Tim Hellwig bleibt in der Frühphase der Triathlon-Weltcup-Saison das Maß der Dinge aus deutscher Sicht. Beim Rennen in Haikou (China) bestätigte der 26-Jährige seine starke Form und holte – wie schon eine Woche zuvor auf Lanzarote – erneut Platz zwei über die Sprintdistanz.

Tim Hellwig hat auch beim zweiten Rennen der Weltcup-Saison seine Form eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In Haikou musste sich der am Bundesstützpunkt Saarbrücken trainierende Athlet über die Sprintdistanz nur dem Briten Oliver Conway geschlagen geben, der in 51:00 Minuten gewann. Hellwig kam nur zwei Sekunden später ins Ziel (51:02 Minuten) und bestätigte damit seine Konstanz zum Start in die Saison 2026. Besonders bemerkenswert ist das Ergebnis vor dem Hintergrund seiner Vorgeschichte: Erst am vergangenen Wochenende hatte Hellwig nach eineinhalbjähriger Verletzungspause ein fulminantes Comeback gefeiert.
Im entscheidenden Moment bewies Hellwig zudem seine Endschnelligkeit. Im Schlusssprint um die Podestplätze setzte er sich mit drei Sekunden gegen Hugo Milner (GBR) durch und verteidigte Rang zwei bis zur Ziellinie. Damit steht Hellwig nach zwei Weltcup-Starts in dieser Saison zweimal auf dem Podium.
Podium trotz Reisestrapazen: „Bin froh, zurück zu sein“
Im Zielinterview klang bei Hellwig vor allem Erleichterung und Freude an: „Der zweite Platz fühlt sich wie ein Sieg an. Ich genieße es einfach, endlich wieder Wettkämpfe bestreiten zu können. Ich bin glücklich, wieder zurück zu sein. Beim Laufen habe ich gemerkt, dass noch ein wenig fehlt. Es ist noch ein langer Weg. Wir haben erst März, aber ich bin froh, wo ich derzeit stehe.“
Schierl auf Platz 17
Finja Schierl belegte im Rennen der Frauen in 59:46 Minuten Rang 17. Der Sieg ging an die unter neutraler Flagge startende Russin Diana Isakova (57:41 Minuten), knapp dahinter folgten Sophie Malowiecki (AUS) in 57:42 Minuten und Sian Rainsley (GBR) in 57:46 Minuten.









