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Teilnahme an wissenschaftlicher Studie
Welche Rolle spielt die Vorermüdung beim Koppellauf?

Eine Studie der Uni Konstanz will herausfinden, inwiefern das “unrunde” Gefühl beim Koppellauf mit der Vorbelastung durch andere Disziplinen zu tun hat und sucht dafür Probandinnen und Probanden.

Getty Images for IRONMAN Wie funktioniert dieses Laufen nochmal? Nach der zweiten Wechselzone müssen sich die die Beine an den neuen Bewegungsablauf gewöhnen.

Das Gefühl, wie auf Eiern zu laufen, kennt jeder Triathlet und jede Triathletin. Nach dem Radfahren kann es eine Weile dauern, bis die Beine ihre neue Aufgabe ordnungsgemäß erfüllen und auf Laufen umschalten. Ob das veränderte Laufverhalten tatsächlich durch das Radfahren hervorgerufen wird oder ob eine Vorbelastung im Laufen zu ähnlichen Effekten führt, ist bislang wissenschaftlich nicht geklärt. Eine Studie der Universität Konstanz will genau das nun herausfinden und ihr könnt als Probanden dabei sein. Gesucht werden jeweils zehn Athletinnen und Athleten, die aktiv Triathlon betreiben.

Studiendesign

Das Studiendesign orientiert sich an der olympischen Distanz. Die Teilnehmer führen zunächst selbstständig mit dem “Power Performance Decoder” von INSCYD einen Lauf- und Radtest durch, der online betreut wird. Die Messungen der Studie werden schließlich an drei Terminen mit ausreichender Regenerationszeit in Kreuzlingen (Schweiz) bei Konstanz am Bodensee absolviert.

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Den Anfang macht ein Triathlontest, bei dem zunächst 40 Kilometer auf dem Smart-Trainer gefahren werden. Den anschließenden Lauf über zehn Kilometer absolvieren die Teilnehmer auf einem flachen Radweg entlang des Bodensees – selbstgesteuert und so schnell wie möglich.

Beim zweiten Test erfolgt die Vorbelastung nicht auf dem Rad, sondern mit einem kurzen Lauf, der an die Belastung der Radsimulation angepasst wird. Der Koppellauf soll in der Pace des Eingangstests absolviert werden.

Test Nummer drei besteht aus einem Lauf über zehn Kilometer ohne Vorbelastung, ebenfalls in der Geschwindigkeit des ersten Tests. Die Reihenfolge der zweiten und dritten Datenerhebung wird ausgelost.

Neben den biomechanischen Daten werden außerdem das Pacing über GPS, die Körperkerntemperatur über einen CORE-Sensor sowie metabolische Parameter mit einer Laktatmessung erhoben und kontrolliert.

Anforderungen und Gegenleistungen

Gesucht werden Triathletinnen und Triathleten. Frauen sollten zehn Kilometer ohne Vorbelastung unter 50 Minuten laufen können, Männer unter 45 Minuten.

Ihr seid geeignet, wenn ihr:

  • mindestens 18 Jahre alt seid
  • aktiv Triathlon betreibt
  • bereits mindestens drei Triathlons absolviert habt oder mehrfach Erfahrungen im Koppeltraining gesammelt habt
  • gesund seid und in den vergangenen sechs Monaten keine schwerwiegende Erkrankung oder Verletzung hattet
  • in den vergangenen sechs Monaten euren Laufstil nicht wesentlich verändert habt
  • ein eigenes Renn- oder Triathlonrad (bestenfalls mit Wattmessung) besitzt – gefahren wird im Oberlenker

Nach Abschluss der Studie erhaltet ihr ein komplettes metabolisches Profil inklusive Trainingszonen sowie wichtige Erkenntnisse über euch, die während der Erhebung gesammelt werden.

Die Messungen beginnen am 12. Juli 2021 und dauern voraussichtlich bis Ende September. Reise- und Übernachtungskosten werden nicht übernommen.

Bei Interesse meldet euch per Mail beim Studienleiter Christian Weich unter folgender Adresse: christian.weich@uni-konstanz.de .

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1 Kommentar
  1. Karsten Sasse

    Schwimmen wird als Vorbelastung gar nicht erst in Betracht gezogen?

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