Nach dem Saisonhöhepunkt kann es schwerfallen, wieder in den Rhythmus zu kommen. So vermeidest du ein mentales Tief und findest neue Motivation.
Nils Flieshardt / spomedis Motivationstief nach dem Saisonhöhepunkt? Das muss nicht sein.
Ein Blick in die Profiszene kann den Anschein erwecken, dass die Triathlonsaison in diesem Jahr gar kein Ende hat: Mit der Ironman-70.3-WM im November und dem T100-Finale Mitte Dezember ist das Jahr 2025 bis zuletzt mit Highlights gespickt. Für die meisten Agegrouper dürfte die Saison jedoch bereits beendet sein. Vielleicht bist du sogar bei der Ironman-WM in Nizza oder auf Hawaii gestartet und hast damit den Höhepunkt schlechthin erlebt?
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Das große Rennen ist also vorbei. Wochen- oder gar monatelang hast du auf diesen einen Tag hingearbeitet – Training geplant, den Alltag darauf abgestimmt, jede Einheit dem Ziel untergeordnet. Und dann ist er da: der Moment des Zieleinlaufs. Emotionen, Erleichterung, Stolz. Doch kaum sind die Medaille verstaut und Erinnerungsfotos abgelegt, schleicht sich ein Gefühl ein, das viele Triathletinnen und Triathleten kennen: Leere. Der Körper ist müde, die Motivation im Keller und der Gedanke an das nächste Training löst eher Stress als Vorfreude aus.
Warum passiert das? Und wie kommt man da wieder heraus?
Warum entsteht überhaupt ein mentales Tief?
Das Phänomen des sogenannten Post-Race-Blues ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine ganz normale Reaktion nach einer intensiven Belastungsphase. Während der Saison arbeitet der Körper unter Dauerspannung: hohe Trainingsumfänge, Adrenalin vor den Rennen, ständige Zielorientierung. Nach dem Wettkampf fällt der Dopaminspiegel ab – das Belohnungssystem, das monatelang auf Hochtouren lief, schaltet herunter. Hinzu kommt der Verlust von Struktur. Wo vorher jede Woche durchgeplant war, herrscht plötzlich Freiraum. Genau dieser kann
Das Phänomen des sogenannten Post-Race-Blues ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine ganz normale Reaktion nach einer intensiven Belastungsphase. Während der Saison arbeitet der Körper unter Dauerspannung: hohe Trainingsumfänge, Adrenalin vor den Rennen, ständige Zielorientierung. Nach dem Wettkampf fällt der Dopaminspiegel ab – das Belohnungssystem, das monatelang auf Hochtouren lief, schaltet herunter. Hinzu kommt der Verlust von Struktur. Wo vorher jede Woche durchgeplant war, herrscht plötzlich Freiraum. Genau dieser kann
Das Phänomen des sogenannten Post-Race-Blues ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine ganz normale Reaktion nach einer intensiven Belastungsphase. Während der Saison arbeitet der Körper unter Dauerspannung: hohe Trainingsumfänge, Adrenalin vor den Rennen, ständige Zielorientierung. Nach dem Wettkampf fällt der Dopaminspiegel ab – das Belohnungssystem, das monatelang auf Hochtouren lief, schaltet herunter. Hinzu kommt der Verlust von Struktur. Wo vorher jede Woche durchgeplant war, herrscht plötzlich Freiraum. Genau dieser kann
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Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.
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