Sollte man im Herbst und Winter zum Indoortraining wechseln? Unbedingt. Zumindest, wenn man seinem Plan Konstanz und Struktur verleihen will. Trotzdem darfst und solltest du auch nach draußen – beide Welten bieten ihre Vorzüge. Ein Leitfaden, welche Einheiten in welcher Umgebung warum ideal aufgehoben sind.

Kaum eine Trainingsform polarisiert unter Triathleten so sehr wie das Indoortraining. Die einen lieben stundenlange Sessions vor dem Bildschirm auf der Rolle oder dem Laufband. Die anderen bevorzugen reale Bedingungen und den Ausgleich an der frischen Luft. Zwei Lager, die auf den Benefit ihrer Vorliebe schwören. Die Wahrheit liegt nicht irgendwo da draußen, sondern dazwischen. Nicht jede Einheit kann outdoor ähnlich effektiv abgespult werden wie indoor. Manche Sessions entfalten ihren eigentlichen Reiz erst, wenn man die eigenen vier Wände verlässt. Zwei Welten, ein Ziel. Wenn du die Stärken und Schwächen beider Umgebungen kennst und nutzt, kannst du dein Training optimal steuern.
Blicken wir zunächst auf die Voraussetzungen, damit du dich in beiden Welten zurechtfindest. Schwimmen klammern wir bewusst aus, da wir für die erste Disziplin in unseren Breitengraden von einem Pool als Trainingsumgebung ausgehen. Für deine Outdoorsessions in den beiden anderen Triathlondisziplinen benötigst du Laufschuhe und Kleidung sowie ein Rad und Radequipment. Für ein effektives Indoortraining setzen wir einen Smarttrainer voraus – und blicken zusätzlich auf die Vorzüge eines Laufbands.









