NEU! triathlon-News Ausgabe vom 17. Oktober, 06:03 Uhr · 1:07 Min · Kurzfassung

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T100 San Francisco: Die Liebe zur Großstadt und Schlagseite im Rennen

Das zweite Männerrennen der T100 verlief anders als erwartet. Ein deutsches Doppelpodest, ein schnelles Schwimmen und ein Favorit mit Schlagseite. Die 5 Takeaways zum San Francisco T100.

T100 „We are going to San Francisco“ – Rico Bogen könnte ein Lied davon singen, wenn es um Podienplatzierungen bei der T100 geht.

1Eine Disziplin fehlt noch

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Morgan Pearson hat in San Francisco eindrucksvoll gezeigt, warum er zu den gefährlichsten Athleten der T100-Serie gehört. Der US-Amerikaner lieferte die schnellste Schwimmzeit und den schnellsten Laufsplit des Tages ab und stand am Ende trotzdem nicht auf dem Podium. Das allein erzählt bereits die Geschichte seines Rennens. Denn zwischen seinen beiden Paradedisziplinen liegt weiterhin die größte Baustelle: das Radfahren.

Zwar konnte Pearson den Rückstand auf die stärksten Radfahrer im Feld diesmal etwas begrenzen, dennoch verlor er auf Hayden Wilde rund drei Minuten auf dem Rad. Gegen Athleten wie Rico Bogen, die auf den 80 Kilometern konsequent Druck machen und große Zeitpolster herausfahren, reicht selbst ein überragender Lauf nicht aus. Bogen büßte auf den abschließenden 18 Kilometern rund zwei Minuten auf Pearson ein, hatte seinen Vorsprung aus der zweiten Disziplin jedoch auf fast acht Minuten ausgebaut, dass der Deutsche nie ernsthaft in Gefahr geriet.

Das zeigt einmal mehr die Realität der T100-Serie: Rennen werden nicht allein durch schnelle Beine entschieden. Wer um Siege kämpfen will, muss vor allem auf dem Rad konkurrenzfähig sein. Pearson besitzt mit seinem Schwimm- und Laufniveau das Potenzial für ganz vorn, doch solange ihm auf den stärksten Radfahrern mehrere Minuten fehlen, bleibt das Podium ein schwieriges Unterfangen. Man könnte fast meinen, Pearson würde sich wünschen, der Triathlon würde in einer anderen Reihenfolge ausgetragen.

2Die große Liebe

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Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...

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