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Probleme mit der Streckenführung
Ironman 70.3 Dresden wird nicht wie geplant stattfinden

Die Premiere des Events am Sonntag fällt aus. Der Veranstalter versucht, einen Ersatztermin zu finden.

(c) Rudi1976 | Dreamstime.com Die Premiere des Ironman 70.3 in Dresden wird am 31. Juli nicht wie geplant stattfinden.

Nachdem bereits Gerüchte die Runde in der Triathlonszene gemacht hatten, folgte am Mittwochnachmittag Klarheit: Die Erstaustragung des Ironman 70.3 Dresden am Sonntag (31. Juli) ist abgesagt worden. „Trotz intensiver Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden bezüglich der Änderung der Radstrecke haben wir durch unsere weiteren gemeinsamen Gespräche und Planungen festgestellt, dass wir die erforderlichen Standards für die Strecke bis zum Renntermin an diesem Wochenende nicht umgesetzt bekommen“, heißt es in einer E-Mail an die Teilnehmer. Man versuche, einen Ersatztermin im September zu finden, außerdem sei man „bestrebt, Optionen bereitzustellen, die allen Athletinnen und Athleten in dieser schwierigen Situation maximale Flexibilität ermöglichen“.  Die gemeldeten Athletinnen und Athleten sollen bis zum 5. August ein Update erhalten.

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Um die Streckenführung gab es im Vorfeld viele Diskussionen, wie wir in der Vorwoche schon berichteten. Im Laufe der Planungen sind zwei Strecken verworfen worden, jetzt kann auch der dritte Vorschlag nicht umgesetzt werden. Spätestens am Tag vor der offiziellen Absage war die Verwirrung dann komplett. Die circa 2.500 gemeldeten Agegrouper bekamen eine Mail vom Veranstalter, dass einem Start bei der Premiere des Ironman 70.3 Dresden praktisch nichts mehr im Wege steht. Nahezu zeitgleich machten bereits Gerüchte die Runde, dass die Veranstaltung abgesagt, verschoben oder um die Radstrecke verkürzt werden soll.

Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald es eine offizielle Aussage vom Veranstalter gibt.

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64 Kommentare
  1. Marco Welter

    Gerüchte im Newsfeed von tri-mag.de
    Mmmm, warum beteiligt Ihr Euch am Ironman-Bashing? Ich versteh es einfach nicht.

    Wäre es nicht besser nur Dinge zu veröffentlichen, die auch offiziell sind? Das ist Stimmungs- und Meinungsmache, aber von “Kommentar” hab ich nichts gelesen.

    Sorry für die harrsche Nachricht, aber in letzter Zeit sieht es fast so aus, als wenn eine Social-Media/Internetwelle gegen Ironman losgelaufen ist, die alles was der Veranstalter, tut schlecht macht. Schade dass eines der Leitmagazine im Markt nun auch auf dieser Welle reiten muß.

    Es ist eigentlich relativ einfach. Wenn bei Ironman alles so schlecht ist, warum meldet sich überhaupt jemand für so ein Event an?

    1. Triathlet

      Man könnte jedoch auch behaupten das tri-mag recherchiert hat, und somit auch die Stimmung unter dem Teilnehmern wiedergibt. Was hier geschrieben wird sind Fakten. Laut deiner Aussage sind dann also nur Dinge “offiziell” die Ironman veröffentlicht?

      1. Fabian

        Auf der offiziellen Website vom Ironman 70.3 Dresden ist die Absage bestätigt worden. Es handelt sich um kein Gerücht mehr.

      2. Marco Welter

        Ich habe nirgends gesagt, dass nur Meldungen von Ironman richtig sind.
        Der Artikel auf den ich reagiert habe, strotzte nur so von “Gerüchte, vermutlich usw.”

    2. sport845

      Zurecht muss hier ein “Bashing” erfolgen. Welche Frittenbude verkauft vorab Pommes, ohne Kartoffeln eingekauft zu haben? Und welcher Veranstalter verkauft überteuerte Startplätze, ohne die Genehmigungen zu haben? Solch ein Geschäftsgebahren sollte in Deutschland angeprangert werden dürfen.

      1. Thomas

        Die Genehmigungen bekommst du erst kurz vor der Veranstaltung. Alles vorher sind nette Absprachen mit oft mehreren Gemeinden, die dein Risiko als Veranstalter nur etwas reduzieren. Ich glaube nicht, dass du in Deutschland eine Behörde findest, die dir ein Jahr im voraus garantiert, dass du bestimmte Straßen nutzen kannst und da nicht kurzfristig eine Baustelle eingerichtet werden muss oder William & Kate zu Besuch kommen und Vorrang haben.

  2. Kurt

    Liebe Athletin, Lieber Athlet,

    Mit großer Enttäuschung müssen wir dir mitteilen, dass der für diesen Sonntag, den 31. Juli 2022 geplante IRONMAN 70.3 Dresden nicht wie erhofft stattfinden kann. Wir arbeiten mit den lokalen Behörden zusammen, um einen Ersatztermin im September zu vereinbaren, und werden so schnell wie möglich weitere Informationen zur Verfügung stellen.

    Trotz intensiver Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden bezüglich der Änderung der Radstrecke haben wir durch unsere weiteren gemeinsamen Gespräche und Planungen festgestellt, dass wir die erforderlichen Standards für die Strecke bis zum Renntermin an diesem Wochenende nicht umgesetzt bekommen.

    Aufgrund der späten Änderung sind wir bestrebt, Optionen bereitzustellen, die allen Athletinnen und Athleten in dieser schwierigen Situation maximale Flexibilität ermöglichen.

    Wir möchten unser großes Bedauern zum Ausdruck bringen, dass wir dich an diesem Wochenende nicht empfangen können, und teilen den Unmut aller Athletinnen und Athleten, die nicht nur geduldig mit unseren Streckenänderungen waren, sondern vor allem auch monatelang hart trainiert haben, um mit uns an diesem Wochenende ein großartiges Rennen zu erleben. Es tut uns zutiefst leid welche Unannehmlichkeiten dies verursacht.

    Wir werden allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum 5. August ein weiteres Update geben und danken dir schon jetzt für deine Geduld in dieser schwierigen Zeit. Solltest du in der Zwischenzeit weitere Unterstützung benötigen, dann wende dich bitte an dresden70.3@ironman.com. Unser Athleten-Serviceteam arbeitet die Anfragen so schnell wie möglich ab.

