In der Rennwoche des Ironman 70.3 Oceanside stellen wir das beeindruckende Koppeltraining von Ironman-Weltmeisterin und Mitfavoritin Solveig Løvseth vor, erklären Sinn und Zweck der Einheit und geben Tipps für die eigene Umsetzung.
Auf den amtierenden Weltmeistern liegt beim Einstieg in die neue Saison stets ein besonderes Augenmerk. So ergeht es auch Hawaii-Siegerin Solveig Løvseth, wenn sie am kommenden Sonntag beim Ironman 70.3 Oceanside das erste Rennen des Jahres bestreitet. In Kalifornien trifft die Ironman-Weltmeisterin beim Saisonauftakt unter anderem auf Taylor Knibb, Paula Findlay, Jackie Hering und Kirsten Kasper. Nach ihrem überraschenden Rookie-Sieg auf Big Island im vergangenen Oktober zählt die 26-Jährige nun zunächst bei allen Rennen, bei denen sie antritt, zu den Top-Favoritinnen – insbesondere auf der Langdistanz. Der Ironman 70.3 Oceanside am Wochenende dient für Løvseth als Formtest und Aufbaurennen für den Ironman Texas drei Wochen später, der das erste große Saisonhighlight darstellt.
Abgesehen von ihrem Hawaii-Sieg fuhr die Norwegerin in 2025 zwei weitere Siege beim Ironman Lake Placid und Ironman 70.3 Jesolo ein. Hinzu kamen zwei dritte Plätze beim Ironman Hamburg und dem Ironman 70.3 Zell am See. Im November beendete sie das bisher erfolgreichste Jahr ihrer Karriere mit Rang sechs bei der Ironman-70.3-WM in Marbella. Mit Blick auf die anstehenden Rennen absolvierte Løvseth in der spanischen Sierra Nevada ein Höhentrainingslager für die unmittelbare Wettkampfvorbereitung. Eine Besonderheit beim ausgewählten, knapp viereinhalbstündigen Koppeltraining: Für die Schlüsseleinheit wagte Løvseth extra den Abstieg und führte das Training in der Ebene ohne Höheneffekt durch. Das außergewöhnlich anspruchsvolle und beeindruckende Programm, der hohe Gesamtumfang und die erzielten Leistungen sprechen dafür, dass sich Løvseth pünktlich zum Start der Rennsaison in starker Verfassung befindet.