Ironman-70.3-WM Marbella: Impressionen aus dem Agegroup-Rennen der Männer

4.600 Männer starteten am zweiten Tag der Ironman-70.3-WM in Marbella. Bei den Profis kämpften 58 Athleten um den Sieg, der am Ende um Sekunden entschieden wurde. Für viele der Agegrouper steht das Erreichen des Ziels im Mittelpunkt. Wir dokumentieren ihren Weg dahin.

Julia Umlandt / spomedis

Die ersten Agegrouper starten um 8:00 Uhr. Insgesamt gibt es zwölf Startwellen, erst um 10:02 Uhr gehen die letzten Altersklassenathleten ins Wasser.

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In ihrem Rücken haben die Teilnehmer schon vor dem Start einen Ausblick auf den weiteren Rennverlauf. Nach dem Auftakt im Mittelmeer geht es zunächst mit dem Rad in die Berge und im Anschluss beim Laufen zweimal über die Brücke im Hintergrund. Nun heißt es noch schnell: Unnötigen Ballast loswerden und ab ins Wasser.

Julia Umlandt / spomedis

Es ist ein stetiger Strom an Radfahrern, der über mehrere Stunden hinweg die ersten Kilometer des Kurses in Angriff nimmt.

Julia Umlandt / spomedis

Viele Teilnehmer starten mit einem Rennrad. Ob es in diesem Fall eine bewusste Entscheidung aufgrund der anspruchsvollen Strecke ist? Insgesamt sind mehr als 1.800 Höhenmeter zu überwinden. Auf den kurvenreichen Anstieg mit mehreren Serpentinen folgt eine rasante Abfahrt, die gutes Bike-Handling erfordert.

Wenn die Verpflegung passt, ist auch die Laune gut.

Julia Umlandt / spomedis

Am Ende konnte sich dieser Teilnehmer als einziger Deutscher einen Weltmeistertitel sichern. Unser Redaktions-Kollege Lars Wichert machte nach seinem Altersklassensieg in Nizza das WM-Double perfekt und darf sich sowohl Ironman-Weltmeister als auch Ironman-70.3-Weltmeister 2025 nennen. Fünf weitere deutsche Athleten schafften es heute auf das Podium. Wir ziehen unseren Hut vor diesen Leistungen!

Apropos deutsch: Diese drei sind dank ihrer Einteiler besonders gut zu identifizieren.

Nach vier Kilometern geht das Lächeln für die Kamera noch leicht über die Lippen.

Julia Umlandt / spomedis

Die volle Style-Punktzahl geht an diesen Athleten im schicken Zweiteiler.

Julia Umlandt / spomedis

Insgesamt 8:30 Stunden haben die Athleten Zeit, ihr Rennen zu beenden. Am Nachmittag sind die meisten Teilnehmer bereits im Ziel und so wird es auch auf der Brücke über den Río Verde immer leerer.

Nach 21 Kilometern heißt es: rechts zum Strand abbiegen und nur noch genießen. Das Ziel ist in Reichweite.

Julia Umlandt / spomedis

Andrea bekommt für die letzten Meter extra Zuspruch – gleich ist es geschafft!

Die Flagge in den Landesfarben ist ein beliebtes Accessoire auf der Finishline. Bei diesem Japaners sogar personalisiert mit einer Menge Unterschriften und Nachrichten.

Pure Freude, ungläubiges Staunen oder doch der Blick auf die Uhr: Jeder reagiert im Ziel auf seine Weise.

Julia Umlandt / spomedis

Nach 21 Kilometern schon zu Ende? Diesem Athleten ist die Laufstrecke offenbar nicht lang genug, er läuft direkt weiter in den Athletengarten. Vielleicht kommt als Nächstes die Langdistanz.

Julia Umlandt / spomedis

Am schönsten ist es doch, wenn man die persönlichen Fans mit an der Strecke hat.

Julia Umlandt / spomedis

Am Strand, zwischen Meer und Bergen, ist das Ziel der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft 2025 gelegen. Ein würdiger Ort für zwei Renntage mit spannenden Finishes, Überraschungen und großartiger Stimmung.

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