Sonntag, 19. Mai 2024

Das Top-50-Preisgeld-Ranking der Profis

Wie viel Preisgeld gewinnen die erfolgreichsten Triathleten der Welt in einer Saison? Noch folgen im Kalenderjahr 2019 zwar einige große Rennen wie beispielsweise der Ironman 70.3 Bahrain, Ironman Cozumel, Ironman Western Australia, die Challenge Daytona oder der Ironman 70.3 Indian-Wells, bei denen die Athleten noch die Chance haben, ihre Preisgeldeinkunft für dieses Jahr zu erhöhen. Trotzdem ist ein Blick auf das aktuelle Ranking schon jetzt interessant. Denn viele der Topathleten befinden sich bereits in der Off-Season und sowohl die Kurzdistanz-Saison als auch die größten Ironman- und Challenge-Rennen des Jahres sind mittlerweile Geschichte. Neben einigen Überraschungen offenbaren die Preisgeldeinkünfte einmal mehr, dass sich ein Dasein als professioneller Triathlet nicht durch das Preisgeld finanzieren lässt. Inbegriffen sind bei den aufgeführten Preisgeldern noch keine Steuern oder etwa Gebühren für Trainer oder Management. Das Geld, welches von der dargestellten Summe bei den Athleten ankommt, ist also noch einmal um ein Vielfaches geringer.

Luis, Frodeno und Mola bei den Männern ganz oben

Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen werden die Rankings von den amtierenden Kurzdistanz-Weltmeistern angeführt – Vincent Luis und Katie Zaferes. Bester Langstreckler und gleichzeitig bester Deutscher ist Ironman-Weltmeister Jan Frodeno (158.000 US-Dollar) auf Rang zwei hinter Vincent Luis (189.200 US-Dollar). Sebastian Kienle landet als fünftbester Preisgeldverdiener des Jahres und zweiter Langdistanzler in der Liste auf Rang fünf. Der zweifache Ironman-Weltmeister Patrick Lange taucht in diesem Jahr gar nicht in den Top 50 auf, nachdem er im Ranking des Vorjahres mit 134.385 US-Dollar auf Platz drei lag.

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RangNameLandPreisgeld 2019 in US-DollarAnzahl der Preisgeldrennen
1Vincent LuisFRA189.20011
2Jan FrodenoGER158.0004
3Mario MolaESP130.3007
4Javier GomezESP114.30013
5Sebastian KienleGER102.4286
6Gustav IdenNOR92.6009
7Kristian BlummenfeltNOR78.7007
8Rodolphe Von BergUSA76.1777
9Ben HoffmanUSA70.0008
10Timothy O’DonnellUSA68.0003
11Fernando AlarzaESP65.7508
12Jake BirtwhistleAUS61.0506
13Henri SchoemanAUS58.90010
14Jonathan BrownleeGBR58.7007
15Marten Van RielBEL56.65010
16Hayden WildeNZL56.30010
17Braden CurrieNZL54.4205
18Tyler MislawchukCAN50.8508
19Pieter HeemeryckBEL42.7828
20Joe SkipperGBR42.5003
21Cameron WurfAUS40.5155
22Leo BergereFRA39.15010
23Patrik NilssonSWE38.0004
24Jelle GeensBEL37.3505
25Bradley WeissRSA37.3246
26Andrew StarykowiczUSA37.1317
27Andreas DreitzGER34.5846
28Alistair BrownleeGBR33.7504
29Bart AernoutsBEL33.2946
30Pablo Dapena GonzalezESP31.6528
31Pierre Le CorreFrau31.4506
32Alex YeeGBR30.8505
33Tim ReedAUS30.2509
34Ben KanuteUSA29.7006
35Tim Van BerkelAUS28.7505
36William MennessonFrau28.6789
37Bence BicsakHUN28.5006
38Mike PhillipsNZL28.1236
39Dorian ConinxFrau27.8001
40Matthew RussellUSA27.4386
41Matt HansonUSA26.7507
42Kristian HogenhaugDEN25.7114
43Sam AppletonAUS23.5004
44Sam LongUSA23.0005
45Jackson LaundryCAN22.8196
46Jonas SchomburgGER22.60011
47Nils FrommholdGER22.5004
48Ruedi WildSUI22.3138
49Andy PottsUSA21.1687
50Casper StornesNOR21.0003

