Die Challenge Roth 2026 nimmt Konturen an: Nachdem wir schon Anfang der Woche einen Blick auf das Starterfeld geworfen haben, bestätigt nun auch der Veranstalter die ersten Profi-Athletinnen und -Athleten für das Rennen am 5. Juli. Das frühe Line-up verspricht internationale Klasse und große Ambitionen – weitere Namen sollen in den kommenden Wochen folgen.
Das Profifeld für die Challenge Roth 2026 füllt sich. Zum Beginn der Woche haben wir bereits über die erwartete Jagd auf die Weltbestzeit und ihre Protagonisten berichtet, nun legt der Veranstalter mit ersten Namen nach. Schon jetzt gibt es klare Ansagen, Rückkehrer und offene Rechnungen, bevor das Rennen am 5. Juli stattfinden wird. Die ersten verkündeten Namen versprechen Tempo – und möglicherweise Historisches.
Kristian Høgenhaug: Angriff auf die Weltbestzeit?
Mit Kristian Høgenhaug hat Roth einen der konstantesten Langdistanz-Athleten der vergangenen Jahre für sich gewonnen. Der 34-jährige Däne gibt 2026 sein Debüt im „Home of Triathlon“ und formuliert sein Ziel unmissverständlich: „Ich möchte in Roth den dänischen Rekord aufstellen.“
Diese Marke hält sein Landsmann Magnus Ditlev mit 7:23:24 Stunden – zugleich die zweitschnellste Zeit auf der Langdistanz jemals. Sportlich bringt der Däne das Profil für ein solches Vorhaben mit. 2021 wurde er World-Triathlon-Weltmeister über die Langdistanz, 2024 und 2025 belegte er jeweils Rang drei im Ironman-Pro-Series-Ranking. 2025 gewann er zudem The Championship in Samorin und wurde Zweiter bei der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt. In der Mainmetropole stellte er die Bestzeit für die 180 Radkilometer in einer Langdistanz auf. Roth sei für ihn seit Jahren ein „Bucket-List-Rennen“, die Atmosphäre einzigartig. Am 5. Juli wird sich zeigen, ob aus der Ansage Realität wird.
Menno Koolhaas: Unfinished Business
Mit Menno Koolhaas steht ein weiterer Hochkaräter auf der Startliste. Der Niederländer musste vergangenes Jahr kurz vor dem Rennen verletzungsbedingt passen – 2026 soll nun das Debüt in Roth folgen.
Koolhaas zeigte 2025 seine Klasse mit einem Sieg beim Ironman Arizona in 7:28 Stunden sowie mehreren Top-Platzierungen in der T100-Serie. Seine Botschaft ist eindeutig: Roth sei für ihn ein „sehr besonderes Rennen“ und die Enttäuschung über den verpassten Start im Vorjahr sei groß gewesen. Umso größer ist nun die Motivation auf ein gutes Abschneiden.
Die Profi-Männer der Challenge Roth 2026
(offiziell vom Veranstalter verkündet)| Athleten | Nation | Bestzeit | Ort |
|---|---|---|---|
| Kristian Høgenhaug | DEN | 7:28:32 | Ironman Frankfurt 2025 |
| Menno Koolhaas | NED | 7:28:52 | Ironman Arizona 2025 |
Alanis Siffert: Der nächste Anlauf
Im Frauenfeld gibt es ein Wiedersehen: Alanis Siffert kehrt nach ihrem eindrucksvollen Auftritt 2025 zurück. Die 24-Jährige wurde im vergangenen Jahr Dritte – und prägte das Rennen über weite Strecken von der Spitze. Erst spät im Rennverlauf wurde sie von der späteren Siegerin Laura Philipp eingeholt. Ihr offensiver Stil blieb dennoch in Erinnerung.
Für 2026 kündigt Siffert erneut eine mutige Renngestaltung an: Sie wolle von vorn agieren, Risiken eingehen und die besondere Energie an der Strecke aufsaugen. Roth sei ein Rennen, bei dem sich Emotion und Leistung gegenseitig verstärken, erklärte sie.
Fenella Langridge: Gesetzte Rückkehrerin
Auch die Britin Fenella Langridge wurde für 2026 angekündigt. Nach gesundheitlich schwierigen Monaten und einer schweren Diagnose kämpft sie um ihre Rückkehr auf höchstem Niveau. Für sie wird es bereits der vierte Start in Roth sein. Bei ihren bisherigen Starts kam sie zweimal auf das Podium. Reicht es auch in diesem Jahr für eine Platzierung in den Top 3?
Schon im Januar startete die 33-Jährige bei der Challenge Sir Bani Yas in die Saison und wurde dort Sechste.
Die Profi-Frauen der Challenge Roth 2026
(offiziell vom Veranstalter verkündet)| Name | Nation | Bestzeit | Ort |
|---|---|---|---|
| Alanis Siffert | SUI | 8:41:41 | Challenge Roth 2025 |
| Fenella Langridge | GBR | 8:27:04 | Challenge Roth 2021 |