Dienstag, 31. Januar 2023
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SzeneFrustrierendes Ende der Vorbereitung

Frustrierendes Ende der Vorbereitung

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Das war es erst einmal mit der Langdistanzvorbereitung: Jana Uderstadt kann aufgrund einer Coronainfektion nicht beim Ironman Frankfurt an den Start gehen.

Null Stunden Training musste Jana Uderstadt in der vergangenen Woche verbuchen. Was klingt wie eine extreme Form des Taperings, hat einen anderen Grund: Jana hat sich mit Corona infiziert. Das Projekt „Ironman Frankfurt 2022“ findet damit ein jähes Ende. Aber der Reihe nach.

Corona statt Sonnenstich

Nach dem Testrennen in Maxdorf ging es Jana bereits am Abend nicht gut. „Ich dachte, dass ich wegen der Hitze vielleicht einen Sonnenstich habe. Ich hatte, nicht vorbildlich, nichts auf dem Kopf, und habe einfach sehr viel Sonne abbekommen“, erzählt sie. Als es ihr am Montag immer noch schlecht ging, sich extreme Kopfschmerzen, Übelkeit sowie Schmerzen in der Lunge entwickelten und Jana kaum fähig war aufzustehen, machte sie eine Schnelltest. Der schlug sofort an, alle Symptome konnten somit eingeordnet werden. „Danach kamen drei Tage, an denen ich wirklich kaum aufstehen konnte und es mir sehr schlecht ging: Kopfschmerzen, Fieber und so weiter“, sagt Jana. Ab Mittwoch sei es schließlich wieder bergauf gegangen. „Am Sonntag, eine Woche nach den ersten Symptomen, war der erste Tag, an dem es mir wieder ganz gut ging und ich mal spazieren war. An Training war aber noch gar nicht zu denken“, erzählt die 23-Jährige. In dieser Woche wolle sie wieder langsam ins Training einsteigen und schauen, wie der Körper reagiert. „Das ist aber keine vorgeplante Woche und wir werden auch danach erst schauen, wie es weitergeht“, so Jana. Eine Alternative zum Ironman Frankfurt sei derzeit aufgrund der gesundheitlichen Unwägbarkeiten noch nicht in Sicht. „Vielleicht geht es mir schnell wieder gut, vielleicht aber auch nicht. Dann muss ich mir eine längere Pause gönnen“, fasst Jana diese zusammen.

Nicht irgendein Rennen

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Die Entscheidung, in Frankfurt nicht an den Start zu gehen, sei ihr sehr schwergefallen. „Für mich war es nicht einfach irgendein Ironman, sondern der Ironman Frankfurt, der mir viel bedeutet hat. Der Weg dorthin war super schön und hat mir viel Spaß gemacht.“ Sie sei sich sicher, in diesem Jahr noch bei einer Langdistanz zu starten, sei jedoch „enttäuscht und sehr, sehr traurig, nicht in Frankfurt an der Startlinie zu stehen“.

Ein Alternativrennen zu finden, ist für Jana nicht so einfach. „Wenn man in den Profikalender guckt, gibt es gar nicht mehr so viel Auswahl. Im Juni bis Anfang Juli war es sehr geballt, danach wird es schwer, wenn man auch noch die Kosten einkalkulieren muss“, erzählt Jana. Ein Rennen außerhalb von Europa komme für sie nicht infrage. Derzeit laufe es auf einen Start im September bei der Challenge Almere oder dem Ironman Italy hinaus. „Wahrscheinlich werde ich eins von diesen Rennen machen. Was bis dahin passiert, kann ich noch nicht sagen.“ Als Profi kann man sich jederzeit von einem Rennen abmelden und den Startplatz auf einen anderen Wettkampf transferieren. Für eine Langdistanz werden 500 US-Dollar fällig, die auf einer Art Konto des Athleten landen. Da Jana sich als Backup bereits für den Ironman in Thun gemeldet hatte, hat sie nun ein „Wettkampf-Guthaben“ in der Höhe von 1.000 US-Dollar bei Ironman. „Mehr wird es dann auch nicht mehr, egal, wie viele Rennen ich noch melden würde“, erklärt Jana. Das gelte sowohl für 70.3- als auch für Langdistanz-Wettkämpfe. Limitierend ist für Profis, im Gegensatz zu Agegroupern, entsprechend nur das begrenzte Angebot an Rennen.

Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und freut sich auf die erste Langdistanz.
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15 Kommentare

  1. Wie ist eigentlich die Regelung bei Agegroupern und IRONMAN wenn eine Verletzung vorliegt? (70.3 und Langdistanz)
    Kann sich hier abgemeldet werden und das Rennen auf das darauf folgende Jahr umgebucht werden? Gibt es hier auch eine Athleten Versicherung wie in Roth?