    Wir möchten uns nochmals bei dir entschuldigen und danken dir für dein Verständnis in dieser Situation. Wir hoffen, dass wir dir in naher Zukunft positivere Nachrichten in Bezug auf den IRONMAN 70.3 Dresden übermitteln können.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Olivier Schiek, Geschäftsführer, IRONMAN Germany GmbH

  3. Peter Franke

    Gerade kam die Absage

  4. Michael Schellenberger

    Es ist schon verwunderlich, dass ein international ausgeschriebenes Event es nicht auf die Kette bekommt, rechtzeitig (!!), und da denke ich nicht an Tage oder Wochen vor dem Event, sondern eher Monate, die finale Radstrecke zu präsentieren. Bevor man eine derartige Veranstaltung veröffentlicht, sollten meines Erachtens die wichtigsten Fakten final & vor allem mit den entsprechenden Behörden abgeklärt und letztlich auch polizeilich genehmigt sein. Wenn ich an unseren Triathlon (immerhin auch mit 1.000 Teilnehmern..) denke, dann war diese Herangehensweise der Standard über mehr als 16 Jahre. Ganz gleich wer hier der Ausrichter ist, das jetzt vorliegende Szenario wirft ein erschreckendes Licht auf (in diesem Fall IM) und die offensichtlich desaströse Kommunikation setzt den Deckel drauf. Mir tun die Athleten mit weiter Anreise am meisten leid, denn da werden evtl. schon einige vor Ort, bzw. im Anflug sein (so sie nicht mit Lufthansa fliegen *lol*) und das eigentlich als sehr positiv bekannte deutsche Orga-Talent sinkt hier leider auf “BER-Niveau”…

    1. Peter Franke

      Du sprichst mir aus der Seele

  5. Jens

    Ich glaube da haben auch die Stadtverwaltung von Dresden und die umliegenden Gemeinden einiges zu verantworten. Bin selbst betroffen und komischerweise nicht auf IM sauer, sondern auf die genannten Verwaltungen bzw. Behörden.

    1. Pascal

      Ich bin enttäuscht von der schlechten Kommunikation von IM. Vor einer Woche wurde in der E-Mail von IM noch von einer Genehmigung gesprochen, die dank der guten Zusammenarbeit von IM und den Behörden auf den Weg gebracht wurde.
      Aber es gehören bei so einem Genehmigungsprozess ja immer mehrere Parteien dazu. Und so, wie es in Deutschland ja oft läuft, sind Behörden ja was Genehmigungen angeht sehr träge und nicht gerade hilfsbereit (außer es geht um Fußball…).

  6. Florian

    Ich als ebenfalls Betroffener muss mich schon wundern wie das Event im Vorfeld kaputt diskutiert wurde.

    Hier in den Kommentaren bzw. auch sonst wo in diesem Internet wird so oft auf Ironman als Veranstalter eingedroschen und deren Leistung schlecht geredet und deren Geldgier bemängelt…

    Ich meine alle die in diese Kerbe hauen und jetzt weiter auf Ironman einschlagen müssen Mal drüber nachdenken das das sicher das letzte ist was Ironman will… Verärgerte Kunden, Regress Ansprüche vom Zeitnehmer und anderer Dienstleister usw…

    Ich denke niemand kann ernsthaft glauben das ein Unternehmen welches weltweit nahezu einheitliche Qualitätsstandards umsetzt hier nicht alle Hebel in Bewegung gesetzt hat das Rennen zu ermöglichen….

    Liest man so ein bisschen durch die Regional Presse dann stellt man fest (auch zwischen den Zeilen) das die örtliche Verwaltung im Grunde in Teilen keine Lust auf das Event zu haben scheint (Stichwort kurzfristige Baustellen auf der ursprünglichen Strecke die zu den Umplanungen führten)

    Außerdem scheint es auch an freiwilligen Helfern zu fehlen. Auch hier muss sich die Triathlon Community Mal an die eigene Nas fassen… Klar wir sind alle egoistische Individualisten im Triathlon und das muss man zum Teil vielleicht auch sein bei unserem Hobby… Aber ich finde es gehört auch dazu sich Mal als Helfer an die Strecke zu stellen und was zurück zu geben um die Szene und die Veranstaltungen am Leben zu erhalten (siehe Absagen von Regionalen Events aufgrund fehlender Helfer)

    Natürlich ist es aber viel bequemer sich hier aus zu lassen und blöd Rum zu meckern.

    Das geht mir echt tierisch auf die Nerven…

    Sorry aber das musste finde ich Mal gesagt werden…

    1. Thor

      Sorry Florian, aber das ist leider Gottes etwas naiv. Ironman verhält sich überhaupt nicht wie ein kundenorientiertes Unternehmen. Es ist eine einzige Gelddruckmaschine, die mit immer weniger eigenen Ressourcen versucht, sich auf dem Rücken von Freiwilligen, Städten & Gemeinden und den Athleten zu bereichern. Wie kann es sein, dass die Radstrecke nicht längst genehmigt ist und man nicht in einem engen Austausch mit den lokalen Behörden ist? Wie kann es sein, dass Athleten in der Absage email gesagt bekommen, dass sie nach dem 5. August Alternativen angeboten bekommen? Wie kann es sein, dass das Event klammheimlich von der IM Homepage verschwindet? Wie kann es sein, dass Du IM nicht erreichen kannst (wenn Du während der Öffnungszeiten anrufst, bekommst Du einen AB, der Dich genau auf diese Öffnungszeiten verweist).
      Bei IM ist seit dem letzten Verkauf alles nur schlecht geworden und es war schon vorher nicht gerade perfekt.
      Es gibt keinen Grund, nicht in das Bashing einzustimmen. Die Events sind vor Ort gut organisiert, alles andere ist indiskutabel. S. auch den Kommentar von Thomas zur IM 70.3 Duisburg Veranstaltung, dem ich mich nur anschließen kann.
      Und es gibt (leider) auch immer weniger Gründe, bei einer IM Veranstaltung als Freiwilliger zu helfen – bei jeder Veranstaltung dagegen sehr viele!
      Ich habe mehrere Rennanmeldungen über die Pandemie bestätigt gelassen und nicht mein Geld zurückgefordert – als ich dann bei einem Rennen krank absagen wollte, war nichts mit Kulanz. Und das ist sehr vielen Leuten so gegangen, die langjährige Kunden (!) von IM sind. Wer jetzt aber in Dresden gemeldet war, bleibt auf seinen Kosten (Unterkunft und andere Reisebuchungen) vier Tage vor dem Event wohl sitzen…

      1. Moni Moonreker

        Stimme Dir 100 % zu. Ich selbst habe 3x durch diesen tollen Veranstalterkundenservice viel Geld verloren. 2x 240 Euro, Ersatzrennen nur noch in diesem Jahr, das war aber schon fast zu Ende, kein Urlaub und nach Mexiko hätte meinen Rahmen komplett gesprengt. Somit Vollverlust. Beim ITU HH 120 Euro im Sprint futsch. Extra eine individuelle Wunschstartzeit gegen Extragebühr gebucht, weil Anreise am Starttag, 4 Tage vorher wurde einfach mitgeteilt für alle ist Start um 6 Uhr morgen in einer Geisterstadt. Ohne Hotel, Anreiseverbindung und Akkreditierungsmöglichkeit am Morgen blieb vielen nur Start– und Geldverlust, da in HH auch alle Hotels ausgebucht waren. Ich bin durch mit diesem Veranstalter, zudem bekomme ich für die Hälfte des Geldes eine genauso schöne faire Mitteldistanz. Zukünftig dürften die Geldbörsen jetzt eh mehr kneifen, die Rennen sind jetzt schon schlechter gebucht als vor der Pandemie.

    2. Marco Welter

      Danke Florian, sehe es exakt wie Du.

