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Ironman-70.3-Weltmeisterschaft findet 2024 in Neuseeland statt

Die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft wird 2024 im neuseeländischen Taupō stattfinden. Das hat der weltgrößte Triathlon-Veranstalter jetzt bekannt gegeben. Die Mitteldistanz wird am 14. Und 15. Dezember ausgetragen. Taupō war ursprünglich bereits als Austragungsort für die 70.3-WM 2020 ausgewählt worden, die aufgrund der Auswirkungen durch die Coronapandemie abgesagt wurde. Taupō war dann als Austragungsort für 2022 vorgesehen, bevor die anhaltende Unsicherheit bezüglich des internationalen Reiseverkehrs dazu führte, dass die Veranstaltung im nächsten Jahr nach St. George im US-amerikanischen Bundesstaat Utah verlegt wurde.

Messick: „Eine historische und ikonische Destination“

„Wir freuen uns, dass die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft 2024 in der Heimat des Ironman in Neuseeland, in Taupō, stattfinden wird“, sagte Ironman-Chef Andrew Messick. „Taupō ist eine historische und ikonische Destination in der Ironman-Welt. Obwohl das Warten auf eine Weltmeisterschaft dort länger gedauert hat als gehofft, können wir es kaum erwarten, dass die besten Ironman-70.3-Athleten aus der ganzen Welt im Dezember 2024 an den Start gehen können.“

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Trewavas: „Ein Ereignis wie kein anderes“

David Trewavas, Bürgermeister von Taupō, sagte, die Veranstaltung biete die Gelegenheit, den Bezirk Taupō und Neuseeland einem weltweiten Publikum zu präsentieren. „Wir haben eng mit den Interessengruppen zusammengearbeitet und freuen uns sehr, dass sowohl der Stadtrat als auch die Regierung den neuen Termin unterstützen. Wir haben bereits den Grundstein gelegt, um die Besten der Welt zu beherbergen, und wir können es kaum erwarten, ein Ereignis wie kein anderes zu veranstalten.“ 

Der Vorstandsvorsitzende des Tūwharetoa Māori Trust, Shane Heremaia, begrüßte die Ankündigung ebenfalls. „Wir unterstützen die Entscheidung von Ironman, die Austragung der 70.3-WM in Taupō auf 2024 zu verschieben, angesichts der anhaltenden Ungewissheit im Zusammenhang mit der Pandemie und den Grenzfragen“, sagte Heremaia. „Ngāti Tūwharetoa ist bereit, die Athleten, ihre Unterstützungsteams und whānau (Familien, Anm. d. Red.) willkommen zu heißen, um den Lake Taupō, unseren taonga (Schatz, Anm. d. Red.), zu genießen.“

WM 2022 in St. George, 2023 in Lahti, 2024 in Taupō

Nach der Weltmeisterschaft in diesem Jahr in St. George, bei der Lucy Charles-Barclay und Gustav Iden triumphierten, wird die 70.3-WM auch 2022 (28. Und 29. Oktober) im US-amerikanischen Bundesstaat Utah zu Gast sein. 2023 wird die Veranstaltung am 26. Und 27. August im finnischen Lahti stattfinden, ehe die Mitteldistanzathleten 2024 nach Neuseeland reisen werden.

Die Geschichte der Ironman-70.3-WM

Alle Orte, alle Sieger
JahrOrtSiegerinSieger
2006Clearwater (USA)Samantha McGlone (CAN)Craig Alexander (AUS)
2007Clearwater (USA)Mirinda Carfrae (AUS)Andy Potts (USA)
2008Clearwater (USA)Joanna Zeiger (USA)Terenzo Bozzone (NZL)
2009Clearwater (USA)Julie Dibens (GBR)Michael Raelert (GER)
2010Clearwater (USA)Jodie Swallow (GBR)Michael Raelert (GER)
2011Henderson (USA)Melissa Rollison (AUS)Craig Alexander (AUS)
2012Henderson (USA)Leanda Cave (GBR)Sebastian Kienle (GER)
2013Henderson (USA)Melissa Hauschildt (AUS)Sebastian Kienle (GER)
2014Mont-Tremblant (CAN)Daniela Ryf (SUI)Javier Gomez (ESP)
2015Zell am See (AUT)Daniela Ryf (SUI)Jan Frodeno (GER)
2016Mooloolaba (AUS)Holly Lawrence (GBR)Tim Reed (AUS)
2017Chattanooga (USA)Daniela Ryf (SUI)Javier Gomez (ESP)
2018Port Elizabeth (RSA)Daniela Ryf (SUI)Jan Frodeno (GER)
2019Nizza (FRA)Daniela Ryf (SUI)Gustav Iden (NOR)
2020abgesagt
2021St. George (USA)Lucy Charles-Barclay (GBR)Gustav Iden (NOR)
2022St. George (USA)Taylor Knibb (USA)Kristian Blummenfelt (NOR)
2023Lahti (FIN)Taylor Knibb (USA)Rico Bogen (GER)
2024Taupō (NZL)
2025Marbella (ESP)
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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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