Patagonman: Die Lotterie ist eröffnet

Am 7. Dezember 2025 startet die sechste Auflage des Patagonman Xtreme Triathlon in Chile. In diesem Jahr gibt es erstmals zwei Lotterielosungen, die erste Anmeldephase beginnt heute.

Wagner Araújo Schneebedeckte Berge sind nicht nur auf der Laufstrecke zu bewundern.

Bekannt als einer der atemberaubendsten und härtesten Triathlons der Welt, lockt das Event erneut Spitzenathleten und ambitionierte Amateure in die wilde Landschaft Patagoniens. Mit seinem berühmten Point-to-Point-Kurs über die volle Ironman-Distanz fordert das Rennen Athletinnen und Athleten in der spektakulären Wildnis Chiles bis an ihre Grenzen.

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Doppelte Lotterie für ein faires Rennen

Aufgrund der enormen Nachfrage wird 2025 erstmals ein zweistufiges Lotteriesystem eingeführt. Damit erhöht sich die Chance für alle, einen der begehrten 300 Startplätze zu ergattern. Diese Neuerung soll noch mehr Athleten ermöglichen, sich einer der ultimativen Herausforderungen des Ausdauersports zu stellen.

Eine Prüfung für Körper und Geist

@patagonmanxtri Die Strecke des Patagonman ist eine echte Herausforderung.

Der Patagonman ist nicht nur ein Rennen – er ist ein episches Abenteuer. Das 3,8 Kilometer lange Schwimmen startet morgens in völliger Dunkelheit mit einem Sprung von der Fähre in den 10 Grad Celsius kalten Aysén-Fjord. Auf der legendären Carretera Austral erwartet die Teilnehmer eine der spektakulärsten, aber auch anspruchsvollsten Strecken der Welt. Nach 180 Kilometern auf dem Sattel liegt das Ziel der Radstrecke im Dorf Villa Cerro Castillo. Die Marathonstrecke führt durch unberührte Wälder, über Schotterwege und entlang des Ibañez-Flusses, bevor die Athleten an den Ufern des General Carrera Sees das Ziel erreichen – gekrönt vom symbolträchtigen Klang der Finisher-Glocke.

@patagonmanxtri Atemberaubende Landschaft trifft auf sportlichen Genuss.

Wie bei anderen Extremrennen gilt auch in Patagonien, dass ein Supporter dabei sein darf. Ab Kilometer 30 kann dieser den Athleten begleiten. Dies unterstreicht den Gemeinschaftssinn des Events und verleiht dem Finale eine besonders emotionale Note.

Nicht nur Agegrouper, sondern auch Profis

Der britische Profi Tim Don konnte das Rennen 2019 mit dem berühmten Glockenläuten für sich entscheiden.

Jahr für Jahr stellen sich Agegrouper dieser einzigartigen Herausforderung, aber auch Profis wie Jan Stepinski, Laura Siddall, Tim Don, Flora Colledge, Ben Hoffman und Mau Mendez haben sich bereits in die Siegerlisten eingetragen. 2025 wird erneut mit einer starken Besetzung von Profi-Triathleten und Weltmeistern gerechnet, die sich den Naturgewalten Patagoniens stellen.

Die Lotterie startet jetzt

Wagner Araújo Wer mutig genug ist, wagt den Sprung ins kalte Wasser und in die Dunkelheit Chiles.

Die offizielle Anmeldung erfolgt über ein Lotteriesystem. Die Startplätze für den Patagonman werden durch zwei separate Lotterien vergeben, die im Februar und April stattfinden und jeweils für zwei Wochen geöffnet sind. Die Erlöse der Lotterie kommen verschiedenen wohltätigen Zwecken in der Aysén-Region zugute.

  • Erste Lotterie (Februar): Ergebnisse werden im März bekannt gegeben.
  • Zweite Lotterie (April): Ergebnisse werden im Mai bekannt gegeben.

Es ist kein „First Come, First Serve“-Event. Alle, die sich innerhalb der Lotteriezeiträume registrieren, haben eine faire Chance. Athleten, die in den Vorjahren erfolglos teilgenommen haben, erhöhen ihre Chancen bei wiederholter Anmeldung. Jedes Lotterieticket kostet 12 US-Dollar. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten eine Bestätigung per E-Mail mit einem Link zur endgültigen Registrierung. Diese muss innerhalb von sieben Tagen abgeschlossen werden. Falls die Anmeldung nicht fristgerecht erfolgt, wird der Platz an einen Athleten auf der Warteliste weitergegeben.

Die Teilnahmegebühr beträgt 930 US-Dollar und muss mit einer gültigen Kreditkarte bezahlt werden.

Bist du bereit für die Herausforderung deines Lebens? Dann bewirb dich für den Patagonman.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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