Montag, 5. Dezember 2022
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EquipmentDie Sigma iD.Run HR im Test

Die Sigma iD.Run HR im Test

Buntes Design, eingängige Menüführung und ein niedriger Preis: Mit diesen Faktoren sollen Laufeinsteiger auf die Sigma iD.Run aufmerksam gemacht werden. Die Sportuhr, die mit Handgelenkspulsmessung (iD.Run HR, 139,95 €; getestet) und ohne (iD.Run, 99,95 €) erhältlich ist, kann neben Schwarz auch in Rot und Blau erworben werden. Auf dem großen Display sollen Laufeinsteiger übersichtlich Informationen über ihre Herzfrequenz und die jeweiligen Intensitätszonen erhalten. Und damit man auch im Alltag motiviert ist, aktiv zu bleiben, darf der inzwischen fast obligatorische Activity Tracker nicht fehlen.

Doch auch fortgeschrittene Läufer sollen mit der iD.Run HR eine Sportuhr auf der Höhe der Zeit erhalten: Neben Geschwindigkeits- und Distanzmessung kann die Uhr auch Schrittlänge und -frequenz anzeigen. Der Funktionsumfang ist für diese Preiskategorie angemessen. Für Triathleten gut: Die Uhr bringt einen Rad-Modus mit.

Sigma iD.Run HR
Hersteller Die iD.Run HR von Sigma ist in drei Farben erhältlich.

Der Praxistest

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Nachdem wir die iD.Run HR über das mitgelieferte Mini-USB-Kabel aufgeladen hatten, testeten wir sie zunächst im Alltag: Das relativ weiche Silikonarmband sorgt dafür, dass die Uhr angenehm am Handgelenk sitzt, ohne zu drücken. Mit wenigen Klicks können der Fortschritt bis zum täglichen Aktivitätsziel, die zurückgelegten Schritte und die aktuelle Herzfrequenz eingesehen werden.

Der Start beim Lauftraining gestaltete sich komplett unkompliziert: Nach drei Klicks wartet man auf das GPS-Signal, dies dauerte etwas länger als bei Geräten der großen Mitbewerber. War das Signal erst einmal da, gab es keinerlei Probleme mehr. Während des Laufens ließen sich verschiedene Display-Modi auswählen, alles war klar erkennbar. Nett: Durch ein kurzes Tippen auf die Uhr (Screen Tap) lässt sich eine Runde abstoppen. Auch die Bedienung mit den anderen Tasten ging intuitiv von der Hand, insgesamt gibt es an der Haptik nichts auszusetzen. In der Praxis haben wir keine negativen Eigenschaften bei der iD.Run HR feststellen können.

Triathleten dürften einen Multisport- oder Schwimmmodus vermissen. Die Uhr ist laut Hersteller wasserdicht bis IPX8, dies bedeutet jedoch im Wesentlichen, dass Regengüsse, Duschen oder Schweiß dem Gerät nichts anhaben können. Eine Aufladung über Mikro-USB hält laut Hersteller bis zu 14 Tage im Stand-by-Modus, bei Aktivität sind bis zu 6 Stunden drin. Dies können wir nach einem mehrwöchigen Test bestätigen.

Die Auswertung

Um an die umfangreichen Daten vom Laufen einzusehen gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder der Kabel-Transfer zum PC mit der Software Sigma Data Center. Oder die Sigma-App über das NFC-Funkprotokoll (nur für Android-Smartphones). Störend war, dass wir nach einem langen Firmware-Update die Uhrzeit wieder manuell einstellen mussten. Das sollte bei Geräten, die mit PC oder Smartphone verbunden sind, eigentlich nicht vorkommen.

Sigma iD.Run HR Data Center
Lennart Klocke / spomedis Die Auswertung der Trainingseinheiten am PC erfolgt nicht im Browser, sondern mit der Software Sigma Data Center.

Um die Qualität der Daten zu vergleichen, haben wir bei einem Lauf parallel eine Uhr von Garmin mit einem Brustgurt mitlaufen lassen: Die Differenz über die Strecke von 10 Kilometern betrug 400 Meter. Mit einer Abweichung von nur drei Schlägen waren beide Modelle bei der durchschnittlichen Herzfrequenz so gut wie gleichauf.

Das Fazit

Schnelle Eingewöhnung, gute Haptik und ein angenehmes Tragegefühl: Die Sigma iD.Run HR hat man im Alltag gern dabei. Beim Sport überzeugt das Gerät mit einfacher Bedienung und übersichtlichen Funktionen. Der Großteil aller Läufer sollte mit diesem Funktionsumfang alles bekommen, was für das tägliche Training und gelegentlich Wettkämpfe notwendig ist. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis der iD.Run HR (139,95 €) macht die Uhr zusätzlich interessant.

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