Neuer Name, neuer Partner, neuer Fokus: Ab 2026 geht das frühere BMC Pro Triathlon Team als Bianchi Pro Triathlon Team an den Start. Mit dabei ist Finn Große-Freese, der zum deutschen Zugpferd der teils neu formierten Mannschaft wird.
Nach 13 Jahren endet eine erfolgreiche Partnerschaft im Profi-Triathlon: Das BMC Pro Triathlon Team und BMC gehen vor dem Auftakt in die neue Saison getrennte Wege. Damit beginnt ein neues Kapitel – ab sofort tritt das Team als Bianchi Pro Triathlon Team an. Die Italiener werden somit Namensgeber und Hauptausrüster.
Die Zusammenarbeit mit BMC begann 2013, damals noch als Bikepartner des belgischen Uplace Pro Triathlon Teams. Mit der Internationalisierung des Teams ab 2014 entwickelte sich daraus eine erfolgreiche Ära. In 13 Saisons feierte das Team mehr als 150 Siege und mehr als 300 Podestplätze. Zu den größten Erfolgen zählen der Ironman-Weltmeistertitel 2022 von Chelsea Sodaro, die World-Triathlon-Weltmeistertitel über die Langdistanz 2021 (Kristian Høgenhaug) und 2025 (Antonio Benito López), der Vize-Weltmeistertitel in der WTCS 2025 (Miguel Hidalgo) sowie eine olympische Bronzemedaille in der Mixed Relay bei den Spielen in Paris (Samuel Dickinson). Hinzu kommen Siege bei prestigeträchtigen Rennen wie der Challenge Roth und den Ironmans in Frankfurt, Nizza, Texas, Melbourne, Zürich oder auf Lanzarote.
Neuer Name, neue Ausrichtung, bekanntes Leistungsniveau
Ab der Saison 2026 startet das Team nun unter neuem Namen. In der offiziellen Ankündigung spricht das Team von einer gemeinsamen Vision mit dem neuen Partner – mit Fokus auf Innovation, Performance und sportlicher Exzellenz. Der Traditionsname Bianchi soll dabei nicht nur für Historie, sondern für einen ambitionierten Blick nach vorn stehen.
Parallel zur neuen Partnerschaft wurde auch der Kader für 2026 vorgestellt. Besonders im Fokus steht aus deutscher Sicht Finn Große-Freese, der sich im vergangenen Jahr mit Siegen beim Ironman Klagenfurt und Ironman Kopenhagen in der internationalen Spitze etabliert hat.
Neu zum Team stoßen außerdem Daisy Davies (Großbritannien) und Cameron Main (Großbritannien). Komplettiert wird das Aufgebot durch Miguel Hidalgo (Brasilien), Antonio Benito López (Spanien) und Laura Madsen (Dänemark).
Zum Saisonende verabschiedet sich das Team von Thor Bendix Madsen, Clément Mignon, Samuel Dickinson und Lucy Byram. Teamchef Bob De Wolf würdigte ihren Beitrag ausdrücklich: Alle vier hätten über mehrere Jahre maßgeblich zu sportlichen Erfolgen und prägenden Momenten beigetragen und seien sowohl sportlich als auch menschlich ein wichtiger Teil der Teamgeschichte gewesen.