Zwischen Hitze, Druck und Chancen: Nieschlags Einstand auf der T100-Tour

Justus Nieschlag startet mit einem 12. Platz in Singapur in die T100-Serie der PTO – unter Bedingungen, die von extremer Hitze und Luftfeuchtigkeit geprägt waren. tri-mag.de gibt er Einblicke in seine Vorbereitung, Erwartungen und die Herausforderungen der kommenden Rennen.

James Mitchell Der Kampf gegen die hohe Luftfeuchtigkeit machte das Laufen zu einer Tortur.

Ein Start im Hitzekessel von Singapur

Mit einem 12. Platz beim ersten Rennen der zweiten T100-Saison der Professional Triathleten Organisation (PTO) in Singapur hat Justus Nieschlag einen ordentlichen Start in die Saison hingelegt. Kein Traumergebnis, aber auch kein Fehlstart – so lässt sich sein Fazit am besten zusammenfassen. In einem Rennen, das nicht nur wegen der Konkurrenz, sondern vor allem wegen der extremen klimatischen Bedingungen berüchtigt ist, lieferte der deutsche Triathlet eine solide Leistung ab. Singapur war mit seiner drückenden Hitze und Luftfeuchtigkeit weniger ein sportliches Schaulaufen als vielmehr ein Überlebenskampf auf höchstem Niveau.

- Anzeige -

„Es war nichts Überragendes, aber auch kein kompletter Griff ins Klo“, sagt Nieschlag rückblickend. Die Vorbereitung auf dieses erste Rennen sei aufgrund der kurzen Saisonpause nach der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft im Dezember und des langen Trainingslagers in Namibia nicht optimal gewesen. „Es war warm, aber nicht heiß“, beschreibt er die Camp-Bedingungen vor Ort – zu wenig für eine gezielte Hitzeakklimatisierung, die in tropischen Gefilden wie Singapur jedoch unerlässlich ist. Die wenigen Tage zu Hause reichten nicht aus, um sich gezielt vorzubereiten.

Solide Leistung trotz technischer Rückschläge

James Mitchell Mit einem Sprung ins warme Nass wurde die zweite Runde des Schwimmen eingeläutet.

Mit triathlon+ weiterlesen

Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.

Jetzt Mitglied werden

Du bist bereits Mitglied? Hier einloggen

Happy Valentine's Day

Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

9,95 -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

94,95 -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

Verwandte Artikel

„Triathlon World Tour“: PTO übernimmt alle Rennen der Challenge Family

Die PTO steigt bei der Challenge Family ein und integriert ab 2027 alle Rennen in die neue „Triathlon World Tour“. Für 2026 bleibt alles wie geplant.

Hayden Wildes Zeitfahr-Auftritt: Erst vierter Platz, dann Koppellauf

Ganz im Sinne Cameron Wurfs versuchte sich Hayden Wilde bei den neuseeländischen Meisterschaften erst unter den Spezialisten, um dann doch noch ins Triathlontraining abzutauchen. Das kam dabei heraus.

Unser Newsletter

Newsletter triathlon