Die Startliste für den Ironman 70.3 Geelong ist veröffentlicht – und verspricht ein hochklassiges Rennen. Bei den Männern treffen mit Jelle Geens, Kristian Blummenfelt und Hayden Wilde gleich drei Weltklasseathleten aufeinander, während bei den Frauen Katrina Matthews als Favoritin gilt.

Mit dem Ironman 70.3 Geelong steht am 22. März die zweite Station der Ironman Pro Series 2026 auf dem Programm. Nach dem Auftakt in Taupō in Neuseeland richtet sich der Blick der Triathlonwelt nun nach Australien – und vor allem auf eine brisante Besetzung des Männerfeldes. Mehr als 60 Profiathletinnen und -athleten gehen in der Corio Bay an den Start, es geht um 50.000 US-Dollar Preisgeld, 2.500 Punkte für die Serienwertung sowie jeweils drei Qualifikationsplätze für die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft im September in Nizza.
Drei Weltklasseathleten treffen aufeinander
Besonders im Fokus steht das Männerfeld, in dem drei der derzeit stärksten Athleten überhaupt im 70.3-Format aufeinandertreffen: der amtierende und zweimalige Ironman-70.3-Weltmeister Jelle Geens, der Ironman-70.3-Weltmeister von 2022 Kristian Blummenfelt und der T100-Weltmeister Hayden Wilde.
Geens reist als Vorjahressieger nach Geelong. Der Belgier setzte sich zuletzt bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft 2025 in Marbella in einem engen Finish gegen Blummenfelt durch und gewann den Titel mit nur drei Sekunden Vorsprung. Sehen wir in Australien das nächste Duell dieser Art?
Blummenfelt wiederum kommt mit einem vollen Rennkalender nach Geelong. Erst am vergangenen Wochenende ist der Norweger beim Ironman Neuseeland gestartet, wo er mit technischen Problemen einen für ihn enttäuschenden sechsten Platz belegte. Das ändert nichts daran, dass der Olympiasieger, Ironman-Weltmeister und Sieger der Ironman Pro Series 2025 zu den Topfavoriten gehört.
Mit Hayden Wilde mischt zudem ein Athlet mit, der vor allem durch seine Laufstärke jederzeit in der Lage ist, ein Rennen zu entscheiden. Der Neuseeländer gewann im vergangenen Jahr eindrucksvoll die T100-Serie und könnte von seiner hohen Grundgeschwindigkeit profitieren – insbesondere gegen Blummenfelt, der gerade erst eine Langdistanz absolviert hat, und Geens, der sich auf sein Ironman-Debüt im April vorbereitet.
Weitere Herausforderer mit Chancen
Hinter dem Top-Trio lauern mehrere Athleten, die in Geelong ebenfalls für eine Überraschung sorgen könnten. Pierre Le Corre zeigte beim Ironman Neuseeland mit Platz zwei ein beeindruckendes Langdistanzdebüt und bringt ebenso wie Kyle Smith viel Erfahrung über die Mitteldistanz mit. Auch der Kurzdistanzler Jake Birtwhistle (AUS) könnte vorn mitmischen.
Matthews führt das Frauenfeld an
Im Frauenrennen geht Katrina Matthews als klare Favoritin ins Rennen. Die zweimalige Siegerin der Ironman Pro Series startete ihre Saison erst am vergangenen Wochenende erfolgreich beim Ironman Neuseeland, wo sie in Streckenrekordzeit gewann und sich damit früh an die Spitze der Serienwertung setzte.
Als gefährlichste Herausforderin gilt Tamara Jewett. Die Kanadierin gehört zu den stärksten Läuferinnen im Triathlon und zeigte bereits in Taupō ihre Form: Dort belegte sie Rang vier und stellte mit einem Marathon in 2:42 Stunden eine neue Laufbestzeit auf der Strecke auf. Über die Mitteldistanz ist Jewett mit bisher fünf Rennsiegen eine der konstantesten Athletinnen im Feld.
Ebenfalls im Blickpunkt steht Grace Thek, für die Geelong ein besonderes Rennen ist. Die Australierin wird bereits zum neunten Mal in Folge an den Start gehen und stand hier bislang jedes Mal auf dem Podium. Den Sieg konnte sie jedoch bislang nur einmal feiern – im Jahr 2023.









