Bei der Challenge Sir Bani Yas führt der Veranstalter am Samstag eine neues ungewöhnliches Verpflegungskozept ein: „The Oasis“, eine optionale Erholungs- und Verpflegungszone auf der Radstrecke der Mittel- und Langdistanz in Abu Dhabi.

Athletinnen und Athleten können bei der Challenge Sir Bani Yas im Emirat Abu Dhabi bei „The Oasis“ bis zu zehn Minuten einkehren, um sich zu erholen, zu trinken, etwas zu essen oder einfach kurz durchzuatmen. Das Besondere: Während des Aufenthalts wird die Rennzeit automatisch angehalten und beim Verlassen – spätestens nach zehn Minuten – wieder gestartet. Wer weniger Zeit bleibt, bekommt entsprechend nur diese Dauer gutgeschrieben.
In der Oasis die Teilnehmenden eine gastfreundliche Lounge-Atmosphäre erwarten – mit Kaffee, Datteln, herzhaften Snacks wie Pasta oder Sandwiches, der Möglichkeit zum Flaschenauffüllen, Toiletten sowie Raum für Austausch mit anderen Athleten. Klassische Gels und Sportnahrung gibt es jedoch weiterhin nur an den regulären Verpflegungsstellen – die Oasis ist ausdrücklich ein Zusatzangebot für die Starter der Mittel- und Langdistanz. Für die olympische Distanz gilt: Auch hier darf gestoppt werden, allerdings läuft die Uhr weiter. Profis fahren unbeeinflusst durch, für sie ist die Verpflegungsoase nicht geöffnet.
Die Veranstalter betonen, dass die Regelung fair und transparent bleiben soll: Das Live-Tracking zeige die Pause zwar nicht an, die Endzeiten würden aber angepasst. Ziel ist es, das Rennen bewusster erlebbar zu machen und die besondere Gastfreundschaft der Vereinigten Arabischem Emirate, zu denen die Insel Sir Bani Yas gehört, ins Event zu integrieren. Zum besonderen Rennerlebnis gehört auch die Unterbringung der Sportlerinnen und Sportler auf einem Kreuzfahrtschiff, dass direkt an der Wechselzone anlegt – ebenso wie die Bitte, eine Klingel am Rad zu montieren, um Antilopen im Wildpark auf der Insel zu warnen.
Das Challenge-Rennen in den Emiraten ist über die Kurz-, Mittel- und Langdistanz ausgeschrieben und startet am kommenden Samstag. Auf der Mitteldistanz ist sind insgesamt rund 80 Profis gemeldet, darunter die Deutschen Merle Brunnée und Jonas Schomburg.









