Mit zahlreichen Weltklasseathleten bei Männern und Frauen wird der Ironman 70.3 Oceanside zum ersten großen Star-Treffen der Saison.

Mit dem Ironman 70.3 Oceanside steht am 28. März der erste Nordamerika-Stopp der Ironman Pro Series 2026 an – und das Rennen in Südkalifornien präsentiert sich einmal mehr als früher Formtest der Weltklasse. Mehr als 100 Profis kämpfen um 50.000 US-Dollar Preisgeld, 2.500 Serienpunkte und Slots für die Ironman-70.3-WM in Nizza.
Aufeinandertreffen der Extraklasse
Im Männerfeld richtet sich der Blick vor allem auf das norwegische Trio um Kristian Blummenfelt, Gustav Iden und Casper Stornes. Kaum eine Trainingsgruppe hat den Langdistanzsport in den vergangenen Jahren so geprägt wie die Norweger. Entsprechend hoch sind die Erwartungen auch in Oceanside.
Blummenfelt ist nach einem schwierigen Saisonauftakt in Neuseeland (Platz sechs) auf der Suche nach Stabilität und einem ersten Ausrufezeichen in 2026. Stornes reist als aktueller Ironman-Weltmeister an, Iden wiederum zeigte bereits 2025 mit Rang drei in Oceanside, dass ihm der Kurs liegt. Beide hatten jedoch vor Kurzem noch mit kleineren Verletzungen zu kämpfen.
Mit Jonas Schomburg steht ein deutscher Athlet an der Startlinie, der es den Norwegern besonders schwer machen könnte. Der Hannoveraner ist in allen drei Disziplinen stark und könnte auf dem anspruchsvollen Kurs eine entscheidende Rolle spielen – insbesondere, wenn es darum geht, das Feld früh auseinanderzuziehen. Aus Deutschland dabei sind außerdem Jan Stratmann und Jonas Hoffmann, die ebenfalls eine gute Chance auf eine Platzierung weiter vorn haben.
Neben den Deutschen und den Norwegern haben vor allem die US-Amerikaner ein starkes Aufgebot vorzuweisen. Sam Long steht für einen offensiven Rennstil und zählt vor allem auf dem Rad und beim Laufen zu den stärksten Athleten im Feld. Und auch Rudy Von Berg und Jason West sollte man immer auf dem Zettel haben.
Knibb gegen Løvseth bei den Frauen
Das Frauenrennen ist ebenfalls hochklassig besetzt. Angeführt wird das Feld von Taylor Knibb, die als dreifache Ironman-70.3-Weltmeisterin vor allem über ihre Radstärke definiert wird. Kaum eine Athletin ist derzeit in der Lage, ein Rennen so früh zu selektieren wie die US-Amerikanerin. Mit Solveig Løvseth steht ihr die amtierende Ironman-Weltmeisterin gegenüber. Die Norwegerin bestreitet in Oceanside ihr Saisondebüt und bringt nach einer starken Vorsaison viel Selbstvertrauen mit. Komplettiert wird das Favoritinnenfeld unter anderem von Paula Findlay, Jackie Hering und Marta Sanchez, die allesamt bereits bewiesen haben, dass sie auf diesem Niveau Rennen gewinnen können. Eine deutsche Athletin ist nicht am Start.









