Samstag, 17. Januar 2026

Ironman Texas: Matthews und von Berg siegen

Mit einem knappen Vorsprung hat Rudy von Berg den Ironman Texas für sich entschieden. Nach insgesamt 7:44:51 Stunden lief der Amerikaner als Erster über die Ziellinie und verwies Robert Wilkowiecki und Matthew Marquardt auf die Plätze zwei und drei. Bei den Frauen feierte Katrina Matthews ein eindrucksvolles Comeback auf der Langdistanz und siegte nach 8:32:52 Stunden vor Maja Stage Nielsen und Jocelyn McCauley.

Kyle Rivas/Getty Images for IRONMAN Bei ihrem Comeback auf der Langdistanz sichert sich Katrina Matthews den Sieg beim Ironman Texas.

Nach ihrem schweren Unfall in der Vorbereitung auf die Ironman Weltmeisterschaft 2022 bestritt Katrina Matthews beim Ironman Texas ihr Comeback auf der Langdistanz, unweit der Unfallstrecke. Die Britin stieg nach 3,8 Kilometern im Lake Woodland als Fünfte aus dem Wasser und lag zu Beginn des abschließenden Marathons auf dem vierten Rang mit 9:15 Minuten Rückstand auf die zu diesem Zeitpunkt führende Jocelyn McCauley. Matthews startete ihre Aufholjagd in der dritten Disziplin und verringerte den Abstand Minute um Minute, bis sie wenige Kilometer vor dem Ziel die Führung übernahm und sich diese auch nicht mehr nehmen ließ. Nach 8:32:52 Stunden lief die Britin unter dem Zielbogen durch. 1:59 Minuten nach der Britin erreichte die Dänin Maja Stage Nielsen (8:34:51 Stunden) das Ziel auf dem zweiten Platz, das Podium komplettierte die Amerikanerin Jocelyn McCauley in 8:45:45 Stunden. Die Schweizerin Johanna Ryter lief als Siebte nach 9:06:43 Stunden ins Ziel und Katharina Grohmann finishte nach 9:31:27 Stunden auf Rang zwölf.

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Sprintfinish bei den Männern

Bei den Männern kämpften Rudy von Berg und der Pole Robert Wilkowiecki bis zum Ziel um die Topposition. Beide Athleten liefen den Marathon mit wechselnden Führungen und mussten sich zu dem vor dem herannahenden Matthew Marquardt in Acht nehmen. Am Ende war es der Amerikaner Rudy van Berg, der die besseren Beine hatte und seinen Konkurrenten auf den letzten Metern distanzierte. In 7:44:51 Stunden siegte er vor Wilkowiecki, der die Ziellinie 12 Sekunden später überquerte. Das Podium komplettierte von Bergs Landsmann Matthew Marquardt, der ebenso einen Sprint hinlegte und 21 Sekunden nach dem Sieger das Ziel erreichte. Marquardt startet in diesem Jahr in seiner ersten Saison als Profi, bei den Ironman Weltmeisterschaften 2022 sicherte er sich den Weltmeistertitel in der Altersklasse 25 – 29. Die beste Platzierung aus dem deutschsprachigen Raum erreichte der Österreicher Michael Weiss auf Platz zehn (8:06:12 Stunden), Sven Wies finishte nach 8:12:14 Stunden auf Rang 14.

Die beiden favorisierten Athleten Joe Skipper und Mat Hanson hatten mit dem Pech zu kämpfen. Während der Brite Joe Skipper sich durchs Feld nach vorn kämpfte und bis zur Streckenhälfte ordentlich Zeit gut machte, bog er im weiteren Verlauf des Rennens falsch ab, was die weiteren Hoffnungen zunichtemachte. Mat Hanson hatte keine Chance mehr, nachdem direkt vor ihm ein Agegroup-Athlet einen Fahrradunfall hatte.

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Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin bei spomedis nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und immer öfter beim Laufen, denn inzwischen startet sie in einem Liga-Team im Triathlon.

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