Zaferes im Frauenranking vorn, Haug auf dritter Position

Katie Zaferes‘ Dominanz in der diesjährigen World Triathlon Series spiegelt sich auch im Preisgeldranking wider. Sie hat mit 247.500 US-Dollar nicht nur deutlich mehr verdient als alle ihrer Konkurrentinnen, sondern liegt auch im Vergleich zu den Männern vorn. Beste Langdistanzlerin ist Lucy Charles-Barclay auf Rang zwei (150.972 US-Dollar). Beste Deutsche ist Hawaii-Siegerin Anne Haug mit 138.000 US-Dollar, die im Gegensatz zu Zaferes (zehn Rennen) und Charles-Barclay (sechs Rennen) nur drei Rennen in die Wertung mit einbringt: den Ironman 70.3 Dubai, den Ironman Kopenhagen und den Ironman Hawaii. Der sechste Platz von Daniela Ryf zeigt trotz ihrer Dominanz über das gesamte Jahr mit fünf Siegen und dem Ironman-70.3-WM-Titel, wie viel es bei den Langdistanzlern ausmacht, wenn man auf Hawaii keine Top-Platzierung belegt. 2018 belegte Ryf mit 201.000 US-Dollar vor Katie Zaferes den ersten Rang.

RangName LandPreisgeld 2019 in US-DollarAnzahl der Preisgeldrennen
1Katie ZaferesUSA247.50010
2Lucy Charles-BarclayGBR150.9726
3Anne HaugGER138.0003
4Jessica LearmonthGBR119.4007
5Georgia Taylor-BrownGBR102.2008
6Daniela RyfSUI100.8186
7Taylor SpiveyUSA86.45012
8Rachel KlamerNED79.15011
9Sarah CrowleyAUS78.0306
10Cassandre BeaugrandFrau75.85010
11Holly LawrenceGBR73.0006
12Summer RappaportUSA67.1509
13Radka KahlefeldtCZE59.83411
14Non StanfordGBR51.6007
15Flora DuffyBER47.8003
16Skye MoenchUSA46.7506
17Carrie LesterAUS46.0446
18Heather JacksonUSA43.7507
19Judith Corachan VacqueroESP41.6297
20Chelsea SodaroUSA40.45412
21Daniela BleymehlGER39.0004
22Emma PallantGBR37.6317
23Teresa AdamNZL36.3423
24Vicky HollandGBR35.5508
25Alice BettoITA34.3506
26Jocelyn McCauleyUSA33.0005
27Imogen SimmondsSUI33.0003
28Sarah PiampianoUSA32.2508
29Laura LindemannGER32.1007
30Mirinda CarfraeAUS31.2506
31Emma JacksonAUS30.9006
32Alexandra TondeurBEL30.1147
33Heather WurteleCAN29.5005
34Yuko TakahashiJPN29.3008
35Annamaria MazzettiITA28.3008
36 Amelia Watkinson NZL27.5208
37 Laura Philipp GER27.5002
38 Ellie Salthouse AUS26.8686
39Corinne Abraham GBR26.0002
40 Lisa Roberts USA25.8458
41 Ashleigh Gentle AUS25.6006
42 Kaisa Sali FIN25.2503
43 Jacalyn Hering USA24.5006
44 Joanna Brown CAN24.1006
45 Sara Svensk SWE24.0155
46 Emma Bilham SUI23.0184
47 Taylor Knibb USA22.4005
48 Linsey Corbin USA22.2504
49 Tine Deckers BEL22.1925
50 Lisa Perterer AUT21.8004

Quellen: TriRating und Challenge Family

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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