Harte Strecken, starke deutsche Leistungen: Das Triathlon-Wochenende hatte es in sich.

Hofmann gelingt Coup in Wales
Gewaltig fiel der Jubel in Tenby aus: Franziska Hofmann gelang beim Ironman Wales der erste Profisieg ihrer Karriere. Schon im Wasser setzte die Deutsche die Konkurrenz massiv unter Druck – nach 56:31 Minuten hatte sie fast neun Minuten Vorsprung. Auf der anspruchsvollen Radstrecke verteidigte sie ihre Führung souverän und ging mit komfortablem Polster auf die Laufstrecke.
Dort ließ Hofmann nichts mehr anbrennen und vergrößerte den Abstand Schritt für Schritt. Nach 9:42:24 Stunden überquerte sie mit strahlendem Lächeln die Ziellinie und feierte ihren ersten Langdistanz-Sieg. Dahinter sicherten sich die Britinnen Rosie Wild (10:01:35) und Katie Phipkin (10:03:56) die Plätze zwei und drei. Erst vor zwei Wochen wurde Hofmann beim Ironman 70.3 Posen Zweite und hat nun als erste Deutsche die WM-Quali für das kommende Jahr in der Tasche.
Arnold triumphiert in Sanremo – Guerard nicht zu schlagen
Nur einen Monat nach seinem Sieg beim Ironman Switzerland hat Leonard Arnold seine Form bei der Challenge Sanremo eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der 31-Jährige übernahm nach 20 Kilometern auf dem Rad die Führung und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Auf der Laufstrecke kontrollierte er das Rennen souverän und siegte in 3:55:49 Stunden. Michele Sarzilla (ITA, 3:58:57) und Thomas Navarro (FRA, 4:00:50) komplettierten das Podium.
Im Frauenrennen nutzte Justine Guerard (FRA) die selektive Radstrecke, um sich entscheidend abzusetzen. Sie wechselte mit knapp zwei Minuten Vorsprung in die Laufschuhe und verteidigte diesen bis ins Ziel. Nach 4:32:38 Stunden feierte sie einen souveränen Triumph vor Gabriella Zelinka (HUN, 4:35:13) und Luisa Iogna-Prat (ITA, 4:36:39).