      Als Organisation und verantwortlich für eine Radstrecke kann ich nur sagen dass selbst bei langjährigen Veranstaltungen die Genehmigung teilweise erst nach langen Diskussionen kurz vor dem Event (wenige Tage) dann endlich da ist.

      Denke hier haben andere gepennt oder bewusst dagegen gearbeitet.

    3. elpaso

      Stark, wieder sind die Teilnehmer schuld. Erst anlocken und Leistungen versprechen und dann wird sich beschwert wenn Erwartungen geweckt wurden. Das ist auch bei Flatrates so, immer wenn dann plötzlich Leistungen in Anspruch genommen werden und die schöne Rechnung des Anbieters nicht mehr aufgeht.

      Zum Glück gibt es gesetzliche Regelungen, aber viele Veranstalter profitieren von der Bequemlichkeit der Teilnehmer sich Kosten und Schadensersatz zu erstreiten. Gerade IM reagiert aber auf Rechtsanwälte schnell und überraschend kann auch nicht erstatten, ja auch mehr als man denkt.

      Schön auch, das bei den ach so tollen Veranstaltern Solidarität eine Einbahnstrasse ist. Erst heisst es wenn es um coronabedingte Absagen ging:“We are in this together!“ und nun sei mal schwanger und bitte um Verlegung als Motivation. Niente.

  7. Thomas

    Was soll man dazu noch sagen?! Als Teilnehmer der 70.3-Premiere in Duisburg im letzten Jahr wundert mich das – ehrlich gesagt – nicht. Auch dort wurde im Vorfeld eine landschaftlich schöne 90 km-Runde versprochen. Herausgekommen ist eine „Notlösung“ mit einem 2-Runden-Kurs komplett auf Duisburger Stadgebiet, der wohl auch nur zustande gekommen ist, da die Stadt selbst ein großes Interesse an der Durchführung einer solchen Großveranstaltung hat. Die Kommunikation im Vorfeld auch nur eine Katastrophe. Ich hatte seinerzeit mehrfach bei Ironman-Germany nachgehakt; insbesondere auch wegen der noch immer nicht veröffentlichten Radstrecke. Eine Antwort habe ich erst erhalten, wenn ich nach 3 Wochen mal nachgefragt habe und die Aussagekraft der Antworten war gleich Null (eher ein Vertrösten). Versprochene Termine für die Veröffentlichung wesentlicher Athleteninfos wurden reihenweise nicht eingehalten. Das Race-Briefing habe ich dann in der Raceweek eher zufällig irgendwann bei Facebook gefunden. Aktive Athleteninfo: Fehlanzeige. Der Schwimmausstieg wird kurzfristig geändert, muss man doch den Teilnehmenden nicht mitteilen. Ich habe bei der Ausgabe der Startunterlagen meinen Unmut gegenüber den Mitarbeitern von Ironman-Germany (waren keine freiwilligen Helfer!) geäußert. Aber es interessiert ja letztlich keinen. Sofern die Starterfelder trotzdem voll werden, was solls. Die Premiere des Ironman 70.3 Duisburg war übrigens seinerzeit nach Öffnung der Anmeldung schnell ausgebucht. Da kann man sich schon mal die Frage stellen, warum der Wettkampf offenbar in diesem Jahr nicht einmal ausgebucht sein wird. Ich habe jedenfalls bis zuletzt noch Mails mit Anmeldemöglichkeit bekommen. Kann es sein, dass sich Ironman einfach mit der Vielzahl der Veranstaltungen übernimmt? Die Marke wird so auf Dauer jedenfalls (nachhaltig) geschädigt…

    1. Dirk

      Hallo Thomas,
      ich war auch in Duisburg letztes Jahr dabei, Mir hat das Rennen insgesamt sehr gut gefallen. Der alltraktive Swim und Runsplit überkompensieren die monotone Radstrecke (meine persönliche Meinung) Ironman wächst vor allem in Deutschland zu schnell und Challenge leider zu langsam bzw. in Deutschland gar nicht mehr.

      1. Thomas

        Hallo Dirk,

        das Gelände rund um die Regattabahn ist top und optimal für den Triathlon geeignet, keine Frage. Ich wohne selbst in Duisburg und wenn ich mir vorstelle, was im Umfeld für eine attraktive Radstrecke möglich wäre, dann ist die bestehende Strecke einfach nur enttäuschend. Sicher, die umliegenden Kommunen haben keinerlei Interesse daran, dass eine Radstrecke über ihr Gebiet führt, aber ich denke schon, dass da mehr möglich sein sollte. Das ist ja noch irgendwie zu verschmerzen. Nur wie Ironman mit seinen zahlenden Kunden umgeht, das geht halt überhaupt nicht. Da fühlt man sich nicht wertgeschätzt, sondern nur als „Geldgeber“.

      2. Wolfgang

        @Dirk: Triathlon besteht nicht aus IM und Challenge. Wir sollten die unterstützen wo der Nachwuchs herkommt und der kommt aus den kleinen Veranstaltungen, von Vereinen und kleinen Veranstaltern. Aber die lassen wir ja getrost verhungern. Wir brauchen kein Wachstum bei den Großen, sondern Stärkung bei den kleinen! Oder willst irgendwann mal kein Triarennen jeglicher Distanz unter 500,-€ Startgebühr haben, oder sogar ein Aussterben von Volksdistanzen?

        1. Dirk

          Hallo Wolfgang,
          ich starte pro Jahr bei insgesamt 20-25 Wettkämpfen (nicht nur Triathlon) 3/4 davon sind nicht von IM oder Challenge organisiert.

          1. Wolfgang

            Sehr cool Dirk! So muss das sein!

    2. Dirk

      Habe eben mir mal die Startliste IM 70.3 Duisburg angesehen, da sind ca. 2400 Teilnehmer drin. Da werden nicht viel mehr gehen.

    3. Jan

      @Thomas Also vielleicht bin ich ja durch den IM Vichy (debüt-IM) verwöhnt gewesen, aber als ich letztes Jahr in Duisburg die Orga und speziell die Wechselzone erlebt habe, dachte ich, ich wäre auf einem schlechten Dorfsportfest gelandet.
      Wenn ich meine Wechselbeutel unter (an) meinem Rad deponieren soll, sollte auch dementsprechend Platz vorhanden sein, um mein Rad aus dem Ständer zu holen, Problem bei mir ist, dass ich mein Rad kippen muß um es aus dem Ständer zu holen. Desweiteren musste man sich mitten im Laufweg der anderen Athleten, die mit ihrem Rad auf die Strecke laufen, aus dem Neo befreien, schafft auch nicht jeder im stehen.
      Dementsprechend ist die Wiese nicht “top und optimal” als Wechselzone geeignet.

      1. Tim

        OMG Jan, ja wir brauchen große weitläufige Wechselzonen mit viel Platz für jeden 🙂 – NICHT!
        Wechselbeutel? DTU Regeln lesen was am Platz sein darf, wer nicht den Neo ausziehen kann, soll ihn auslassen. Erschreckend was für Erwartungshaltung manche haben. Geht am besten golfen und bleibt IM treu.

