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Neues Triathlonrad aus den USA
Trek präsentiert das Speed Concept SLR

Das Trek „Speed Concept“ gehört in der Kategorie der sogenannten Superbikes zu den dienstältesten Modellen auf dem Markt. Nun bekommt der Dauerläufer einen Nachfolger, der einen deutlichen Sprung nach vorn bedeuten soll.

Trek Holly Lawrence gehört zu den wenigen Profis, die das neue Trek Speed Concept SLR schon in dieser Saison fahren durften.

Sieben Jahren habe man am neuen „Speed Concept SLR“ gearbeitet, um ein Ergebnis zu bekommen, das signifikant bessere Werte erziele als sein Vorgänger, dabei deutlich komfortabler sei und zudem alle Bedürfnisse des Triathleten auf der Mittel- und Langdistanz abdecke, ließen die Trek-Verantwortlichen bei der Präsentation ihres neuen Rads wissen.

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Es sei ein echter Kraftakt gewesen, aus dem Gesamtkonzept ein aerodynamischeres und schnelleres Rad zu machen, da das alte Speed Concept bereits auf einem sehr hohen Niveau agiert habe und immer noch konkurrenzfähig gewesen sei. Doch durch umfangreiche CFD-Analysen am Rechner und Validierungen im Windkanal sei ein Komplettrad entstanden, das laut Hersteller 16 Watt „schneller“ sei als sein Vorgänger. Wobei rund ein Viertel der Gesamtverbesserung auf den geringeren Rollwiderstand der ebenfalls neuen Bontrager-Laufräder mit sehr breiter Innenmaulweite zurückzuführen sei, so Trek. 

Alle Tests seien mit einem simulierten Fahrer durchgeführt worden, um möglichst realistische Bedingungen zu schaffen. So sei es gelungen, durch zahlreiche Marginal Gains (die Berechnungen ergeben hätten und Windkanaltests bestätigen konnten) eine relevant große Gesamtsumme einzusparen, die das Speed Concept zum schnellsten Rad machen würden, das man je einem Test unterzogen habe, so die Trek-Verantwortlichen.

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Trinksystem und Staufächer

Doch nicht nur bei der Aerodynamik soll das Trek punkten, auch bei den Themen Transport und Versorgung soll das neue Konzept ausgeklügelte Lösungen zu bieten haben, die keinen aerodynamischen Nachteil bedeuten sollen. Im Gegenteil: Erst mit seinen eigens entwickelten Spezialflaschen funktioniere das Aero-Konzept in vollem Umfang, so die Entwickler.

Für die Flüssigkeitsversorgung gibt es ein 700 Milliliter fassendes Trinksystem mit flexiblem Trinkhalm, das zwischen und unter den Armen positioniert ist, Luftverwirbelungen minimieren soll und sich dank einer Silikonöffnung auch während der Fahrt füllen lässt, was vor allem auf längeren Distanzen wichtig ist. 

Hinzu kommt eine weitere Flasche, die ins Aero-Konzept des Rahmens integriert ist und sich im Rahmendreieck befindet. Sie fasst gut 700 Milliliter und soll sich perfekt zum Transport einer hochkonzentrierten Gelmischung eignen, mit der zum Beispiel im Rennen das System am Cockpit erneut gefüllt werden kann, wenn es leer ist.

Unter der Flasche befindet sich ein integriertes Fach für ein Pannenkit, in dem eine mitgelieferte Halterung platziert ist, die einen Schlauch, eine Gaskartusche mit Pumpenkopf, ein Tool und einen Reifenheber aufnehmen kann.

Für den Transport von Gels (bis zu acht Stück) gibt es eine ins Oberrohr integrierte Bento-Box. Dank beweglicher Trennelemente lässt sich das Staufach nach individuellen Bedürfnissen organisieren. Zudem ist die gesamte Box herausnehmbar und spülmaschinenfest.

Integrierte Federung

Um dem neuen Speed Concept mehr Federungskomfort mitzugeben, kommt das mittlerweile an vielen Trek-Rädern verbaute „IsoSpeed“-System zum Einsatz. Dank dieser Kombination aus einem Gelenk im Oberohr und dämpfenden Elastomeren soll die vertikale Nachgiebigkeit (sprich Federung) 40 Prozent besser sein als beim Vorgänger, was den Sitz- und Fahrkomfort deutlich erhöhen und Kräfte fürs Laufen schonen würde.

Trek Etwa ein Viertel der gesamten Watt-Ersparnis soll beim Trek Speed Concept SLR der neue Laufradsatz mit verringertem Rollwiderstand für sich beanspruchen können.

Einstellbarkeit

Um die unterschiedlichsten Sitzpositionen realisieren zu können, soll das Speed Concept über einen großen Einstellbereich am Cockpit verfügen. Alle Einstellungen seien laut Trek mit zwei Inbusschlüsseln zu erledigen. Vor der Bestellung des Bikes (nur als komplettes Custom-Projekt inklusive Farbgestaltung aus dem Konfigurator erhältlich) müssen Kunden einen Findungsprozess durchlaufen, in dem die richtige Rahmengröße und die dazu passenden Größen und Längen verschiedener Cockpit-Komponenten ermittelt werden. Hat man die richtigen Teile ausgewählt, können diese weiter angepasst werden. So lassen sich zum Beispiel die beiden Türme mit Spacern (in 5-Millimeter-Schritten) auf die gewünschte Höhe bringen, die Pads in verschiedenen Winkeln ausrichten und die Aufnahmebasis der Extensions in Fahrtrichtung verschieben. Die Spezial-Extensions (runde Rohre anderer Hersteller passen hier nicht) können über ihre Positionierung ebenfalls in der Länge angepasst werden. Ein Eindrehen der Extensions ist offenbar nicht möglich. Ob sich mit diesem neuen System auch extreme Positionen realisieren lassen, wird demnächst ein ausführlicher Test des Bikes zeigen.

Erhältlich ist das Rad in fünf verschiedenen Ausführungen (die zudem individuell konfiguriert werden) und kann ab sofort über den Hersteller sowie dessen Händler bestellt werden. Die Preise bewegen sich zwischen 8.599 und 13.099 Euro.

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