Donnerstag, 8. Januar 2026

Wettkampf vs. Leistungstest: Warum ist die Angst vor einer Leistungsüberprüfung oft größer als vor einem Rennen?

Wenn es an eine Leistungsüberprüfung geht, weicht die Wettkampfeuphorie oft einer unangenehmen Anspannung: Plötzlich stehen nackte Zahlen und objektive Bewertung im Fokus, und das sorgt für deutlich mehr Stress als der direkte Vergleich mit anderen Athleten. Doch warum ist das so?

INSEL / spomedis Der Respekt und die Anspannung vor dem Wettkampf sind dem Athleten ins Gesicht geschrieben.

Kennst du das? Beim Wettkampf bist du zwar aufgeregt, aber die Vorfreude überwiegt. Doch wenn es an eine Leistungsüberprüfung geht – sei es ein FTP-Test, ein Fünf-Kilometer-Lauftest oder ein CSS-Schwimmtest – schnürt sich dir schon Tage vorher der Magen zu? Du bist nicht allein! Viele Athleten empfinden den Stress vor einem Leistungstest als weitaus belastender als vor einem Wettkampf. Doch woran liegt das?

- Anzeige -

Wettkampf: Adrenalin, Atmosphäre und ein Hauch von Abenteuer

Ein Wettkampf ist ein aufregendes Event mit vielen Faktoren, die dein Ergebnis beeinflussen: Deine Gegner, das Wetter, die Strecke, deine Renntaktik – und natürlich deine Tagesform. Das alles macht den Wettbewerb spannend und dynamisch. Wenngleich du nicht dein bestes Rennen ablieferst, kannst du Gründe dafür finden: Vielleicht war die Vorbereitung nicht ideal, vielleicht waren die Bedingungen nicht optimal oder, wenn du Wert auf die Gesamtplatzierung legst, waren die Gegner einfach besser.

Dazu kommen die Emotionen. Der Jubel der Zuschauer, die Anfeuerungsrufe, das gemeinsame Leiden und Kämpfen mit anderen Athleten – all das pusht dich. Das Adrenalin hilft dir, über deine Grenzen zu gehen und das Beste aus dir herauszuholen. Im Gegensatz sieht es bei einer reinen Leistungsüberprüfung anders aus, das sagt schon der Wortteil „Prüfung“.

Leistungstest: Zahlen lügen nicht – und das ist beängstigend

Mit triathlon+ weiterlesen

Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.

Jetzt Mitglied werden

Du bist bereits Mitglied? Hier einloggen

Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

9,95 -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

94,95 -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

Verwandte Artikel

Leonie Konczalla: Zweigleisig zum Erfolg

Als Ärztin und Profitriathletin führt Leonie Konczalla ein Leben voller Routinen und überraschender Entwicklungen. Zwischen Klinikalltag, Trainingsorganisation und ihrem Top-Ten-Erfolg auf Hawaii entsteht für die „Aufsteigerin des Jahres“ ein ungewöhnlicher Weg, der von Leichtigkeit und Freiheit geprägt ist.

Agegrouper Januar 2026: Für Andreas Lenz kann es nicht hoch genug sein

Der Traum von Hawaii? Schnell abgehakt. Weil Andreas Lenz bei seinem Triathloneinstieg sofort erfolgreich ist, braucht er bald neue Ziele. Der 34-jährige Oberbayer findet sie in extremen Herausforderungen. Beim Inferno Triathlon in der Schweiz bezwingt er Berge, ist fasziniert von der atemberaubenden Natur und klettert aufs Podium.

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge

Leonie Konczalla: Zweigleisig zum Erfolg

0
Als Ärztin und Profitriathletin führt Leonie Konczalla ein Leben voller Routinen und überraschender Entwicklungen. Zwischen Klinikalltag, Trainingsorganisation und ihrem Top-Ten-Erfolg auf Hawaii entsteht für die „Aufsteigerin des Jahres“ ein ungewöhnlicher Weg, der von Leichtigkeit und Freiheit geprägt ist.