Die Frühjahrsvorbereitung ist in vollem Gange. Wir blicken auf eine dreistündige Rolleneinheit mit hochintensiven und langdistanzspezifischen Intervallen von Ironman-Sieger Leonard Arnold.

Für Profitriathleten gibt es keinen Winterschlaf. Wer bereits im Frühjahr auf der Mitteldistanz oder bei den Langdistanz-Klassikern in Neuseeland, Südafrika oder Texas abliefern will, befindet sich bereits in der intensiven Vorbereitung. Die dichte Konkurrenzlage, das Ziel einer WM-Qualifikation oder die Teilnahme an der Ironman Pro Series lassen es für Langdistanz-Spezialisten mittlerweile kaum zu, auf Rennen im März und April zu verzichten.
Drei Stunden mit 295 Watt
Zu den Athleten, die sich zumindest über die WM-Quali für den Ironman Hawaii im Oktober keine Gedanken mehr machen müssen, gehört Leonard Arnold. Der 31-Jährige gewann im vergangenen August in der Schweiz mit eindrucksvoller Leistung das erste Ironman-Rennen seiner Karriere und kann die Saisonplanung deshalb etwas entspannter angehen. Mit Blick auf das aktuelle Training des zweifachen Ironman-70.3-Siegers lässt sich jedoch erahnen, dass er trotzdem mit Wettkämpfen im Frühjahr plant. Wir analysieren eine Rolleneinheit von Arnold, bei der er insgesamt über drei Stunden mit einer durchschnittlichen Leistung von 295 Watt unterwegs war und einen Mix aus hohen und langdistanzspezifischen Intensitäten absolvierte.









