Wer holt sich die Slots beim Ironman UK?

Getty Images for IRONMAN Der Ironman UK ist bekannt für sein besonderes Publikum.

Wenn es für die Teilnehmerinnen bei den Profis auf die Schwimmstrecke des Ironman UK geht, kommt es zu der kuriosen Situation, dass (nach aktuellem Stand) ein Finish reicht, um sich mindestens 5.000 Dollar Preisgeld und einen Hawaii-Slot zu sichern. Denn mit den Britinnen Nikki Bartlett, Katrina Matthews, Chantal Cummings und Tara Grosvenor stehen wohl nur vier weibliche Profis an der Startlinie in Bolton. Und da Matthews und Grosvenor bereits für die Ironman-WM qualifiziert sind, gehen die beiden Kona-Tickets automatisch an Bartlett und Cummings, wenn sie das Ziel erreichen. Die Siegerin erhält 15.000 Dollar.

Wer ärgert die Briten?

Auch bei den Männern sind es vor allem Briten, die zu den Favoriten im Kampf ums Podium zählen. Dazu gehören der bereits für die WM qualifizierte Joe Skipper, der sich zugunsten seines Heimrennens gegen den Ironman Coeur d’Alene entschieden hat, Thomas Davis aus dem Erdinger-Team, Adam Bowden, der seine erste Langdistanz ins Ziel bringen will, und Tim Don, der mit 43 Jahren einer der Routiniers im Feld ist. 

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Den Briten den Sieg streitig machen, will ein junger Franzose. Der 22-jährige Sam Laidlow ist auf die Insel gereist, um einer der jüngsten Profis bei der WM auf Hawaii zu werden. Dass er gut in Form ist, hat Laidlow jüngst mit seinem Sieg bei der spanischen Langdistanzmeisterschaft beim „1406Inn International Triathlon“ und dem zweiten Platz bei der französischen Meisterschaft auf der Mitteldistanz in Cagnes sur Mer gezeigt. 

Das Rennen startet um 6:00 Uhr Ortszeit, einen Livestream gibt es nach aktuellem Stand nicht. Wie sich die Athleten schlagen, lässt sich über die Ironman-Tracker-App verfolgen.

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Nils Flieshardt
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.

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