        1. Jan

          Wechselbeutel am Rad, ja, denn IM interessieren die DTU-Regeln nicht.
          Und ja die Wechselzone sollte so konzipiert sein das die Athleten sich nicht behindern.
          Und, das mit dem Neo war ein Beispiel, ein anderes wäre, Socken anziehen nach 90km Rad im strömenden Regen, ist im stehen auch schwierig.
          @Dirk
          Gute Tipps, speziell das mit dem aufs Hinterrad stellen, meine ich ernst, klappt nur nicht wenn auf dem Boden die Wechselbeutel liegen..

      2. Dirk

        Hallo Jan,
        folgende Optionen bzgl. Deiner Aufhängung Rad. Entweder Rad von der halterung nach hinetn auf den Boden stellen, dann vorne das Vorderrad nach oben heben, also das Rad steht nur noch auf dem Hinterrad, du wirst feststellen je höher du das Vorderrad nimmst, desto niedriger ist die Höhe des Sattels, irgendwann kannst Du das rad – immer noch nur auf dem Hinterrad stehend – nach vorne durchziehen.
        Noch einfacher du klemmst deinen Sattel von Vorne auf der stange auf der Trinkhalterung oder Werkzeugbeutel der unterhalb des Sattels angebracht ist fest und musst dann nur nach vorne wegziehen.

      3. Peter Franke

        Ging mir genauso, Alle 30cm ein Rad aufgehängt, unterm Tretlager die beiden Beutel und dann Zick Zack laufen mit Fahrrad aus der WZ und wieder in die WZ. Und tröste dich auch ich kann meinen Neo nicht mehr im stehen ausziehen, liegt wohl am Alter.

        1. Simone

          ich finde generell die WZ zu eng, ich kann mein Neo auch nur im Training im Stehen ausziehen und Socken anziehen im Stehen ging noch nie. Mir wurde schon zweimal das Rad abgeräumt in der WZ und einmal ist meine Radbrille geflogen und zertreten worden. Ist aber völlig egal ob IM, oder andere Veranstalter. Es ist einfach zu eng und im Wettkampfmodus läuft es halt nicht immer so geschmeidig. Sieht man auch bei den Profis. Da könnte man mal was ändern, wäre doch mal für die DTU eine gute Regel, festgelegter Abstand zum Nebenrad :).

  8. Tom

    Sauer, enttäuscht, es ist einfach unglaublich. Da meldet man sich bei einem großen Veranstalter auf ein Rennen an und ein paar Tage vor Start nun diese Nachricht. Es ist mir auch völlig egal wer es zu verantworten hat, ob IM, oder Behörden, oder wer auch immer. Ich gehe davon aus, wenn ich meine Startgebühr (die ja bei IM nicht gerade günstig ist) der Wettkampf soweit steht, dass es nicht wegen einer Radstrecke kurz vor knapp zur Absage kommt. Mein Invest ist nicht nur die Startgebühr hinzukommt die Anreise (Flug, Mietwagen, Hotel, Urlaub). Hinzukommt die Veranstaltung sollte ein Testrennen für mich sein, somit futsch. In der Pandemie hat sich IM schon den ein oder anderen Schnitzer erlaubt und nun diese Aktion. Für mich ist es nun klar, da mir auch deren Gebühren auf den Sender gehen. Ich werde bei keinem IM mehr starten. Bei so einem Veranstalter der solche Preise aufruft, erwarte ich einfach das es perfekt läuft. Es wird Zeit das wir wieder in unserer Kommunikation von Langdistanz und Halbdistanz reden und nicht von Ironman und Halfironman. Ne Leute das ist einfach saublöd und mich kotzt IM einfach nur noch an. Für mich ist der Laden durch.

    1. Mandy

      Tom du hast recht, wir sollten unser Wording ändern und wieder die unterstützen die es mit Herzblut veranstalten. Zum Glück gibt es ja den Moritzburg Triathlon usw., wir brauchen IM nicht wirklich. Es gibt ausreichend Alternativen, aber was mir auffällt für viele ist es auch das Schaulaufen mit dem IM Logo wofür sie bereit sind diese abartigen Startgebühren zu unterstützen, diese unglaubliche Materialschlacht in der Wechselzone. Ich starte da lieber bei kleinerern Veranstaltern, oder Vereinen, da spürt man in der Wechselzone, bei der Veranstaltung die Leidenschaft zu dem Sport und da geht es weniger um die fette Kohle die man so in sein Material reinsteckt um Eindruck zu hinterlassen, oder die völligen überzogenen Startgebühren damit man ja noch mit einem IM Rucksack am besten täglich einkaufen geht. Der Ursprung vom Triathlon war cool, freakig, sportlich, besonders. Vor Corona dachte ich schon so langsam entwickelt sich Triathlon in eine Richtung die nicht mehr so wirklich cool ist. Aber Abseits von IM Veranstaltungen merkte ich dann wieder die coolen freakigen starten einfach wo anders und knallen geile Radzeiten sogar mit einem Alu-Rennrad und schwimmen saugeil so gar ohne Neo und kommen mit einer IKEA Tüte in die Wechselzone. Und sie haben Sapß trinken mit dir nach dem Race ein Bierchen und es entstehen echte coole Freundschaften. Das ist unser wahrer Sport, nicht ekelhafte Startpreise, jammern über Höhenmetern, enge Kurven, unebene Laufstrecken. Für alle Mitteldistanzler die cool sind und Herzblut lieben, ab in die Hölle von Q. Das sind Veranstaltungen die einfach einen mega Spirit haben. Lasst uns die kleinen Veranstalter unterstützen, dann lieber nur eine kleine Medaille, oder keine, aber dafür echte Triathlon Leidenschaft.

      1. Andy

        Danke ! Sehr gut beschrieben… Triathlon sollte nicht das „ Schicksal“ v Fussball erleiden.

      2. Wolfgang

        Ja Mandy du triffst es auf den Punkt!

      3. Thomas

        So wie es momentan aussieht, wird es einige dieser kleinen Veranstaltungen bald nicht mehr geben. Die Preise steigen allgemein, die Lieferwege sind immer noch unzuverlässig. Die behördlichen Auflagen werden mehr, wodurch auch wieder die Kosten steigen. Die Teilnehmerzahlen sind in dieser Saison immer noch deutlich niedriger als 2019. Ebenso die Zuschauerzahlen und damit die zusätzlichen Einnahmen. Helfer sind noch schwieriger zu finden. Orga-Teams müssen sich neu finden. Und wenn die Startgebühren angepasst werden, geht das Geschreie los. Gleichzeitig ist die Erwartungshaltung, dass jede Veranstaltung beim ersten Mal perfekt laufen muss. Warum sollte sich jemand ehrenamtlich den A…. aufreißen, um so eine Kundschaft zu bedienen, und gleichzeitig das Risiko eingehen, Verluste zu machen?

        Klar wird es weiterhin coole Veranstaltungen (auch von IM) geben. Und es wird auch Verrückte geben, die einen neuen Wettkampf aus dem Boden stampfen. Aber besser wird es nicht dadurch, dass man reflexartig auf die einschlägt, die dafür sorgen, dass es überhaupt Veranstaltungen gibt. Fehler passieren und manchmal werden einem Knüppel zwischen die Beine geworfen, über die man stolpert.

