Supertri: Olympiasieger Tim Hellwig feiert Sieg beim Auftakt in Austin

Olympiasieger Tim Hellwig triumphiert beim ersten Rennen der Supertri Pro Series und setzt direkt ein Ausrufezeichen.

Supertri/Supertri.com Hoch die Hände: Tim Hellwig feiert nach dem Olympia-Erfolg mit der Staffel seinen ersten Sieg seit 2024.

Tim Hellwig findet zu alter Stärke zurück. Der Olympiasieger mit der deutschen Mixed-Relay-Mannschaft von Paris 2024 gewann das Auftaktrennen der neuen Supertri Pro Series in Austin und feierte damit seinen ersten Sieg nach langer Verletzungspause. In der laufenden Saison konnte Tim Hellwig bereits beim World Triathlon Cup auf Lanzarote sowie in Haikou, China, jeweils den zweiten Rang auf dem Siegerpodest belegen. Bei den beiden vergangenen WTCS-Rennen in Samarkand sowie Yokohama belegte er die Plätze 13 und neun.

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Hellwig setzt sich nach starkem Lauf durch

Vor allem auf der Laufstrecke spielte der 28-Jährige seine Klasse aus. Bereits im Schwimmen kam Hellwig mit dem für Kurzdistanzler ungewöhnlichen Deep-Water-Start bestens zurecht und setzte sich anschließend gemeinsam mit Supertri-Routinier Seth Rider auf dem Rad entscheidend ab. Das Duo forcierte auf dem Rad das Tempo, ehe Hellwig beim abschließenden Lauf davonziehen konnte.

„Der Start im tiefen Wasser hat mir als leichtem Athleten gelegen. Ich bin im Rennen immer stärker geworden und besonders mit meinem Lauf sehr zufrieden“, erklärte Hellwig nach dem Rennen. „Zusammen mit Seth haben wir auf dem Rad Vollgas gegeben. Dass ich danach noch so laufen konnte, macht mich sehr glücklich.“

Supertri/Supertri.com Tim Hellwig und Seth Rider geben gemeinsam Vollgas auf der Radstrecke und fahren an der Spitze des Feldes.

Hinter dem Deutschen lief der Franzose Aurélien Jem dank eines starken Laufsplits auf Rang zwei. Komplettiert wurde das Podium vom US-Amerikaner Matthew McGoey, der trotz einer Zehn-Sekunden-Zeitstrafe in der ersten Wechselzone noch Dritter wurde. Seth Rider musste sich am Ende mit Platz vier zufriedengeben.

Gwen Jorgensen triumphiert bei den Frauen

Auch bei den Frauen sorgte das Rennen für starke Leistungen. Olympiasiegerin von 2016 Gwen Jorgensen zeigte einmal mehr ihre außergewöhnliche Laufklasse und stürmte zum Sieg. Die US-Amerikanerin lief auf der abschließenden Laufstrecke an der gesamten Konkurrenz vorbei und feierte vor den Augen ihrer Familie einen emotionalen Erfolg.

Supertri/Supertri.com Die 40-Jährige Gwen Jorgensen zeigt ihre Klasse und distanziert die Konkurrenz.

„Meine Kinder standen im Ziel und ich konnte ihnen High-Fives geben. Das war etwas ganz Besonderes“, sagte Jorgensen nach dem Rennen.

Im Kampf um die weiteren Podiumsplätze wurde es extrem eng. Eleanor Beveridge (USA) setzte sich hauchdünn vor der Slowakin Zuzana Michaliková durch. Gerade einmal 23 Hundertstelsekunden trennten die beiden Athletinnen im Ziel.

Auftakt der neuen Supertri Pro Series

Das Rennen in Austin war der erste Stopp der neu aufgestellten Supertri Pro Series. Drei Athleten pro Geschlecht qualifizierten sich dabei für das große Serienfinale auf Jersey am 6. September, bei dem insgesamt 800.000 US-Dollar Preisgeld ausgeschüttet werden.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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