Der Fun Run gehört zu jeder Rennwoche einer Ironman-Weltmeisterschaft. Wie viel Fun die Teilnehmer dabei haben, entscheidet jeder selbst: Für den einen geht es um die persönliche Bestzeit, für die andere einfach nur um das Erlebnis.
Um diese Schmuckstücke geht es heute: die Medaillen beim traditionellen Fun Run vor der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft.
Um kurz nach halb 8 Uhr haben sich noch nicht viele Teilnehmer am Start- und Zielplatz versammelt. Der Mond steht über dem Plaza de Antonio Banderas, die Temperatur liegt noch bei kühlen 15 Grad, die Sonne kriecht langsam über den Horizont.



20 Minuten später zeigt sich ein anderes Bild, der Platz hat sich gefüllt und die Sportler warten auf das Startsignal.
Wie weit es dieser Teilnehmer auf dem 5-km-Kurs geschafft hat, wissen wir nicht. Aber Kudos für diesen Spirit!



Nach wenigen Minuten geht es für die schnellsten Athleten auf die Mole des Puerto Banús. In dem Moment an zweiter Position: Daniel Grobmeier aus Deutschland.


Nicht alle haben es so eilig, wieder ins Ziel zu kommen. Für manche steht das Erlebnis im Vordergrund. Für die, die nicht mit nach Andalusien reisen konnten, wird noch schnell ein Video aufgenommen.



Die rund 1,6 Kilometer auf der Mole sind auch am Wochenende Teil der Laufstrecke. Die Schnellsten absolvieren sie in wenigen Minuten.











Diese Teilnehmer schreiben „Fun“ im Fun Run auf jeden Fall groß. Und wieso auch nicht? Da wird die spektakuläre Aussicht auch schon mal für ein Fotoshooting genutzt.



Die Spitze erreicht nach rund 16 Minuten das Ziel. Mit einem deutschen Doppelsieg: Daniel Grobmeier muss sich nur Jonas Bauch geschlagen geben. Für den fairen Fight gibt es eine sportliche Umarmung.
Am Ende der Avenida de Julio Iglesias steht die Statue La Victoria, ein Werk des georgischen Künstlers Zurab Tsereteli. Die Statue ist nicht unumstritten: Sie sollte Mitte der 90er Jahre ein Geschenk des Moskauer Bürgermeisters sein. Jesús Gil, der damalige Bürgermeister Marbellas und langjährige Präsident von Atlético Madrid stand später wegen Veruntreuung vor Gericht. Im Zuge der Verhandlungen erfuhren die Bürger Marbellas, dass sie rund 850.000 Euro für die Statue hingeblättert hatten. Heute geht es jedoch um Sport und so laufen die Athleten mit „Sieg“ im Rücken dem Ziel entgegen.



Hier scheint es auf jeden Fall noch genug Power für die letzten 500 Meter zu geben.



Die letzten Meter, bevor es die wohlverdiente Medaille gibt. Und dann noch schnell ein Erinnerungsfoto!
Anmerkung: In einer vorigen Version des Artikels haben wir den Sieger fälschlicherweise als Schweden bezeichnet. Das haben wir nun korrigiert.