  9. Markus Müller

    #NieWiederIM

  10. Emil

    Nie wieder IRONMAN, nie wieder Hamburg, aufgrund der desaströsen Politik von Tschentschner, die machen noch krassere Coronamassnahmen, als die gemein schon überzogenen Maßnahmen in anderen Bundesländern, daher nur noch kleine Veranstalter wie Knappenman unterstützen. Das ist die Zukunft auch für mich.
    Und aufgrund der vernichtenden Politik in unserem besten Deutschland aller Zeiten werden sich bald viele sowieso nicht mehr teure Veranstaltungen leisten können.

    1. Marco Welter

      Leider hat es den Knappenman schon gekostet. Der wird nicht mehr stattfinden.

      1. Benjamin

        WAS! Das ist eine Katastrophe. Das ist ein traumhafter Wettkampf, der das Feuer des Triathlons sogar in der Pandemie am brennen gehalten hat. Für mich war das der erste Triathlon und in 2020 auch die erste Langdistanz. Die Erinnerungen sind in mein Gedächtnis eingeprägt.
        @Tri-Mag: könnt ihr das bitte genauer beleuchten. Die Begründung auf der Website ist sehr dünnn.“Teilbereiche des Sports in
        Hoyerswerda wurden auf den Prüfstand gestellt“ Ich lese: „Triathlon ist keine relevante Sportart in Sachsen“.

        1. Wolfgang

          @Benjamin: frage mal den Veranstalter was sie für Kosten haben und frage sie mal wie reagiert wird, wenn man als kleiner Veranstalter auf einmal seine Startgebühren erhöht und dann wirst du schnell feststellen, dass diese Veranstalter auf Zuwendungen von aussen angewiesen sind und schaue dir die Zeit an in der wir leben, wo soll das Geld herkommen? Sponsoren geben immer weniger, Kommunen wissen selbst nicht wo sie das ganze benötigte Geld herbekommen. Und irgendwann wird dann irgendwo eingespart und irgendwo wird dann angefangen. Es ist kein Zuckerschlecken eine solche Veranstaltung zu stemmen. Wir werden immer mehr erleben müssen, dass Veranstalter an Grenzen kommen, auf der anderen Seite werden die Großen gefüttert bis zum umfallen. Irgendwann wundern wir uns, wenn es nur noch zwei, drei Großveranstalter gibt. Die Erfahrung machen wir doch schon im täglichen Leben, wir lernen nur nichts daraus…

  11. Wolfgang

    Ich verstehe den Unmut über IM, oder besser der abgesagten Veranstaltung in Dresden. Es ist immer ärgerlich, wenn ein geplantes Rennen nicht stattfindet, egal ob man erkrankt ist, oder von der Veranstaltungsseite etwas schief gelaufen ist, dass zur Absage zwingt.
    Aber liebe Leute wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass es die ein oder andere, oder viele Veranstaltungen in Zukunft einfach nicht mehr geben wird. Die Gebühren steigen immer mehr, Bezuschußungen werden in Zukunft rar werden, weil die Energiekrise (die erst noch richtig kommt), wird keiner Kommune mehr die Möglichkeit geben irgendetwas zu bezuschussen, oder auf Kosten zu verzichten. Wir werden froh sein können, wenn im Herbst/Winter überhaupt noch ein Hallenbad geöffnet ist. Ob wir uns alle in Zukunft noch die Meldegebühr auf IM Niveau so locker leisten können, ich wage es zu bezweifeln.
    Wie tickt im Moment der Triathlon, welche Erwartungen sind mittlerweile vorhanden? Neben dem Sport wünschen sich immer mehr eine geleckte am besten nur Geradeauskurs beim Rad und ja so abgesperrt, dass am besten nicht mal mehr eine Ameise kreuzen kann.
    Laufstrecke mit Trommelwirbel, Entertainment vor und nach dem Event, am besten starten die Topprofis gerade bei dem Event bei dem man selbst auch gerade startet. Rucksack, Medaille und am besten noch andere Geschenke. Immer neue Strecken und neue Austragungsorte, aber wie erwähnt, bitte bitte flache Kurse, und ja geradeaus, damit man ja keine Sorge um sein überteuertes Triathlonrad haben muss (was mich bei manchen Athleten sowieo wundert, ordentlich Übergewicht und dann glauben ein Triarad macht einem schneller).

    Das diese Wünsche kosten und nicht immer realisierbar sind müsste uns doch allen selbst klar sein.

    Das ein Rennen an einem neuen Austragungsstandort immer ein Risiko darstellen auch.
    Teilweise an Wettkampfstätten die überhaupt keinerlei Erfahrung haben mit solchen Großveranstaltungen.
    Regionen wo Anwohner es nicht cool finden, wenn am Sonntag auf einmal Sperrungen den Sonntagsausflug stören.
    Oder ein Großveranstaltern, vielleicht kleinere Rennen einkassiert.

    Nicht jeder hat Verständnis für unseren Sport und unseren Wünschen. Ich bin gerne auf Betonplattenfeldwegen gestartet, konnte mit Rennen was anfangen, wo nicht die Radstrecke komplett gesperrt war, aber verkehrsarme Straßen der Austragunsort war. Wo nicht tausende Athleten gestartet sind, somit die Unfallgefahr vermindert war. Ich konnte immer gut damit leben, dass mal ein Auto vor mir mich ein paar Sekunden (gefühlt Minuten) ausbremst. Dafür waren die Startgebühren moderat und man hat bei jedem die Leidenschaft gespürt.

    Heute habe ich oft das Gefühl Triathlon ist ein Schaulaufen für die Industrie geworden, nach dem Motto mein Highendeinteiler, Highendschwimmbrille, Highend Triabike, meine Carbonschuhe, meine fette Sportuhr, mein Leisuntgsmesser am Rad, meine windschnittige Radflasche, Aoerohelm usw.

    Das ist aber nicht Triathlon. Triathlon bedeutet auch mal Schotterstrecke, enge Kurven, Anstiege, Abfahrten, laufen auf Feldwegen mit Schlaglöchern usw.

    Der Knackpunkt ist immer auch die gesperrte Radstrecke, sie wird tatsächlich meist ein paar Tage vorher final freigegeben, unterliegt immer einem Risiko, temporäre Sperrung, Baustellen, Absicherung usw. (Leute die Absicherung bedeutet auch unglaublich viel Aufwand, Personal und somit Kosten).

    Auch wenn man liest das es immer mehr an Helfern mangelt, diese mittlerweile erst rekrutiert werden können, wenn man denen auch schon viel bietet, zeigt wie egoistisch die Welt geworden ist. Die Leidenschaft und Freude geht immer mehr verloren. Warum helfen so wenige aktive Athleten, warum untersützen wir uns nicht mehr so sehr gegeneinander?

    Lasst uns wieder zum Ursprung des Triathlons zurückkommen, der Leidenschaft, der Flexibilität der Strecken, zu Fahrräder die für jedes Terrain gemacht sind und die ihr auch beherrscht.

