triathlon+
Zahl des Tages
8

Nach der erfolgreichen Hawaii-Qualifikation von Frederic Funk und Dominik Sowieja

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Ermüdungsfraktur: Wenn der Knochen nicht mehr mitmacht

Ermüdungsfrakturen gehören zu den häufigsten Überlastungsverletzungen im Ausdauersport und sind besonders für Triathleten ein ernst zu nehmendes Problem. Wir erklären dir die Ursache für eine Stressfraktur und den Rehabilitationsprozess zurück zum strukturierten Training.

Anders als akute Knochenbrüche entstehen Stressfrakturen nicht durch einen einzelnen Unfall, sondern durch eine kontinuierliche, wiederholte Belastung über einen längeren Zeitraum. Besonders gefährlich ist, dass sich die Symptome schleichend entwickeln und oft erst dann wahrgenommen werden, wenn die Verletzung bereits weit fortgeschritten ist. Eine Ermüdungsfraktur kann nicht nur die Trainingspläne durchkreuzen, sondern auch langfristige Folgen haben, wenn sie nicht richtig behandelt wird. Deshalb ist es wichtig, die Ursachen zu verstehen, frühzeitig zu handeln und eine strukturierte Rehabilitation durchzuführen, um nachhaltig gesund zu bleiben.

- Anzeige -

Was ist eine Ermüdungsfraktur?

Eine Ermüdungsfraktur ist eine sogenannte „Stressfraktur“, die durch wiederholte Mikrobelastungen entsteht, die den Knochen überfordern. Während sich Muskeln relativ schnell regenerieren können, benötigen Knochen länger, um sich an Belastungen anzupassen. Wird der Knochen über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder belastet, ohne ausreichend Zeit zur Anpassung und Regeneration zu haben, entstehen feine Risse in der Knochenstruktur. Diese können sich mit der Zeit vergrößern und zu einer vollständigen Fraktur führen, wenn die Belastung nicht rechtzeitig reduziert wird.

(c) Eraxion | Dreamstime.com Eine der häufigsten Stellen für eine Stressfraktur – die Mittelfußknochen.

Besonders häufig treten Ermüdungsfrakturen an belasteten Stellen auf, etwa im Schienbein (Tibia), den Mittelfußknochen oder im Oberschenkelhals. Diese Regionen sind beim Laufen besonders hohen Kräften ausgesetzt, sodass gerade Triathleten mit hohem Laufpensum anfällig sind. Da Ermüdungsfrakturen oft keine eindeutigen Symptome wie Schwellungen oder sichtbare Verletzungen verursachen, bleiben sie häufig lange unbemerkt. Viele Sportler interpretieren die ersten Schmerzen als normale Trainingsmüdigkeit und trainieren weiter – was die Verletzung nur verschlimmert.

Ursachen und Risikofaktoren

Mit triathlon+ weiterlesen

Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.

Jetzt Mitglied werden

Du bist bereits Mitglied? Hier einloggen

Mehr zum Thema

Silke Piri
Athlet des Tages

Silke Piri

42 Jahre
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

9,95 -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

94,95 -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

Verwandte Artikel

Der zweite Saisonpeak: Wie er physiologisch funktioniert

Hauptwettkampf vorbei, aber noch genug im Tank für eine weitere Bestleistung? Nur zu. Denn zwei Saisonpeaks sind möglich. Wenn du es richtig angehst. Wir zeigen dir, worauf du achten solltest.

Menno Koolhaas: Mit dieser Einheit knackte der Niederländer den 2:30-Stunden-Marathon in Roth

Bei der Challenge Roth lief Menno Koolhaas auf Platz vier und absolvierte den Marathon in beeindruckenden 2:30:33 Stunden. Wir blicken auf seine letzte große spezifische Laufeinheit vor dem Tapering.

Community-Chat aktuell

triathlon+
Jetzt neu: Print und online!

94,95 - pro Jahr
  • monatliche Zeitschrift
  • alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne
  • Webinare & Co.

Monatsabo

9,95 - pro Monat
  • ganz flexibel

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge