Auf der Suche nach den letzten Prozent:
Marginal Gains – die Luft nach oben

Im Triathlon geht es oft darum, mehr herauszuholen. Aus sich selbst, aus dem Material und aus dem ganzen Drumherum. Die Jagd nach den berühmten Marginal Gains. Doch wie aussichtsreich ist diese? Gedanken über die Luft nach oben.

Der Ursprung dieser Geschichte liegt in einer Frage, die sich einem als Material­tester immer wieder stellt: Wie viel besser könnte dieses ganz bestimmte Produkt, das mich gerade total überzeugt hat, noch sein? Gibt es hier überhaupt noch Luft nach oben? Und wenn ja, wie viel? Das letzte Mal, dass ich wieder ganz konkret über diesen Gedanken gestolpert bin, war beim Test des Felt „IA Advanced Ultegra Di2“. Ein gut gemachtes Rad, das es mit einer sinnvollen Ausstattung der gehobenen Mittelklasse für 5.999 Euro gibt. Viel Geld, aber ein durchaus üblicher Preis für diese Kategorie.

Im Vergleich dazu gibt es das Topmodell des Herstellers, für das rund 15.000 Euro fällig werden. Ein Preis, der sich zum einen durch die Ausstattung ergibt (High-End-Schaltung und -Laufräder), aber auch zu einem gehörigen Teil durch die Kosten für das Rahmenset, das aus noch hochwertigerem Carbon besteht als das getestete Modell. Dadurch wird das Set in der Summe 200 Gramm leichter. Ein Wert, den man durchaus unterschiedlich beurteilen kann. Für einen Entwickler ist es auf diesem Niveau eine überaus schwere Aufgabe, 200 Gramm aus einem Set herauszuschwitzen. Dies lässt sich nur mit aufwendigster Herstellung und hochwertigsten Materialien bewältigen – beides treibt den Preis extrem nach oben und erklärt am Ende den Unterschied zum „Mittelklassemodell“. Aber steht die deutlich größere Investition im Verhältnis zur Verbesserung der Performance? Die spontane Antwort lautet: auf keinen Fall.

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Und doch ergibt sich ein Vorteil, der, mag er noch so klein sein, wohl die meisten Athleten dazu bewegen würde, sich für das Topmodell zu entscheiden, wenn sie die freie Wahl hätten. Für Triathleten, deren Leben sich zu einem großen Teil darum dreht, wie sie in ihrem Sport ­schneller ans Ziel kommen, ist dieses Streben nach dem ­Optimum nachvollziehbar. Nicht nur beim ­Material stellt sich die Frage nach dem Möglichen. Beim Thema Sitzposition, bei Trainingsinhalten und bei der Bewegungsökonomie taucht der Gedanke daran ebenfalls auf, was sich im konkreten Fall noch rausholen ließe. Eine ­Einstellung, die man auch an den Themen unserer verschiedenen Formate ablesen kann. Regelmäßig geht es neben der Grundausstattung für Einsteiger um Themen wie Aero-Kettenblätter, Rollwiderstände verschiedener Reifen, den perfekten Luftdruck, Vorteile von aufwendigen Kettenbehandlungen und den Gewinn durch Custom-Cockpits. Wir schreiben seitenlange Artikel über Aero-­Unterschiede verschiedener Stoffe oder die mög­lichen Verbesserungen der Laufökonomie durch ­Carbonplatten in Schuhsohlen.

Frank Wechsel / spomedis Seit einiger Zeit gibt es den Kampf der “Marginal Gains” auch bei den Carbonlaufschuhen unterschiedlicher Hersteller.

Messbar schneller

Oft lässt sich am Ende dieser Tests, Analysen und Kaufberatungen feststellen: Ja, es kann einen Vorteil durch ein Produkt XY geben, wenn gleichzeitig ganz konkrete Begleitumstände stimmen. Keine riesigen Vorteile, aber messbare, die einen vielleicht ein paar Sekunden schneller machen. Wahnsinnssprünge durch einzelne Maßnahmen? Extrem selten. Und je länger es den Sport gibt, desto unwahrscheinlicher werden sie. Fast immer sind es die sogenannten Marginal Gains, über ­deren Mitnahme man sich Gedanken ­machen kann und als Profi oftmals sogar muss.

Anfang der 2000er-Jahre wurde dieses Mitnehmen der Marginal Gains zu einer regelrechten Philosophie im Sport, vor allem im professionellen Radsport. 2003 begann im damaligen Team CSC ein Projekt unter dem Technischen Direktor Carsten Jeppesen, das die systematische Suche nach dem besten Equipment als Ziel hatte. Alle Ausrüstungsbausteine wurden auf den Prüfstand gestellt und hinsichtlich ihrer Performance bewertet. Besonders im Fokus stand dabei die Aero­dynamik, denn zum einen ist der Wind naturgemäß der größte zu überwindende Widerstand beim Radfahren und zum anderen wurde schnell klar, dass dieses Thema bislang nicht konsequent bearbeitet wurde und deshalb großes Potenzial für Fortschritt bot. Nicht mit einem großen Wurf, sondern als Summe vieler kleiner Verbesserungen.