    Eine Radstrecke muss auch nicht immer abgesperrt sein, ihr fahrt im Training tausende Kilometer im Straßenverkehr, es juckt euch einen Dreck ob gerade Berufsverkehr ist, ob es ein Radweg gibt, ihr fahrt in Aeroposition stumpf auf der Straße, da geht es doch auch. In Gruppen verursacht ihr Rückstaus und am Renntag soll alles geleckt und geradeaus gehen? verkehrte Welt.

    Was mit der Tria Szene passiert ist das was wir draus machen. Wenn wir in Form von Luxussport es werden lassen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn es bald keine gescheiten Rennen mehr gibt.

    Braucht ihr echt den 10ten Rucksack, die Aufmerksamkeit von Touristen mitten in der Stadt? Ja man kann stolz auf seinen Sport sein, dass können aber auch andere Sportler in ihren Sportarten sein. Wir brauchen einfach wieder die Leidenschaft, Freude und das sportlich gesellige Miteinander, verrückt sein und nicht verbissen sein. Auch mal akzeptieren, wenn etwas nicht funktioniert, das gehört zum Sport. Ihr werdet dankbar sein, wenn es in Zukunft noch Veranstaltungen gibt wo wir unter 100,-€ Startgebühr noch starten dürfen, wo es noch die gespendete Kuchentheke gibt. Wir einfach unseren Sport ausüben können.
    Nur die Richtung in die gerade Triathlon geht ist nicht die richtige. Wenn ein Knappenman und Co. ihre Veranstaltung absagen müssen, dann läuft was falsch, eigentlich müssten wir Triathlonfreunde alles dafür tun, dass gerade solche kleinen Veranstalter nicht ums überleben kämpfen müssen und erhalten bleiben. Aber was machen wir wir regen uns auf wenn eine Großveranstaltung warum auch immer abgesagt werden muss und wenn ein Großveranstalter, der auf Gewinnmaximierung mal nicht so funktioniert und trotzdem füttern wir ihn mit fetten Startgebühren.
    Wir sollten mal anfangen nachzudenken und uns Bilder der Gesichter zu den Triathlonanfängen ansehen. Man sah die Leidenschaft. Guckt euch heute mal die Gesichter an, wenn es heißt Neoverbot. Unfassbar, entweder ich kann schwimmen, oder ich lasse es sein, oder wähle eine Distanz in der ich das Schwimmen gut überstehe. Aber Leidenschaft erkennt man da bei sehr vielen nicht mehr.

    Sorry aber das musste nun mal raus.

    1. Rino

      Guter Beitrag, nutzt aber nichts. Alle, die das hier lesen, sind integraler Teil des Problems. Money makes the world go around …

    2. Jens

      Das Gefühl täuscht nicht…. Triathlon ist schon lange ein Schaulaufen der Industrie geworden. Da müssen sich auch die publizierenden Medien, und da nehme ich tri-mag bzw. das Triathlon-Magazin nicht aus, an die eigene Nase fassen. Klar müssen sich diese Plattformen auch finanzieren, aber schaut was den geneigten Leser monatlich vorgesetzt wird. Schweinisch teure Bikes, überteuerte Frodo-Einteiler und Frodo-Brillen die keine Sau braucht, werden hochglanzmäßig und prachtvoll präsentiert. Klar dass da der 120 kg “Athlet”, welcher es sich leisten kann da gerne zugreift um seinen Schwabbel-Pellwurst-Körper im Ryzon-Einteiler an der Cote d´Azur zu präsentieren… Bevor er auf die Idee kommt mal an anderen Schräubchen zu drehen.
      Ok. Zugegeben. Etwas aus dem Kontext gerissen. Hier geht es ja um Dresden. Aber da musst auch mal raus.

      1. Peter

        Bei aller sachlich richtiger Kritik: Beleidigungen und Herabwürdigungen wie „Schwabbel-Pellwurst“ sind schlechter Stil, völlig unangebracht und vor allem sollten wir als faire Sportler / Athleten jeden bestärken der / die in unseren Sport kommt und sich im Besten Sport der Welt entwickeln und von mit aus auch nur bewegen möchte…

      2. Felix

        Jens nicht jeder kann Frodo Figur haben, übergewichtig ist noch ein freundliches Wort, aber Schwabbel-Pellwurst…muss nicht sein. Verstehe auch die Aufregung nicht über Material, es kann ja jeder kaufen was er möchte. Vielleicht schwingt da bei dem ein oder anderen etwas Neid mit. Triathlon war schon immer Zeit- und Kostenintensiv. Auch gibt es viele die einfach das Rundherum um IM mögen und lieben. Keiner wird gezwungen dort zu starten. Auch selektiert das Startgeld etwas aus, ist wo anders auch so. IM muss damit auch Geld verdienen, was ist daran verwerflich? Ist es nicht so das man hier gerne anderen vorschreibt was sie zu tun und lassen haben?
        Und ja was in Dresden abläuft ist einfach Mist und nicht entschuldbar, egal wer es verbockt hat und unser Ansprechpartner ist der Veranstalter. Somit muss er auch mit der Kritik leben und umgehen können. Bin mir aber sicher, es wird für uns alle gute Lösungen geben und in zwei Wochen haben wir uns auch wieder beruhigt. Wenn ich teilweise lese, daß Hotelzimmer ab 300,-€ gebucht wurden und diese nun erstattet werden sollen, dann kann ich nur sagen, das ist doch Bullshit und wenn jemand so ein Luxuszimmer braucht, was hindert ihn daran nach Dresden zu fahren und einfach seinen eigenen Triathlon zu machen, oder sich die Stadt anzusehen. Man sollte auch mal die Kirche im Dorf lassen. Fazit, wer keine Materialschlacht möchte, muss sich nicht daran beteiligen, wer kein IM mag, muss da nicht starten. Es kann nicht jeder Schnitzel, Pommes und Salat essen. Für jeden gibt es das passende Menü. Macht euch locker. Wenn jemand Übergewicht hat und aber Sport treibt das hat er mein Respekt und spiegelt den Durchschnittsbürger wider. Also was soll das. Wäre es nicht so, würde es auch keinen Klamotten in seiner Größe geben. Daher entspannt euch!

        1. Peter Franke

          Bester Beitrag, sachlich und freundlich formuliert.

