Dienstag, 29. November 2022
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SzeneEinrollen im Trainingsparadies

Einrollen im Trainingsparadies

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Anna Bruder / spomedis Bitte recht freundlich: Ein Gruppenfoto vor der Höhle von Arta muss sein.

Liebes Tagebuch, heute sind wir Fahrrad gefahren, haben uns eine Höhle angeschaut und hatten tolle Ausblicke auf das Meer. Das Wetter ist schön. Danke. Ende.

Ganz so schnell soll der heutige Tag nicht abgehandelt werden, als Zusammenfassung der Highlights passt der erste Satz aber schon ziemlich gut. Der erste offizielle Trainingstag des Camps von power & pace begann morgens um halb acht am Pool beziehungsweise mit einem Aktivierungslauf inklusive Lauf-Abc. Aufgrund der hohen Anzahl der Teilnehmer werden diese in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich beim Schwimmen und Laufen als erste Einheit abwechseln. Ich war mit Schwimmen an der Reihe und nach einem kurzen Warm-up ging es in den Pool. „Das Wasser ist herrlich“ wird als weiterer Satz für das Trainingslager-Bingo vermerkt. Eine der wichtigsten Erkenntnisse eines Trainingslagers: Angeleitetes Schwimmtraining in der Gruppe macht auch Schwimm-Muffeln Spaß und vergeht wie im Flug.

Auf gehts zur ersten Fahrt

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Die Einrollrunde beginnt im Camp traditionell mit dem Fahrsicherheitstraining – auf Theorie folgt Praxis. So war es auch heute und nach einigen Erklärungen zum Fahren in der Gruppe wurden selbige eingeteilt. Fünf sind es im Camp an der Zahl, von der leistungsstärksten LK 1 bis zur LK 5. Erstes Ziel war ein großer Parkplatz, auf dem der Praxisteil des Fahrsicherheitstrainings stattfinden sollte. Sprung, Dosenslalom (Achtung, Drehwurm), kontrollierte Vollbremsung, Flaschen aufnehmen und wechseln: In drei Durchgängen wurden einige der wichtigsten Situationen zum Thema Radbeherrschung geübt, bevor es auf den Hauptteil der rund zweistündigen Ausfahrt ging.

Dank regelmäßiger Führungswechsel kam man schnell mit mehreren Mitfahrern ins Gespräch und hielt den üblichen Triathlon-Small Talk, um sich ein wenig kennenzulernen. „Seit wann machst du schon Triathlon?“, „Was hast du dir für die Saison vorgenommen?“, „Was führt dich ins Camp?“ – das sind nur drei der typischen Fragen, die man als Wortfetzen aus den Reihen vor und hinter sich aufschnappen konnte oder selbst stellte. Mit dabei waren unter anderem Louis und Conny. Louis ist mit seiner Verlobten angereist, die beiden nutzen das Camp als vorgezogene Hochzeitsreise. Eine Woche nach der ersten Mitteldistanz wird geheiratet. Conny hat sich derweil mit dem Embrunman in Frankreich eine der anspruchsvollsten Langdistanzen überhaupt als Saisonhighlight gesetzt. „Da steht das Erlebnis im Vordergrund, nicht die erreichte Zielzeit“, sagt sie. Erlebnisreich war auch die Ausfahrt. Als Highlight und Foto-Location diente die Bucht von Canyamel, wo man einen fantastischen Ausblick auf das türkisblaue Meer hat. Bei den Höhlen von Arta hielten wir schließlich für ein Gruppenfoto an, bevor der Rückweg zum Hotel angetreten wurde. Das Ziel sei es, das beste Bild des Tages mitzubringen und die anderen Gruppen zu übertreffen, wie Guide Peter erklärte. 

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Immer schön stabil bleiben

Als letzte Einheit des Tages stand eine Athletik- und Stretching-Session auf dem Programm, angeleitet von Michi, mit 18 Jahren der jüngste Guide des Teams. Wie beweglich kann ein Mensch sein? Michi machte es vor und zeigte die eine oder andere Schwachstelle auf. Meine Learnings des Tages: Sonnencreme ab morgen nicht nur im Gesicht benutzen, regelmäßig Stabi- und noch mehr Beweglichkeitstraining machen.

Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Sie ist begeisterte Läuferin, wird aber in Zukunft auch bei dem einen oder anderen Triathlon an der Startlinie stehen.
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