Freitag, 12. April 2024
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Renn(vorbereitung)en und ein kontroverses Sponsorenkarussell

Im aktuellen Podcast sprechen Frank Wechsel und Simon Müller über die aus deutscher Sicht sehr interessante erste Profi-Startliste des Ironman Südafrika, das eindrucksvolle Rennen bei der Challenge Wanaka und Franks lehrreiche Erlebnisse aus seinem Trainingslager auf Fuerteventura. Außerdem diskutieren Simon und Frank zweifelhafte Sponsorings aus der vergangenen Woche: die neu verkündete Mitgliedschaft von Kristian Blummenfelt bei Bahrain Endurance 13 und sein wenige Tage später bekannt gegebenes Sponsoring mit der amerikanischen Ölfirma Texaco. Darüber hinaus geht es um Cameron Wurf, der mit Team Ineos diese Woche seine erste Etappenrundfahrt in Portugal bestreitet, um die Ergebnisse bei der Wahl zum Weltsportler des Jahres 2019, die Absage des Tokio-Marathons am 1. März aufgrund des Coronavirus und Frederic Funk, der dieses Saison auf tri-mag.de über sein junges Profi-Dasein bloggen wird.

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6 Kommentare

  1. zweifelhafte Sponsorings von Kristian Blummenfelt .:
    Ich versteh nicht warum Ihr so lange darüber diskutiert! Gebt der ganzen Organisation eine super Platform um gehört zu werden. So wird das Team nicht nur durch die Protagonisten prominenter, sonder auch Bahrain Endurance.
    Zum Thema, das Ausschalten der Kommentar Beiträge: Auch da wieder die Fall, man diskutiert zu lange warum und wieso. Spekulationen halten uns am leben.
    Wäre ich PR oder Marketing Berater von Blumenfeld hätte ich meinen Job super gemacht. Texaco? Ich wusste gar nicht das es die noch gibt.
    Ein wenig provokativ: Oder Ihr erhalte selber Geld für diese schönen Beiträge?!

    Das Ziel von Marketing und Sponsoring ist? Im Gespräch zu bleiben! Ob gut oder schlecht, egal.

    Ich höre Euch dennoch gerne zu.

    Rocco

    • Hallo Rocco, danke für dein Feedback, aber da möchte ich dir ganz klar widersprechen: „Eine Plattform bieten“ und bewusste Kritik üben sowie das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu hinterfragen, ist ein himmelweiter Unterschied. Sonst könnte man ja kein kontroverses und zweifelhaftes (Negativ-)Thema mehr besprechen und würde alles aussitzen. Bewusst wegschauen ist nur ganz selten (eigentlich nie) der richtige Weg.

      Und in einer Zeit, wo permanent versucht wird, die Athleten von jeglichem Zusatzstress fernzuhalten und möglichst viel Arbeit abzunehmen, damit sich der Sportler aufs Wesentliche konzentrieren kann und sich möglichst wohlfühlt, lässt man ihn ganz bestimmt nicht gewollt aus Marketingzwecken durch einen Shitstorm gehen. Unter anderem deshalb wurde vor einem Jahr bei dieser Thematik ja sogar noch schnell nach einigen Tagen zurückgerudert. Im Gespräch bleiben wollen Sportler und auch die Firmen sicher nicht durch Negativbeispiele. Es ist eher schade, dass solche Sachen nach dem kurzen Aufschrei immer wieder so schnell vergessen werden.

      Und indirekt erhalten wir auch Geld für diese (alle) Beiträge, denn zum Glück werden wir für unsere Arbeit bezahlt 😉

      • Leider ein wenig Doppelbeweihräucherung. Auf der einen Seite wird aus einem kontrovers diskutierten Blick auf Kristin Blumenfelt beinah ein Bashing und Blaming und dann erzählt ihr aus absoluter Objektivität mehrere Minuten über das Sponsoring dieses Hamburger Triathlonladens für euren Podcast. Da haben wir in der Gruppe auch erstmal die Augenbrauen hochgezogen und gelacht. Das war leider nicht mehr ganz klassisch Journalismus.

  2. Hallo Frank, hallo Simon,
    Klasse Podcast und v. a. wie ihr über die Blummenfelt Story diskutiert habt. Wäre natürlich gut auch mal seine Seite zu hören. Das wird aber wahrscheinlich ja nicht passieren. Schade eigentlich.
    Frank scheint ja bestens vorbereitet zu sein. 👍👍 Da bin ich ja froh, dass ich zwei AK über ihm starte. 😊😊 Viel Erfolg und v.a. Gesundheit für die letzten Trainingswochen.

    Macht weiter so mit eurem Podcast. Damit lassen sich die Rolleneinheiten deutlich einfacher durchstehen.

    Grüße Carsten

  3. Hallo Zusammen!

    Ich mochte die Folge. Nur zwei kleine Anmerkungen:
    1. Auch wenn Norwegen sich auf macht zum Elektro Vorreiter: woher kommt denn der ganze Wohlstand der das einfacher macht? Aus Öl und Gas… bisher eine sehr gute PR Story 😉
    2. Aus genannter Vergangenheit ist der entsprechende Sektor dort wohl nicht ganz so kritisch gesehen.. daher Texaco vll ein kleineres Problem.

    Gruß
    Jo

    • Hallo Jo, danke für deine Nachricht 🙂
      Das Thema zu Elektro/Öl/Gas Norwegen hatte ich gestern auch schon mal und der Umstand bzw. die Geschichte dahinter ist mir bekannt. Ist schon ironisch, dass die Staatshilfe und Subventionierung bei den E-Autos in Norwegen nur durch die Gelder funktioniert, die vorher mit Öl und Gas verdient wurden und zum Wohlstand des Landes geführt haben. Nichtsdestotrotz ist der aktuelle Trend ja bereits seit 2017, dass Norwegen in der Elektrobranche viel investiert und als Ziel hat, Vorreiter und Beispiel für andere Länder zu sein. Dementsprechend werden diese Vorhaben auch von vielen Menschen dort getragen und vorgelebt. Zu dem „alten“ Wirtschaftszweig zurückzukehren beziehungsweise dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist allerdings trotz der Geschichte des Landes mit Öl und Gas ein Rückschritt in die Vergangenheit und widerspricht irgendwo den zukünftigen Zielen.
      Auch die E-Automobilindustrie ist natürlich nicht unstrittig, aber wir als Triathleten sind alle schon mal grundsätzlich Radfahrer und Läufer. Noch ein Grund mehr genau das anderen vorzuleben, es zu unterstützen und nicht die „Seiten zu wechseln“. Aber klar, am Ende ist es bei solchen Sponsorings einfach eine Frage des Geldes, auch wenn man sich gar nicht damit identifizieren kann.

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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