  12. Tina

    Ja hier sind einige Berichte aus dem Kontext gerissen – zeigt aber klar was in der Szene los ist.
    Ich glaube das Schaulaufen ist ein gesellschaftliches Problem, was leider auch im Triathlon angekommen ist. Mein Haus, mein SUV, mein E-Bike, mein Iphone13, meine Urlaube. Jeder will indivduell sein und doch rennt man dem was andere haben hinterher. Klar diese Magazine befeuern das Ganze – öhm werden ja von der Industrie gepusht. Ich habe mit dem Kopfschütteln aufgehört, nachdem ich mitbekam wie immer mehr ihre Räder leasen und finanzieren. Seit ich weg von Großveranstaltungen bin und lieber an kleinen, feinen Veranstaltungen teilnehme, erlebe ich wieder Spaß am Triathlon – es sind halt diese Familienfeste die wir wollen, bei Bratwurst, selbstgebackenem Kuchen und ein bisschen Triathlon. Es geht auch anders.
    Mich hatte es eh gewundert wie in Dresden das laufen soll, Hochtourismuszeit, Baustellen und dann so eine Großveranstaltung. Ich denke das ist ein schwieriges Thema, das da es Schwierigkeiten gibt mit der Radstrecke wundert mich ehrlich gesagt nicht wirklich.
    Andere Frage, braucht Dresden einen Ironman? Es gibt ja den Moritzburg Triathlon, tolle Veranstaltung übrigens, der Knappenman der zwar Geschichte zu sein scheint, hat auch die Region abgedeckt. Wenn ich die Stadt erkunden möchte, dann mache ich das als Touri und nicht unbedingt in einem Triathlon. Challenge Roth ist Kult, da kann ich noch ein bisschen, aber nur ein wenig die Startgebühren verstehen, oder zumindest die Bereitschaft die zu bezahlen. Aber Ironman, da frage ich mich schon lange auf welchem Planet leben die und warum machen das so viele mit. Wegen dem Shirt und dem Rucksack? Wenn ich einen sehe mit so einem Rucksack, denke ich immer, wieder ein der bereit war zuviel gezahlt zu haben :).
    Aber jeder trifft sein eigene Entscheidungen, ich denke auch die Energiekrise wird den Markt regulieren und auch Ironman wird Probleme bekomme, die einzelnen Rennen auszuverkaufen. Manche Rennen verlieren auch an Attraktivität. Mal gucken wie lange sich manche Städte und Kommunen sich auch noch so eine Veranstaltung mit finanzieller Zugabe leisten können.

  13. Michi

    also mir ist das recht egal mit welchem Material die Sportler so ankommen, auch wie sie ausehen, welches Gewicht sie haben ist mir Wurscht. Wichtig ist doch das jeder Spaß dabei hat. Lasst doch einfach mal dieses Gehetze.
    Zu Dresden, kurz vor Rennstart ist das echt eine schräge Nummer. Ich verstehe nicht warum man nicht vorher die Reisleine gezogen hat, wenn es schon Zirkus mit der Radstrecke gibt. Den Hut muss sich IM wirklich aufsetzen. Mein Learning, lieber bei etablierte IM sich anmelden, ja da kann auch was in die Hose gehen, aber eigentlich funktioniert bei IM alles top. Jo die Preise sind hoch, mal gucken wie das in Zukunft funktioniert, wird es halt mal ein zwei Rennen weniger. Aber ansonsten geiler Veranstalter. Ja Rucksack und T-Shirt da wäre ich auch dafür das aus dem Startgeld rauszunehmen und nur als Option anzubieten. Bei mir fliegt der Kram auch nur in die Ecke. Muss ja nicht sein, man wirft genug weg. Ansonsten IM ist einfach stark.

    1. Fette Pellwurst

      Ja, das ist auch mein Learning. Lieber abwarten bzw. auf etablierte Veranstaltungen setzen. Dresden war kaum veröffentlicht und ich habe mich angemeldet (und Hotel gebucht – ca. 250,-€ Storno-Kosten, akzeptiert). Das passiert mir nicht wieder. Hoffe ich … Geld zurück bzw. Gutschein o.ä. halte ich für unwahrscheinlich. Und ich glaube dass sich IM und die Stadt Dresden den Hut zu 30:70 teilen können

      1. Peter

        wahrscheinlich eher 70.3 😉

  14. Yanick

    es ist wie es ist – macht euch locker. Davon geht die Welt nicht unter. Entweder gibt es einen Gutschein, oder Geld zurück. Besser so wie Chaos auf einer nicht saven Radstrecke.
    Und an die Materialmoralisten – ihr müsst es ja nicht kaufen, für jeden gibt es das passende. Einfach mal nicht alles bewerten. Es meckert auch keiner wenn jemand mit Badehose und Alurad kommt. Also was soll das.
    Und IM Motzer organisiert erst mal so ein Ding. Einblicke gefällig? Die Veranstalter vergeben auch Praktikas.

    1. Spanner

      Es heißt Praktika nicht Praktikas, und wenn du ein Hotelzimmer gebucht etc ist eben mal nicht alles so einfach wenn die Veranstaltung ein paar Tage vorher abgesagt wird.

      1. Simon

        unfassbar wie manche kommunizieren, hatte mich schon gewundert, dass keiner Rechtschreibfehler anprangert. Ich lese nur Gejammer.Typisch deutsch.
        IM muss noch mehr die Preise anheben, damit manche wieder Fußball spielen gehen. Rauscht ja nie in eine Verletzung rein, nicht daß ihr ein paar Tage vor Wettkampf nicht antreten könnt, wäre schade ums Hotel.
        Ich verreise beruflich jede Woche und ich kann jedes Hotelzimmer in allen Preisklassen bis Anreisetag 18 Uhr kostenfrei stornieren. Buchen lernen und bei der Sache bleiben.

        1. Auch Berufsreisender, mehr als alle Anderen

          Beruflich verreisen, Hotels und Firmenkontingente… Andere Sachlage. Ich hatte im September 2022 gebucht und eine kostenfreie Stornierung bis 28 Tage vorher. Danke für deinen schlauen Kommentar, Simon, du Berufsreisender….

      2. Andi

        Der siebengscheide Simon äußert sich. Falls die Anreise nicht direkt aus Deutschland erfolgt ist da wohl mehr als nur das Hotelzimmer stornieren fällig, da hat Spanner schon recht.

