Bei der Challenge Roth lief Menno Koolhaas auf Platz vier und absolvierte den Marathon in beeindruckenden 2:30:33 Stunden. Wir blicken auf seine letzte große spezifische Laufeinheit vor dem Tapering.
Menno Koolhaas hat bei der Challenge Roth eindrucksvoll gezeigt, dass er inzwischen zu den konstantesten Langdistanzathleten der erweiterten Weltspitze gehört. Der Niederländer kam nach 7:30:00 Stunden als Vierter ins Ziel und lief den abschließenden Marathon in 2:30:33 Stunden. Nach 47:00 Minuten im Wasser und 4:09:46 Stunden auf dem Rad war es vor allem die dritte Disziplin, die Koolhaas‘ enorme Leistungsfähigkeit und sein großes Potenzial offenlegt.
Dass der 30-Jährige über die volle Distanz in der Weltklasse mitmischen kann, hatte er bereits mehrfach gezeigt. 2023 gewann er die Challenge Almere, 2024 wurde er Fünfter beim Ironman Frankfurt und ebenfalls Fünfter bei der Ironman-WM auf Hawaii. Im vergangenen Jahr folgte der Sieg beim Ironman Arizona. Roth war dennoch ein weiterer Schritt: Auf einer der größten Langdistanzbühnen lief Koolhaas einen 2:30-Stunden-Marathon, der im internationalen Vergleich herausragt und somit gleichzeitig als Wegweiser für die Ironman-Weltmeisterschaft im Oktober fungieren könnte.
Der Blick auf seine letzte Schlüsseleinheit zeigt, welches Niveau nötig ist, um eine solche Leistung abrufen zu können. Rund zwei Wochen vor dem Rennen absolvierte Koolhaas sein letztes spezifisches Laufeinheit, bevor das Tapering begann. Die Einheit war mit dem Hinweis „Heat prep“ versehen. Genau dieser Kontext ist wichtig: Koolhaas lief nicht nur ein umfangreiches Intervallprogramm, sondern setzte den Reiz zusätzlich unter heißen Bedingungen.