Donnerstag, 5. Februar 2026

Marten Van Riel: Ironman-WM Nizza in Gefahr

Der belgische Triathlonstar Marten Van Riel hat sich mit einem ehrlichen Update an seine Fans gewandt. Darin stellt er seinen Start bei der Ironman-Weltmeisterschaft in gut einem Monat infrage.

That Cameraman Im Kampf ums Podium beim Rennen der T100 musste sich Marten Van Riel (l.) in Vancouver nur seinem Landsmann Jelle Geens (Mitte) geschlagen geben.

Der belgische Triathlonprofi Marten Van Riel hat sich auf Instagram mit einem Update an seine Fans gewandt. Der 32-Jährige berichtete, dass er in den vergangenen Monaten nicht nur mit sportlichen Rückschlägen zu kämpfen hatte: „Ehrlich gesagt habe ich schon seit einiger Zeit ein bisschen mit meiner mentalen Gesundheit zu kämpfen. Das führt oft dazu, dass ich weniger auf Instagram poste und mich generell weniger melde.“

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Zu allem Unglück kam vor drei Wochen eine Verletzung hinzu: Beim Training knickte Marten Van Riel um und zog sich Schäden am Sprunggelenk zu. „Ich habe immer noch Schmerzen, sogar beim Gehen. Laufen ist aktuell keine Option“, so der Belgier. Diese Situation frustriere ihn sehr – umso mehr, da wichtige Wettkämpfe näher rücken.

Der Olympia-Vierte von Tokio 2021 versucht derzeit, das Beste aus der Situation zu machen. Er arbeitet intensiv mit seinem Physiotherapeuten zusammen und legt den Fokus auf Rad- und Schwimmtraining. Ob ein Start bei den kommenden Rennen möglich ist, will er kurzfristig entscheiden: „Ich werde alles versuchen und euch auf dem Laufenden halten.“

Für die anstehende Ironman-Weltmeisterschaft in Nizza am 14. September gilt Marten Van Riel als einer der Favoriten. Beim Ironman Südafrika Ende März, bei seinem erst zweiten Rennen über die 226 Kilometer, präsentierte sich der ehemalige Kurzdistanzler in einer herausragenden Form und wurde Zweiter hinter dem Dänen Magnus Ditlev. Als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft an der Côte d’Azur absolvierte der T100-Weltmeister 2024 die Mitteldistanz in Nizza Ende Juni, die er erfolgreich für sich entscheiden konnte. Marten Van Riels ehrliche Worte zeigen, wie sehr auch Spitzensportler mit Rückschlägen und mentalen Herausforderungen zu kämpfen haben – und dass ein Comeback oft nicht nur körperliche, sondern mentale Stärke erfordert.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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