Freitag, 3. Februar 2023
€ 0,00

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

SzeneIronman 70.3 Bahrain: Maximilian Sperl beim Sieg von Vincent Luis auf Rang...

Ironman 70.3 Bahrain: Maximilian Sperl beim Sieg von Vincent Luis auf Rang drei

blank
Nach dem Clash Daytona kann Vincent Luis auch den Ironman 70.3 Bahrain für sich entscheiden (Archivbild).

Der Franzose Vincent Luis hat dem Mitteldistanzrennen des Ironman 70.3 Bahrain seinen Stempel aufgedrückt und sich nach 3:38:02 den Sieg gesichert. Dahinter komplettierten der Brite Samuel Dickinson (3:40:01 Stunden) und Maximilian Sperl (3:40:35 Stunden) das Podest. Bei den Frauen siegte die Französin Marjolaine Pierré nach 4:05:54 Stunden vor Natalie van Coevorden aus Australien (4:07:11 Stunden) und der Niederländerin Diede Diederiks (4:07:43 Stunden).

Nach den ersten 1,9 Rennkilometern stieg Vincent Luis als Erster aus dem Wasser des Persischen Golfs, dahinter folgten Samuel Dickinson, Maximilian Sperl, der Schweizer Andrea Salvisberg und Alessandro Fabian aus Italien mit Rückständen zwischen 25 und 30 Sekunden. Die anderen beiden deutschen Starter Marcus Herbst und Sebastian Guhr beendeten die erste Disziplin auf den Plätzen 15 und 16.

- Anzeige -

Auf der 90 Kilometer langen Radstrecke bildete sich eine Vierergruppe um Luis, Sperl, Salvisberg und den Schweden Gabriel Sandör, die die Runde gemeinsam bestritten und nach insgesamt 2:01 Stunden in der T2 vom Rad stiegen. Dickinson, der auf den ersten 30 Radkilometern einen Rückstand von einer Minute kassierte, schloss bis zum Wechsel wieder zum Führungsquartett auf. Der Franzose Luis zeigte auf dem abschließenden Lauf seine Stärke und distanzierte seine Konkurrenten immer weiter. Mit einem Halbmarathon von 1:09:57 Stunden und einer Gesamtzeit von 3:38:02 Stunden lief er schließlich als Erster durchs Ziel, 1:58 Minuten dahinter finishte Dickinson vor Sperl (3:40:35 Stunden) auf dem zweiten Platz. Marcus Herbst finishte nach 3:48:04 Stunden auf Rang acht, Sebastian Guhr beendete das Rennen als 15. nach 4:27:53 Stunden.

Pierré sorgt für Überraschungssieg

blank
Octavio Passos Marjolaine Pierré siegt beim Ironman 70.3 Bahrain mit der zweitschnellsten Halbmarathonzeit (Archivbild).

Im Frauenrennen siegte die Französin Marjolaine Pierré in 4:05:54 Stunden vor Natalie van Coevorden (4:07:11 Stunden) und Diede Diederiks (4:07:43 Stunden). Die dreifache Siegerin des Ironman 70.3 Bahrain, Holly Lawrence (Großbritannien), führte das Rennen lange an, verlor aufgrund einer Fehlleitung gegen Ende der Radstrecke jedoch viel Zeit und beendete das Rennen auf Rang vier (4:10:34 Stunden).

Van Coevorden (Australien) und Lawrence waren es, die gleich zu Beginn der Mitteldistanz das Tempo angaben und zusammen nach 26:02 Minuten aus dem Wasser stiegen. Auf dem Rad setzte sich die Britin schnell nach vorn ab. Bei Kilometer 58 der zweiten Disziplin hatte sie einen Vorsprung von mehr als vier Minuten auf die Australierin und die spätere Siegerin Marjolaine Pierré, die sich langsam aber sicher den Weg an die Spitze bahnte. Anschließend verlor Lawrence viel Zeit, da sie von einem Motorrad falsch geleitet wurde und erst nach sechs zusätzlichen Kilometern zurück auf die Strecke fand. Beim Wechsel in die Laufschuhe befand sie sich auf Position vier, auf der sie später auch ins Ziel lief.

Die Niederländerin Diede Diederiks schob sich derweil nach vorn und führte das Rennen auf der Laufstrecke mit Pierré zunächst an, konnte das Tempo der Französin jedoch nicht lange mitgehen. Die 23-Jährige lief das Rennen mit dem zweitschnellsten Halbmarathon der Profifrauen (1:19:32 Stunden) souverän zu Ende und sicherte sich ihren zweiten Sieg in dieser Saison.

Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...
- Anzeige -

1 Kommentar

Kommentiere den Artikel

Bitte gib hier deinen Kommentar ein (und bitte sei dabei fair anderen gegenüber)!
Bitte gib deinen Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Aktuell sehr beliebt

00:48:28

Thorsten Schröder: Mahalo, Hawaii!

Thorsten Schröder hat im Oktober 2022 zum zweiten Mal den Ironman Hawaii gefinisht. In einer YouTube-Serie hat er seine Fans und Mitstreiter das ganze Jahr über mitgenommen auf die große Reise. Hier kommt der letzte Film.

Challenge Roth passt die Startgelder an: “Rundum-Sorglos-Paket” ist ab 2024 inklusive

Künftig kostet das Event im Frankenland 679 statt 599 Euro. Dafür kommt der Veranstalter den Athleten mit einem Upgrade entgegen.

Langdistanz auf dem Leihrad: Bei der Challenge Roth kann man Wettkampfräder mieten

Die Organisatoren bieten den angemeldeten Athleten die Möglichkeit, die zweite Disziplin mit einem Leihrad in Angriff zu nehmen. Zur Auswahl stehen fünf Modelle und ein umfangreicher Service, damit die 180 Kilometer erfolgreich bewältigt werden können.

Carbon & Laktat: Kienle auf dem Weg nach Norwegen! Iden auf dem Weg zum GOAT?

Vom Start Kienles beim Norseman über die eigenen Ziele in der kommenden Saison bis zu Gustav Iden, der die GOAT-Frage noch nicht richtig beantworten möchte, Nils Flieshardt und Lars Wichert freuen sich gemeinsam auf die anstehende Saison.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

In ihrer Vorbereitung auf den Swissman 2023 wechselt Sonja Tajsich vorübergehend die Sportgeräte. Hier berichtet sie über das Wagnis Wintertriathlon.

“Ich habe ein bisschen Angst”: Sebastian Kienle startet beim Norseman

Bei seiner Abschiedstournee hat Sebastian Kienle sich hohe Ziele gesetzt. Er möchte den Norseman gewinnen.

ePaper | Kiosk findenAbo

58,355FansGefällt mir
52,533FollowerFolgen
24,100AbonnentenAbonnieren

Aktuelle Beiträge