NEU! triathlon-News Ausgabe vom 9. Oktober, 19:01 Uhr · 0:47 Min · Kurzfassung

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Luis und Potter gewinnen in Valencia, Lisa Tertsch auf Platz drei

Er ist einfach nicht zu stoppen. Weltmeister Vincent Luis hat in Valencia auch den letzten Weltcup des Jahres für sich entschieden und beendet die Kurzdistanz-Saison 2020 damit ungeschlagen. Über die Sprintdistanz in Spanien setzte sich der 31-Jährige nach einmal mehr dominierter Leistung in allen Disziplinen im langgezogenen Schlussspurt gegen Alistair Brownlee durch, der dem Franzosen zu auf die letzten Meter viel abverlangte. 

Nach einem schnellen Schwimmen formierte sich auf der kurvigen Radstrecke schnell eine dreiköpfige Spitzengruppe, bestehend aus Vincent Luis, Alistair Brownlee und Pierre Le Corre. In der Verfolgergruppe leisteten erwartungsgemäß insbesondere Gustav Iden und Kristian Blummenfelt viel Führungsarbeit, um den Abstand zu verringern. Mit rund 20 Sekunden Vorsprung wechselte das Trio in die Laufschuhe. Schnell wurde klar, dass es im Kampf um den Sieg auf ein Duell zwischen Luis und Brownlee hinauslaufen würde. Währenddessen preschte von hinten Jelle Geens (BEL), der sich mit starker Laufleistung an Pierre Le Corre vorbeischob und sich somit das Rennen um den dritten Platz für sich entschied.

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An der Spitze zeigte sich Alistair Brownlee kämpferisch und setzte Luis mit mehreren Attacken unter Druck – erfolglos. Nach dem spannenden Schlagabtausch war es wieder einmal der Franzose, der auf der Zielgeraden die besseren Sprintqualitäten aufweisen konnte. Nach 50:22 Minuten sicherte sich Luis damit seinen dritten Weltcupsieg in diesem Jahr. Alistair Brownlee folgte mit drei Sekunden Rückstand, Jelle Geens kam nach 50:33 Minuten ins Ziel. Die Plätze vier und fünf gingen an Pierre Le Corre und Antonio Serrat Seoane (ESP), gefolgt von Shachar Sagiv (ISR), Gustav Iden, Roberto Sanchez (ESP), Gianluca Pozzatti (ITA) und Manoel Messias (BRA). 

World Triathlon Media / Tommy Zaferes Flucht nach vorn: Vincent Luis und Alistair Brownlee machen das Rennen in Valencia unter sich aus.

Tertsch erkämpft sich Podium, Potter mit erstem Weltcupsieg

Im Frauenrennen kam es zur erwarteten und spannenden Laufentscheidung, die sich aufgrund der Startfeldes bereits ankündigte. Lisa Tertsch, die in einem solchen Szenario durch ihre starken Laufleistungen in den vergangenen Monaten als eine der Mitfavoritinnen galt, zeigte eine mutiges und taktisch kluges Rennen. Nachdem sich die 21-jährige Harvard-Studentin nach dem Schwimmen in der ersten Radgruppe positionieren konnte, schaffte sie es durch einen schnellen Wechsel nach dem Radfahren als erste Athletin aus der Wechselzone. Ihre anfängliche Lücke von einigen Metern wurde allerdings schnell von einigen ihrer Konkurrentinnen geschlossen, darunter zunächst Nicola Spirig, Beth Potter, Luisa Bapista und Beatrice Mallozzi (ITA). 

Nachdem die Gruppe auf den abschließenden fünf Kilometern für mehrere Minuten zusammenblieb, war es die Britin Potter, die eine erfolgreiche Attacke setzen konnte und einen Vorsprung von einigen Sekunden rausholen konnte. Kurz vor dem Ziel war klar, dass der Sieg damit an Potter geht, die mit diesem Erfolg nach 56:35 Minuten den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere verbuchen konnte. Dahinter kam es zu einem spannenden Dreikampf um den zweiten Platz zwischen Lisa Tertsch, Nicola Spirig und Luisa Bapista. Am Ende war es die Schweizerin, die sich mit schmerzverzerrtem Gesicht hauchdünn gegen Lisa Tertsch durchsetzen konnte, und auf Platz zwei (56:38 Minuten) landete. Für Lisa Tertsch ist der dritte Platz zum Saisonabschluss gleichzeitig die erste Podiumsplatzierung ist diesem Jahr. Hinter ihr in den Top 5 landeten Luisa Bapista und Beatrice Mallozzi.

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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