Auf die Spitze trieben es zunächst der britische Radsportverband und dann das Team Sky unter dem Performance-Direktor und ­Manager David Brailsford. Dieser brachte neben ­seiner sport­wissenschaftlichen Expertise ­Ansätze aus ­seinem Wirtschaftsstudium in die Teams ein. ­Basierend auf der japanischen Philosophie „Kaizen“, die für das kontinuierliche Streben nach unendlicher Verbesserung steht, verordnete Brailsford seinen Mannschaften das „­Marginal-Gains-Prinzip“ als ganzheitliches Konzept. Die Idee: Alle erdenk­lichen Bereiche und ­Dinge, die direkt oder ­indirekt Auswirkungen ­darauf haben könnten, wie man ein Fahrrad fährt, sollten verbessert werden. Und wenn es gelänge, jeden identifizierten Bereich um nur ein Prozent besser zu machen, würde auf Dauer aus vielen unbedeutend erscheinenden Maßnahmen in der Summe eine sig­nifikante Verbesserung entstehen.

Konsequent erfolgreich

Sky kultivierte das Prinzip auf derart konsequente Weise, dass einige der Maßnahmen regelrecht berühmt wurden, weil sie weit darüber hinausgingen, was die Technik des Fahrrads und das Training der Fahrer betraf. Und damit sind nicht die Dopingvorwürfe gemeint, denen sich das Team im Lauf der Jahre immer wieder ausgesetzt sah. So transportierte das Team zum Beispiel stets seine eigenen Matratzen von Hotel zu Hotel, um für eine bessere Schlafqualität zu sorgen. Man bestand auf chirurgischem Händewaschen aller Angestellten, weil dies das Infektionsrisiko für die Fahrer verringerte, und man untersagte vor und während der Rennen das Händeschütteln.


Spötter mögen einwerfen, dass man durch ausgiebiges Händewaschen nicht zum Sieger wird. Und sie haben natürlich recht. Niemals wird ein einzelner Aspekt der Marginal Gains der direkte Weg zum Erfolg sein können. Aber dass Patrick Lange nach seiner Hawaii-Erfahrung von 2019, als er durch eine Virusinfektion geschwächt ins Rennen ging, im kommenden Februar in den ­Tagen vor der nächsten WM wieder Dutzende von Händen schütteln wird, wie es bislang üblich war, ist doch eher unwahrscheinlich.

Und damit sind wir wieder beim Triathlon, wo Marginal Gains zwar in vielen Bereichen eine riesige Rolle spielen, aber selbst die Profis das Konzept nicht wirklich konsequent umsetzen. Punktuell wird enormer finanzieller und zeitlicher Aufwand betrieben, um zum Beispiel die Sitzposition zu verbessern, das Rad aerodynamischer zu machen oder die Effizienz des Antriebs zu steigern, doch gleichzeitig wird diese Akribie nicht in allen Bereichen umgesetzt. Natürlich verfügt im Triathlon niemand über das Sky-Budget, das einen Team-Tross inklusive Ärzten und Matratzen-Service ermöglichte. Aber auf das Händeschütteln bei Sponsoren- und Presseterminen vor wichtigen Rennen zu verzichten oder nur Material einzusetzen, das man im Vorfeld getestet und für gut befunden hat, um im Wettkampf böse Überraschungen zu vermeiden, kostet zum Beispiel nichts – das Gegenteil jedoch möglicherweise den WM-Titel.

Analysiert man die Bilder von wichtigen Langdistanzen der vergangenen fünf Jahre, muss man zwar mit jedem Jahr länger suchen, um ­etwas zu finden, das schon zum Zeitpunkt der ­Aufnahme unter „Marginal Gainern“ als ­No-Go galt, aber dennoch wird man selbst in der Welt­spitze ­fündig. So war zum Beispiel ­Daniela Ryf nur schwer davon zu überzeugen, im ­Rennen auf ihr lieb gewonnenes Trainingslaufrad zu verzichten und von den nachteiligen 32 Millimetern auf ein höheres Modell zu wechseln. Und dass es bei einer Geschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde ein bis zwei Watt kosten kann, den Strohhalm des Trinksystems dauerhaft im Wind stehen zu lassen, war längst bekannt, als sie es noch beharrlich ignorierte. Genauso wie Lionel Sanders übrigens, bevor er seinen Radsponsor wechselte.

