Kristian Blummenfelt verbrennt täglich bis zu 8.500 Kilokalorien. Eine neue Studie zeigt, wie der norwegische Ausnahmeathlet seine Energiebilanz steuert und stellt dabei langjährige Annahmen über die Grenzen des menschlichen Stoffwechsels infrage. Doch es gibt inhaltliche Ungereimtheiten.
Peter Jacob / spomedis Kristian Blummenfelt ist einer der erfolgreichsten Triathleten aller Zeiten.
Wie viel Energie kann ein menschlicher Körper wirklich verarbeiten? Wenn man nach Kristian Blummenfelt geht: extrem viel. Der Norweger hat sich in den vergangenen Jahren als einer der stärksten Athleten im Triathlon etabliert – sei es durch seinen Olympiasieg oder durch seine Erfolge auf der Mittel- und Langdistanz. Eine neue Studie, „Training volume and total energy expenditure of an Olympic and Ironman world champion: approaching the upper limits of human capabilities“, durchgeführt unter anderem vom langjährigen Blummenfelt-Coach Olav Bu und weiteren norwegischen Wissenschaftlern, gibt nun detaillierte Einblicke in die Trainings- und Ernährungssteuerung des 31-Jährigen und beleuchtet, wie es ihm gelungen ist, extreme Energieumsätze zu bewältigen.
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Grenzen ausloten
Triathlon ist eine der energieintensivsten Sportarten überhaupt, doch Studien zur Energiebilanz gibt es bis dato fast ausschließlich im Radsport. Die aktuelle Untersuchung zeigt jetzt Vergleichswerte für Triathleten auf. Und dass Blummenfelt täglich bis zu 8.500 Kilokalorien verbraucht – Werte, die bislang als nahezu unerreichbar galten. Die Frage, ob es eine natürliche Grenze für den Energieverbrauch gibt, wird durch diese Erkenntnisse erneut aufgeworfen.
Die Studie basiert auf einer dreijährigen Analyse von Blummenfelts Training, Wettkämpfen und Ernährung. Besondere Aufmerksamkeit galt zwei Höhentrainingslagern, die als repräsentativ für seinen durchschnittlichen Trainingsaufwand angesehen wurden. Zur Messung des Energieverbrauchs wurde die sogenannte Doubly-Labeled-Water-Methode verwendet (mehr dazu im Infokasten). Ergänzt wurden die Daten durch detaillierte Ernährungsprotokolle sowie eine Analyse von Blummenfelts Trainingsumfängen. Die Ergebnisse zeigen, dass Blummenfelt ein Trainingsvolumen von durchschnittlich 30 bis 32 Stunden pro Woche absolviert, wobei
Die Studie basiert auf einer dreijährigen Analyse von Blummenfelts Training, Wettkämpfen und Ernährung. Besondere Aufmerksamkeit galt zwei Höhentrainingslagern, die als repräsentativ für seinen durchschnittlichen Trainingsaufwand angesehen wurden. Zur Messung des Energieverbrauchs wurde die sogenannte Doubly-Labeled-Water-Methode verwendet (mehr dazu im Infokasten). Ergänzt wurden die Daten durch detaillierte Ernährungsprotokolle sowie eine Analyse von Blummenfelts Trainingsumfängen. Die Ergebnisse zeigen, dass Blummenfelt ein Trainingsvolumen von durchschnittlich 30 bis 32 Stunden pro Woche absolviert, wobei
Die Studie basiert auf einer dreijährigen Analyse von Blummenfelts Training, Wettkämpfen und Ernährung. Besondere Aufmerksamkeit galt zwei Höhentrainingslagern, die als repräsentativ für seinen durchschnittlichen Trainingsaufwand angesehen wurden. Zur Messung des Energieverbrauchs wurde die sogenannte Doubly-Labeled-Water-Methode verwendet (mehr dazu im Infokasten). Ergänzt wurden die Daten durch detaillierte Ernährungsprotokolle sowie eine Analyse von Blummenfelts Trainingsumfängen. Die Ergebnisse zeigen, dass Blummenfelt ein Trainingsvolumen von durchschnittlich 30 bis 32 Stunden pro Woche absolviert, wobei
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Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.
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