Weltklasse-Duell, schnelle Wechsel und Kritik am Kurs: Die 5 Takeaways vom Ironman 70.3 Geelong zeigen, warum die Mitteldistanz aktuell begeistert.
1Spannungsgarant Mitteldistanz
Die Mitteldistanz bei den Männern ist aktuell das vielleicht spannendste Spielfeld im Triathlon – und Geelong hat das eindrucksvoll bestätigt. Mit Kristian Blummenfelt, Jelle Geens und Hayden Wilde stand die absolute Crème de la Crème an der Startlinie. Drei Athleten, die die letzten Jahre geprägt haben. Jeder auf seine Weise.
Diesmal hatte Blummenfelt das Momentum auf seiner Seite und ließ mit einem starken Halbmarathon beide Konkurrenten klar hinter sich. Doch genau darin liegt die Faszination dieser Distanz: Was an einem Wochenende eindeutig wirkt, kann sich schon beim nächsten Rennen komplett drehen. Geens ist amtierender 70.3-Weltmeister, Wilde dominierte zuletzt die T100-Serie – und an einem anderen Tag hätte das Ergebnis genauso gut in eine andere Richtung ausschlagen können.
Die Leistungsdichte ist enorm, und sie ist längst nicht vollständig ausgeschöpft. Athleten wie Jonas Schomburg, Mika Noodt, Marten Van Riel oder Morgan Pearson zeigten zuletzt, welches zusätzliche Tempo und welche Variabilität noch in diesem Format steckt.
2Blummenfelt findet seine Waffe wieder