Laktat-Feuerwerk: Triathleten bei Silvesterläufen

Ein Silvesterlauf gehört für viele ebenso zu einem gelungenen Jahresabschluss wie Wunderkerzen und „Dinner for One“. Auch einige Triathletinnen und Triathleten haben die Beine noch einmal fliegen lassen.

Henseleit gewinnt in Amberg

U23-Weltmeister Simon Henseleit ist beim Silvesterlauf in Amberg, rund 70 Kilometer östlich seiner Heimatstadt Nürnberg, über die krumme Distanz von 7,5 Kilometern an den Start gegangen. Die Anreise hat sich gelohnt: Henseleit konnte sein erfolgreiches Jahr mit einem Sieg nach 22:28 Minuten abschließen.

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Reischmann gewinnt in Backnang

Auch Anne Reischmann beendete das Jahr mit einem Erfolg. Beim Silvesterlauf in Backnang über zehn Kilometer lief sie nach 37:14 Minuten als Erste ins Ziel. Das Fazit der 31-Jährigen für 2023 fällt positives Fazit aus: Beim Ironman Cascais in Portugal, ihrer zweiten Langdistanz, qualifizierte sie sich für die Ironman-Weltmeisterschaft im September in Nizza. „Das wird mein Hauptziel für 2024 und darauf freue ich mich schon riesig“, sagte sie gegenüber tri-mag.de.

Lauf der Triathleten in Leipzig

Wirft man einen Blick in die Ergebnislisten des Silvesterlaufs in Leipzig, könnte der Eindruck entstehen, die Triathleten hätten sich abgesprochen. Bei den Frauen war das komplette Podium mit (ehemaligen) Triathletinnen besetzt. Ganz oben stand Bianca Bogen, die Schwester des Ironman-70.3-Weltmeisters Rico Bogen. Für die zehn Kilometer benötigte die 25-Jährige 35:38 Minuten und zeigte damit, dass sie rund drei Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes wieder auf dem besten Weg zurück ins Renngeschehen ist. Platz zwei ging an Ex-Profi Yvonne van Vlerken (35:59 Minuten). Nach ihrer Triathlonkarriere konzentrierte sich die 45-Jährige verstärkt auf ihre Paradedisziplin, das Laufen. 2023 erreichte sie etwa beim Berlin Marathon eine neue persönliche Bestzeit von 2:39 Stunden. Julia Bröcker komplettierte das Podium nach 36:24 Minuten.

Bei den Männern liefen unter den besten Sieben sechs Triathleten ins Ziel. Rico Bogen wurde mit 31:39 Minuten Fünfter, Wilhelm Hirsch belegte dahinter Platz sechs (32:23 Minuten). triathlon-Redakteur Simon Müller wurde nach exakt 31 Minuten Zweiter und verpasste den Gesamtsieg um nur eine Sekunde.

Formtest für Funk

Früh dran war Frederic Funk. Beim Aschauer Vorsilvesterlauf im Chiemgau testete der Ironman-70.3-Vizeweltmeister bereits am Abend des 29. Dezember die Jahresendform. Die fünf Kilometer absolvierte Funk schließlich in 15:50 Minuten, was für Gesamtplatz zwölf reichte. Mit Julian Erhardt landete ein Triathlonprofi in den Top Ten (15:23 Minuten).

Bei den Frauen belegte die österreichische Profitriathletin Therese Feuersinger in 17:40 Minuten Platz drei.

Top Ten für Huckestein und Schuster

Gut 2.000 Athletinnen und Athleten haben in Frankfurt das Jahr beim Spiridon Silvesterlauf sportlich abgeschlossen. Der Zehn-Kilometer-Lauf ist traditionell gut besetzt, bei den Männern ist für den Sieg oftmals eine Zeit von unter 30 Minuten notwendig. Die 30:56 Minuten von Simon Huckestein sind daher als stark einzuschätzen. Diese Zeit reichte am Ende für Platz acht. Paul Schuster sicherte sich mit 31:39 Minuten ebenfalls einen Platz in den Top Ten.

Bei den Frauen wurde Katharina Grohmann mit 38:10 Minuten Sechste.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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