Zweimal Rang zwei und einmal Platz drei: Das Rennen der World Triathlon Championship Series im chinesischen Weihai verlief für die deutschen Athletinnen und Athleten äußerst erfolgreich.

Die Saison der World Triathlon Championship Series nähert sich der Zielgeraden: Beim vorletzten Rennen in Weihai (China) ging die Kurzdistanzelite über die olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 38 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) an den Start. Mit knapp 25 Grad Luft- und gut 24 Grad Wassertemperatur fanden die Athletinnen und Athleten warme, aber keine extremen Bedingungen vor.
Graf von Anfang an vorn
Im Männerrennen kam Hoffnungsträger Henry Graf bereits mit der Spitze aus dem Wasser und brachte sich damit in eine ideale Ausgangssituation. Auch auf dem Rad hielt sich Graf in der Führungsgruppe auf, fuhr den fünftschnellsten Split des Tages. Am Ende war es jedoch der Schweizer Max Studer, der mit der drittschnellsten Laufzeit des Tages (30:12 Minuten) nach 1:40:03 Stunden triumphierte. Graf sicherte sich einen starken zweiten Platz (1:40:27 Stunden) und liegt im WM-Ranking nun auf Platz vier. Hinter ihm wurde der US-Amerikaner John Reed Dritter (1:40:35 Stunden). Der zweite deutsche Starter Valentin Wernz belegte Platz 25 (1:43:25 Stunden).
Doppelpodium bei den Frauen

Bei den Frauen war die Britin Beth Potter nicht zu schlagen. Sie erreichte das Ziel nach 1:51:58 Stunden und liegt im WTCS-Ranking nun punktgleich mit der Französin Cassandre Beaugrand auf Platz eins. Gegen Potters Laufstärke hatte selbst Lisa Tertsch nichts ausrichten können, dafür jedoch ihren Fortschritt im Hinblick auf eine ausgeglichene Leistung untermauert: Tertsch war als Dritte aus dem Wasser gekommen und hatte hinter Potter den zweitschnellsten Laufsplit des Tages. Das Endresultat war ein starker zweiter Platz in 1:52:15 Stunden. Tanja Neubert komplettierte mit Platz drei (1:52:19 Stunden) das erfreuliche Ergebnis aus deutscher Sicht. Bemerkenswert war vor allem Neuberts Rad-Lauf-Kombination: Sie fuhr den schnellsten Split des Tages, beim Laufen waren nur Tertsch und Potter schneller. Im WTCS-Ranking liegt Lisa Tertsch vor dem Finale auf Platz vier, Tanja Neubert auf Platz neun. Der große Showdown findet schon in drei Wochen im australischen Wollongong statt.

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