Dein Training läuft ohne Probleme? Oder du gehst ihnen aus dem Weg? Dann fehlt dir etwas Entscheidendes für den Renntag. Wettkämpfe belohnen keine Perfektion oder konfliktfreie Phasen, sondern den Umgang mit Unsicherheit und Unvorhergesehenem. Wer Reibung vermeidet, lernt nicht zu leiden, wenn es drauf ankommt.
Nils Flieshardt / spomedis
Du hast einen Plan? Das ist gut. Deine Trainingswochen sind logisch aufgebaut, die Intensitäten sauber definiert, Belastung und Entlastung greifen ineinander. Deine Einheiten passen in deinen Alltag. Kaum Ausfälle, kaum Abweichungen, alles wirkt kontrolliert. Sieht gut aus. Fühlt sich richtig an. Doch kann ganz falsch sein. Denn genau hier beginnt das Problem. Trotz dieser scheinbar idealen Vorbereitung fühlen sich Wettkämpfe für einige Athletinnen und Athleten überraschend hart an. Sowohl körperlich als auch mental. Die Leistung bricht früher ein als erwartet, der Fokus geht verloren, Entscheidungen fühlen sich schwer an. Dass du im Rennen leidest, ist oft normal – aber in diesem Fall leidest du nicht so souverän, wie es sein sollte. Der Grund liegt oft in einer Vorbereitung, die zu sauber war.
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Wettkämpfe sind nicht sauber – dein Training aber schon
Ein Wettkampf verläuft selten nach Plan. Schon bevor du den ersten Armzug beim Schwimmen machst. Er beginnt mit unruhigem Schlaf, Zeitdruck in der Wechselzone, einem Puls, der schneller steigt als vorgesehen, und äußeren Umständen, die du nicht kontrollieren kannst. Du musst auf Unvorhergesehenes reagieren, während du bereits unter Belastung stehst. Im Training dagegen sorgst du für gewöhnlich dafür, dass die Bedingungen meist stimmen. Du startest erholt, gut versorgt, zur richtigen
Ein Wettkampf verläuft selten nach Plan. Schon bevor du den ersten Armzug beim Schwimmen machst. Er beginnt mit unruhigem Schlaf, Zeitdruck in der Wechselzone, einem Puls, der schneller steigt als vorgesehen, und äußeren Umständen, die du nicht kontrollieren kannst. Du musst auf Unvorhergesehenes reagieren, während du bereits unter Belastung stehst. Im Training dagegen sorgst du für gewöhnlich dafür, dass die Bedingungen meist stimmen. Du startest erholt, gut versorgt, zur richtigen
Ein Wettkampf verläuft selten nach Plan. Schon bevor du den ersten Armzug beim Schwimmen machst. Er beginnt mit unruhigem Schlaf, Zeitdruck in der Wechselzone, einem Puls, der schneller steigt als vorgesehen, und äußeren Umständen, die du nicht kontrollieren kannst. Du musst auf Unvorhergesehenes reagieren, während du bereits unter Belastung stehst. Im Training dagegen sorgst du für gewöhnlich dafür, dass die Bedingungen meist stimmen. Du startest erholt, gut versorgt, zur richtigen
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Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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