten?“