Philipp Seipp Pflichtkauf, wenn man seinen Antrieb so effizient wie möglich gestalten will: Oversized-Röllchen mit Keramiklagern – hier von Laura Philipp mit Custom-Aufschrift.

Speziell beim Radfahren hat sich jedoch viel getan. Schaut man sich in den Wechselzonen der Profis um, findet man dort keine schlecht rollenden Trainingsreifen mehr. Keine runden Flaschen an Unter- und Sitzrohren und keine ­Trinksysteme oder Flaschenhalter, die so ­ungünstig am ­Cockpit oder hinter dem Sattel platziert sind, dass die Aerodynamik des Gesamtsystems leidet. ­Konnte man noch vor wenigen Jahren darauf ­wetten, schmutzige und damit weniger ­effiziente ­Antriebe an Rahmen zu finden, die bereits ­aerodynamisch top waren, nimmt heute die überwältigende Mehrheit den Vorteil einer zumindest sauberen, besser noch für leichteren Lauf ­behandelten ­Kette mit. Wer von seinen Sponsoren die Erlaubnis bekommt, stattet sein Rad mit speziell auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmten Extensions und Armschalen aus, platziert aerodynamische Boxen aus dem 3-D-Drucker im Rahmendreieck unter der zum Standard gewordenen Aero-­Flasche, tauscht beim Schaltwerk die Standardlager gegen leichter laufende aus und setzt auf die schnellsten Reifen, die der jeweilige Ausrüster liefern kann. Trainingslaufräder im Wettkampf? Nicht mehr zu sehen.

Bikefitter als Baumeister

Und auch bei der Position wird mittlerweile deutlich mehr getüftelt als noch vor drei bis vier Jahren. Kaum ein Profi, der seine Position nicht im Windkanal und mit einem Aero-Test auf der Bahn optimieren und anschließend oder zeitgleich die biomechanische Komponente durch einen Bikefitter abgleichen lässt. Eine Position „bauen“ nennen das die Experten. Und da Björn Geesmann, triathlon-Coach und Sportwissenschaftler beim Institut HYCYS, mit seinen Mitarbeitern und in Kooperation mit den Bikefittern von Gebiomized an zahlreichen Positionen, unter anderem von Daniela Bleymehl, Patrick Lange, Jan Frodeno, Boris Stein, Sebastian Kienle und Cameron Wurf mitgebaut hat, ist er überzeugt, „dass unter den Top-25-Männern auf Hawaii niemand mehr dabei ist, der neben der Arbeit am Rad mit den richtigen Laufrädern etc. nicht auch an der Position schrauben musste, um überhaupt noch konkurrenzfähig zu sein“. Eine Aussage, die verdeutlicht, welch enorme Entwicklung das gesamte Feld der Aerodynamik beim Radfahren erlebt hat. War eine Optimierung im Windkanal oder auf der Bahn noch vor wenigen Jahren etwas, das den glücklichen Athleten, die dieses Privileg hatten, einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffte, wäre es heute ein deutlicher Nachteil, würde man dieses Pflichtprogramm nicht absolvieren und aufs Augenmaß vertrauen, wie es früher aufgrund der technischen und finanziellen Möglichkeiten Standard war. Zumal beim Bau der Position mitgetestet wird, welcher Helm und ­welcher Anzug am besten zur neuen Haltung passen. Denn dies ist ein wichtiges Zusammenspiel, bei dem allerdings auch die Ausrüster der jeweiligen Athleten mitspielen müssen, um das im Rahmen des Möglichen beste Ergebnis zu ­erreichen.

Man muss also festhalten, dass all die genannten Maßnahmen keine Marginal Gains mehr sind. Denn wenn die größten Konkurrenten die gleichen Schritte unternehmen, lässt sich mit diesen naturgemäß kein Vorsprung mehr erzielen. Aber bedeutet dies gleichzeitig, dass all das mühsame Sammeln von Wattgewinnen im niedrigen einstelligen Bereich nur noch Pflicht statt Vorteil ist? Das kommt darauf an, ob man mit einer Veränderung einen Pfad einschlägt, den man zumindest eine Zeit lang allein geht. Dass es diese Pfade immer geben wird, ist ein Geschenk der Mathematik an konsequente Marginal Gainer. Denn Effizienz verhält sich zu ihrem Glück asymptotisch. Das heißt: Man kann zwar konsequent und in kleinen Schritten Richtung Perfektion streben, doch man wird diese niemals erreichen können, da sie in der Unendlichkeit liegt. Oder anders: Es geht immer noch ein Stückchen besser.

