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Sanders auf Rekordjagd, Underdog-Siege beim Volcano Triathlon und Comeback für Jorgensen

Super League Triathlon Lionel Sanders sorgt bei den Arena Games für eine Überraschung und lässt auf dem Rad die Kurzdistanz-Spezialisten hinter sich.

Lionel Sanders feiert Debüt bei den Arena Games Triathlon mit Rekord

Die Bekanntgabe von Lionel Sanders‘ Start bei den Arena Games Triathlon der Super League in Montreal sorgte durchaus für Erstaunen. Schließlich geht es dabei um extrem kurze Distanzen, die dem Kanadier als ausgewiesenem Mittel- und Langdistanzler nicht unbedingt in die Karten spielen. Das Format bestand aus drei Runden mit jeweils 200 Metern im Pool, vier virtuellen Zwift-Kilometern auf dem Rad sowie einem Kilometer auf einem selbst angetriebenen Laufband. Beim zweiten Durchgang wurde die klassische Reihenfolge der Disziplinen umgekehrt, Runde drei erfolgte schließlich wieder wie gewohnt, jedoch als Jagdstart. Sanders wurde dabei keineswegs durchgereicht, sondern konnte insbesondere auf dem Rad sein Können unter Beweis stellen. Die vier Kilometer absolvierte er in 5:06 Minuten und stellte damit einen Streckenrekord auf. Insgesamt wurde er Sechster mit 38 Sekunden Rückstand auf den Sieger Chase McQueen (USA). „Ich habe all meine Erwartungen übertroffen“, wird Sanders in einer Pressemitteilung zitiert. Platz zwei ging an den Südafrikaner Henri Schoeman und der Brite Jack Stanton-Stock komplettierte das Podium. Bei den Frauen sicherte sich die US-Amerikanerin Gina Sereno souverän den Sieg und ließ die Australierin Sophie Linn und die Kanadierin Dominika Jamnicky hinter sich.

Internationales Starterfeld beim Volcano Triathlon

Der Volcano Triathlon auf Lanzarote wird von Triathletinnen und Triathleten gern als Saisoneinstieg genutzt oder in ein Trainingslager integriert. Entsprechend bunt gemischt war auch in diesem Jahr das Starterfeld der olympischen Distanz. Lucy Charles-Barclay hatte sich ebenfalls angekündigt, sie musste ihren Start jedoch aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Der Sieg bei den Frauen ging schließlich nach 2:07:38 Stunden an Neu-Profi Kate Curran aus Großbritannien. Sie bekam auf dem Podium Gesellschaft von zwei bekannten Gesichtern: Die Spanierin Sara Perez Sala (2:10:41 Stunden) belegte Platz zwei, Maja Stage (DEN) wurde nach 2:11:36 Stunden Dritte.

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Bei den Männern lief der Belgier Dieter Comhair nach 1:55:39 Stunden als Erster über die Ziellinie. Es folgten der Italiener Nicola Duchi (1:56:03 Stunden) und Pello Osoro Gutiérrez (ESP) nach 1:57:02 Stunden.

Comeback für Gwen Jorgensen auf dem Podium

Vom Triathlon zum Laufsport und wieder zurück: Diesen Weg hat die US-Amerikanerin Gwen Jorgensen hinter sich, und das auf höchstem Niveau. Nach ihrem Olympiasieg im Triathlon 2016 gab sie ihren Wechsel zum Marathon bekannt, Ende 2022 kündigte die 36-Jährige an, sich wieder dem Triathlon zuwenden zu wollen. Beim Ozeanien Cup im neuseeländischen Taupo war es am vergangenen Wochen so weit. Die Sprintdistanz mit 750 Metern Schwimmen, 19,5 Radkilometern und fünf Kilometern Laufen beendete Jorgensen als Drittplatzierte nach 1:00:49 Stunden. Die Plätze eins und zwei gingen an die Neuseeländerinnen Nicole Van Der Kaay (1:00:17 Stunden) und Ainsley Thorpe (1:00:19 Stunden).

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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