  2. Das ist ja nun ein Pech und ärgerlich. Gute Besserung und das du bald wieder Sport treiben kannst. Du bist nicht die einzige der es so geht. Schaue zum Radsport der Tour de Suisse zig Radsportler mussten mit einem positiven Test aussteigen. Alle geimpft, aber man bekommt es trotzdem, schon sehr ärgerlich.

  3. Nichts gegen die Impfung. Die schützt dich und andere. Wir haben eine hohe Immunität in der Bevölkerung durch die Impfung. Jetzt ist die Corona Erkrankung in den aller meisten Fällen harmlos. Ausnahmen gibt es immer.

      • Die meisten Menschen sind Leitmedien gesteuert, den hat man 1000 mal was erzählt, die glauben alles. Nach Lauterbach ist die Impfung auch nebenwirkungsfrei, eine glatte Lüge, aber die meisten glauben auch diese Aussage.

  4. „Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst… Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, kannst du absolut sicher sein, dass das, was da angepriesen wird, nicht zu Deinem Besten ist.“ Ian Watson, britischer Autor

  5. Mir geht wie Jana, hab mich eine Woche vor meiner 1. Langdistanz, die in Roth stattfinden sollte, mit Corona infiziert….schwere Entscheidung, aber Gesundheit geht vor

  6. Bei der Tour de Suisse wurde auch jeden Tag getestet und manche Fahrer sind lediglich mit positiven Test ohne Symptome und manche nur vorsichtshalber ausgestiegen, weil die Tour de France am 01.07. beginnt. Alexander Wlassow von Team Bora hatte zuvor die Etappe und das gelbe Trikot gewonnen und einen Tag später einen positiven Test. Wer viel testet findet viel. Mal wieder zurückkehren zu, wer krank mit Symptomen hört auf und nicht wer einen positiven Test hat. Wer keine Symptome hat ist gesund. Ich bin noch nie ohne Symptome zum Arzt gegangen und habe gefragt, ob ich eine Erkältung habe.

  7. Ist ja auch eine Testpandemie. Ohne Test wäre einem in den letzten 2 Jahren vermutlich nichts außergewöhnliches aufgefallen. Die Kranken hätten dann ein anderes Etikett erhalten. Die Influenza gibt es ja auch nicht mehr. Umetikettiert oder warum?

  8. Wir lieben alle die jetzige Freiheit. Lassen wir uns nicht wieder diese Freiheit nehmen aufgrund der Sicherheit. Wer die absolute Sicherheit will, der verliert die Freiheit. Die Regierenden wollen uns im Herbst wieder einschränken, mit Masken, Lockdown, Abstand, 3G/2G… Die Evaluierung all der Maßnahmen, also die wissenschaftliche Begründung, ob die Maßnahmen etwas gebracht haben, für den 30.06.22 lehnt Herr Lauterbach ab, wegen fehlender Daten. Die fehlenden Daten halten ihn aber nicht ab, diese Maßnahmen wieder zu beschließen. Weil die Menschen (Schafe) es gerne so hätten, eine wissenschaftliche Begründung ist uns anscheinend nicht so wichtig.

  9. Hier ein Link für Frank Wechsel den Impfnebenwirkungen Leugner bzw. Verharmloser.
    Ein Interview von Milena Preradovic (ehemalige RTL Punkt 12 Nachrichtensprecherin) mit dem Datenanalyst Tom Lausen (u.a. Sachverständiger im Gesundheitsausschuss) zu dem vertuschen und nicht öffentlich machen von Daten und Fakten, die sehr wohl bekannt sind, aber die Impfkampagne und den Glauben an die wertvolle Impfung nicht zerstören sollen. Die Offenlegung der Daten von Herrn Schöfbeck von der BKK Provita sowie die Analyse von Prof. Matthes von der Charité lagen nicht so daneben.
    Aber der Frank Wechsel wischt diese Daten und Fakten anhand der „unabhängigen“ Faktenchecker vom Tisch. Sehr, sehr abenteuerlich dieses Verweigern von Realitäten eines Frank Wechsel.

    https://odysee.com/$/invite/@Punkt.PRERADOVIC

    • Natürlich ist das ganze nur Farce. Impfungen wirken schlecht–> einfach mehr impfen. So einen Unsinn kann ein gebildeter Mensch, der sich wenigstens etwas kritisch mit solchen Themen auseinandersetzt, nicht ernsthaft glauben.

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