        1. Leander

          immer dieses Gejammere um Einzelschicksale. Es gibt Versicherungen, ich versichere mich immer, wenn ich einen Wettkampf mit Zusatzkosten habe, Hotel, Flug usw. Ich versichere mittlerweile auch mein Rad, habe in dem Jahr schon einige Räder in der Wechselzone fliegen sehen, weil sie entweder immer enger aneinander sind, oder andere einfach so rapiad in der Wechselzone vorgehen, dass sie anderes Equipement abräumen. Haftung übernimmt da nämlich keiner, ausser die erwischt ihn/sie auf frischer Tat. Nur anmelden und den Hergoot einen guten Mann sein lassen hilft halt nicht. Einmal Kleingedrucktes lesen und die Zusatzangebote nutzen um seinen Schaden so weit wie möglich zu reduzieren. Du kannst ja auch mal kurz vorm Start krank, oder verletzt sein und aus dem Grund nicht antreten.
          Im Fall Dresden wird IM vielleicht einen Ersatztermin anbieten, einen Gutschein ausstellen und wenn du das alles nicht willst, dann Geld zurückfordern und sie werden letzteres mit Sicherheit bezahlen. Es wird hier immer gemeckert, bevor man überhaupt mal mit dem Veranstalter selbst in Kontakt getreten ist und nach Lösungen gesucht hat. Ich habe bisher mit jedem Veranstalter bei Probleme Lösungen gefunden. Aber so Aktionen die gerade im Netz ablaufen, zwingen einen Veranstalter quasi dazu sich in Zukunft mit ihren AGB´s so abzusichern, dass kaum noch einzelne Sonderlösungen möglich sind. Vielleicht sollten mal die ganzen Meckerer und Miesepeter mal darüber nachdenken, was sie bei dem Shitstorm so für die Zukunft anrichten.
          Es wird gemutmasst warum es mit der Radstrecke nicht geklappt hat, war einer von euch bei den vielen Gesprächen dabei? Wisst ihr überhaupt wie Genehmigungen erteilt werden und was alles berücksichtigt werden muss? Ihr wollt alle maximale Sicherheit und die wird in Deutschland in solchen Genehmigungsverfahren als allererstes berücksichtigt. Dazu kommt das eine Radstrecke und auch eine Laufstrecke immer kurz vorm Rennen in die finale Entscheidung geht. Der IM Dresden ist nicht irgendwo auf dem platten Land, es ist eine Stadt mit verdammt viel Verkehr, es ist ein Tourismusmagnet und nicht nur IM hätte da am Wochenende eine Veranstaltung. Daneben gibt es ein arschvoll Baustellen und jeder weiß das in der heutigen Zeit nicht alle Baustellen geplant fertig werden können. Dann gibt es noch Anwohner die auch irgendwie von A nach B kommen wollen und müssen. Erst einmal nachdenken, bevor die große Keule kommt. Ich schäme mich mittlerweile nach all den Kommentaren im Netz Triathlet zu sein. Noch nie war die Szene so uncool wenn mal was nicht läuft wie es dem einzelnen passt. Dieses Gejammer und Geschreie ist leider durch die Pandemie deutlich verstärkt worden. Was läuft bei euch gerade schief? Ja es ist ärgerlich und ja die Vorfreude ist dahin, aber Leute man kann sich selbst finanziell absichern, damit der persönliche Schade so klein wie möglich ist. Auch die Sprüche umsonst trainiert, wenn ihr meint ihr habt umsonst trainiert, weil ein Event nicht stattfindet, dann habt ihr eine falsche Einstellung. Diese Negative Kommentare wenn mal was blöd läuft kotzen mich langsam an. Wenn alles geil ist und ihr nach dem Wettkampf selbst mit eurem IM Rucksack schlafen geht, dann postet ihr auch nicht wie geil es ist und wie stolz ihr seit und wie toll IM ist, aber wehe es läuft etwas schief. Da wird geschimpft, gekotzt, aufgestachelt. Auch dieser Material Neid, lasst die Leute die Räder fahren die sie wollen und Klamotten anhaben die sie wollen. Das ist ja schlimmer wie im Kindergarten. Man muss sich nur noch fremdschämen. Das gibt kein gutes Bild auf unsere Szene. Ach ja die Meckertypen die meinen bei Challenge läuft alles rund, auch da geht mal was schief. Lasst die Kirche im Dorf und werdet mal realistisch. Man muss seinen persönlichen Frust nicht immer direkte im Netz loslassen. Werdet cool. Sonst haben wir bald Fußball unterste Liga Brüllniveau.

          1. Brühl

            Faszinierend unsinniger Kommentar

        2. Ina

          Leander du bringst es auf den Punkt. Vielen vielen Dank!!!! Ich bin zu 100% bei dir. Top Kommentar, dem ist nichts hinzuzufügen.

  15. Pit

    Auf allen Kanälen wird auf IM eingeprügelt. Ohje. Was ich aber so nicht verstehe, das auf Themen rumgeritten wird, die mit der besagten Veranstaltung nichts zu tun haben. Nach dem Motto Hauptsache mal pöbeln.
    Für die Orgaprofis unter euch, eine Rad- und Laufstrecke wird grundsätzlich kurz vor Wettkampftag final genehmigt. Außer im Bereich Landwege, da sind die Genehmigungen etwas einfacher. Von daher am besten meldet euch bei keinem Wettkampf mehr an, das Risiko besteht immer. Streckenänderungen gibt es auch nach Unwetter, alles nichts ungewöhnliches.
    IM hätte vielleicht tatsächlich früher die Entscheidung treffen sollen die Veranstaltung zu verschieben, das es Streckenprobleme gibt war ja bekannt.
    Worüber ich verwundert war, über das Jammern von Höhenmeter und gefährliche Abfahrten, für die Kandidaten, bitte nie in den Bergen starten oder bei der Hölle von Q. Am besten nur dort starten wo garantiert flache Regionen sind. Ich finde es peinlich in Sachsen sich über Höhenmeter zu beschweren. Auch das Jammern Windschatten fahren wäre bei anspruchsvollen Radstrecken schwierig, die meisten schaffen das ja nicht mal auf flachen Strecken. Die Regeln erkennt eh jeder an und die wenigsten kennen sie.
    Ich freue mich auf den neuen Termin in Dresden, werde am Start sein und hoffe auf schnelle Kommunikation von IM. Jetzt ist es halt blöd gelaufen. Kann nur besser werden.

    1. Jens

      Es hat niemand so richtig über die Höhenmeter gejammert. Und ja, die Strecke, vor der letzten Änderung, war gefährlich. Eine Abfahrt war/ist mit dem Verkehrsschild “Radfahrer absteigen” gekennzeichnet. Ein anderes Teilstück war/ist “für Radfahrer gesperrt”. Das kann man nicht bringen. Ansonsten völlige Übereinstimmung mit deiner Meinung.

    2. axel.grosser@gmx.de

      !000 Hm sind wohl nicht das Problem, aber wo es hinaufgeht da geht es auch wieder herunter. Ich maße mir mal ein Urteil zur 2. Radstrecke an, da ich dort jeden Meter Asphalt kenne. Für 2500 Teilnehmer, von denen ein großer Teil meint es gänge um Tod oder Leben, Gefahr für Leib und Leben. Auf einer der relativ kurzen aber knackigen Abfahrten stehen ganz schnell 70Km/h auf dem Tacho, ohne Auslaufzone… Eine weitere endet unmittelbar in einer ca. 3 meter breiten Hausdurchfahrt. Kommentar eines Bekannten dazu: dort müssen sie mindesten 2 Rettungshubschrauber stationieren.

      1. Tilo

        genauso schaut es aus. Das Ding ist eine völlige Fehlplanung. Daher bei der Absage lassen und IM soll sich auf ihre bewährten Kurs konzentrieren. Man braucht nicht in jeder Großstadt einen IM. Völliger Schwachsinn. Dresden hat im Umfeld den Moritzburg Triathlon, da passt alles, also was soll dieser Unsinn?

  16. Peter

    Ironman verdient Geld mit Events. Sollen sie, müssen auch leben, machen andere auch. Ist keine Wohltätigkeitsveranstaltung und völlig ok. Athleten sind Kunden. Insofern auch völlig ok, wenn bei nicht erbrachter Leistung Unmut entsteht. Ist schließlich überall so. Deshalb kommt es dann eben auf den Anbieter an, wie er mit dem Unmut reagiert, wie er kommuniziert, welche Alternativen er anbietet usw. Da kann IM tatsächlich dazulernen. Und auch mal auf Kulanzregelungen anderer Anbieter schauen und nicht erst reagieren, wenn Rechtsmittel angedroht werden. Sonst regelt das der Markt irgendwann von selbst.

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