Keine Frage des Geldes

Ein gutes Beispiel für einen erfolgreichen Solo­weg war das Cockpit, das Patrick Lange 2018 beim Ironman Hawaii nutzte. Seine Ausrüster Canyon und Swiss Side suchten im Vorfeld nach bislang nicht ausgeschöpftem Potenzial in ­Langes Set-up und man identifizierte die herkömmlichen Extensions als einen Bereich, in dem eine Custom-Lösung eine Verbesserung versprach. Also kooperierte man mit der Formel-1-Firma Sauber und druckte eine sündhaft teure Lösung aus Titan. Das Ergebnis war eine Verbesserung um eine gute Handvoll Watt und ein echter Marginal Gain, da im Triathlon niemand sonst mit einem ähnlichen Cockpit unterwegs war. Allerdings war dieser Coup nur mit den entsprechenden Partnern möglich, denn die Kosten für das gesamte Cockpit-Projekt lagen im fünfstelligen Bereich. Und zudem währte die Freude über den Vorsprung nur kurz. Bereits in der folgenden ­Saison sah man mehrere von Langes Konkurrenten um den WM-Titel, darunter Sebastian ­Kienle und Jan Frodeno, ebenfalls mit Custom-Cockpits auf die Radstrecke gehen.

Frank Wechsel / spomedis Immer mehr ­Profis und ­Agegrouper ­setzen auf Custom-Cockpits, um die Aerodynamik zu verbessern und den Komfort zu erhöhen.

Dass Kienle und Frodeno unter den Nachahmern waren, war keine Überraschung. Sind doch beide Athleten dafür bekannt, in vielen, wenn auch nicht in allen Bereichen, nach Marginal Gains zu suchen. Schon deshalb konnte man einen nachgewiesenen Nachteil beim Material offenbar nicht hinnehmen. Über das ­Frodeno-Lager munkelt man in der Szene zudem, dass Herstellern, die neben dem Weltmeister noch andere Athleten unter Vertrag haben, deutlich der Wunsch vermittelt wird, dass die neusten und besten Entwicklungen zunächst nur dem Weltmeister überreicht werden, wenn der gerade Jan Frodeno heißt. Auch das kann man durchaus als Marginal Gain bezeichnen.

Sebastian Kienle zeigt indes in praktisch ­allen Bereichen des Triathletendaseins, wie detailliert man sich Gedanken darüber machen kann, seine Chancen auf den Sieg zu verbessern. Sein Rad ist oft eine Trendshow für Technikfans, er passt sein Material wie wenige sonst an die jeweiligen ­Strecken an und geht auch abseits der Technik extrem akribisch vor. Gut zu beobachten war diese Einstellung beim letztjährigen Hitze-­Ironman von Frankfurt. Oder besser: am Tag vor dem Rennen in der Wechselzone. Während einige Profis ihre Räder in der brütenden Mittagshitze abstellten, kamen Patrick Lange, Jan Frodeno und ­Sebastian Kienle erst kurz vor Toresschluss, um „kühlere“ Bedingungen vorzufinden. Doch während ­Lange und Frodeno in normalen Freizeitklamotten kamen, trug Kienle eine Kühlweste, um sich zu schonen. Und statt wie alle anderen das Rad über den Schotter der Wege zu schieben, schulterte er seine Maschine, um zu verhindern, dass sich womöglich ein spitzer Stein unglücklich in den Reifen arbeitet und im Rennen dann zu ­einer Panne führt. Manche mögen das albern nennen. Ich nenne diese Moves Marginal Gains.

Bleibt die Frage, wie man sich als Agegrouper verhalten sollte. Das Spiel mitspielen und sich um ständige Weiterentwicklung in allen Bereichen bemühen? Kommt auf die Haltung an! Will man vorrangig den Spaß an der Bewegung genießen und Sport im Wettkampfumfeld betreiben, sind Zeiten komplett unwichtig. Und wenn man nicht Gefahr läuft, dem Cut-off zum Opfer zu fallen, braucht man keinen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, wie man sie verbessern kann. Aber seien wir ehrlich: Die Mehrheit von uns schaut schon auf die Uhr und versucht, so schnell wie möglich das Ziel zu erreichen. In diesem Fall hilft es natürlich, selbst kleinste Details zu ­berücksichtigen, die die eigene Performance verbessern. Bestenfalls natürlich Dinge, die nichts kosten. Und ja: Die Suche nach Marginal Gains ist selbstverständlich auch dann legitim, wenn man nicht in Bestform ist. Schließlich ist das Ich, das man im Kampf gegen sich selbst schlagen will, auch nicht besser drauf.

Dieser Artikel erschien in der triathlon 182. Hier finden Sie die Links zur aktuellen Ausgabe, dem triathlon-Abo und unseren digitalen Magazin-Formaten:

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