Beim Ironman 70.3 Dallas ist die deutsche Profitriathletin Anna Büttner hinter Routinierin Jackie Hering auf Platz zwei gelandet. Jannik Schaufler verpasste bei einem souveränen Sieg von Lionel Sanders das Podium nur knapp.

Holperiger Start für die Erstaustragung des Ironman 70.3 Dallas: Aufgrund von starkem Wind und damit einhergehender Strömung wurde die Schwimmstrecke auf 300 Meter verkürzt. Am Ende entschieden sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern nur Sekunden um die Top-Platzierungen. Die deutsche Profitriathletin Anna Büttner lag fast während des gesamten Halbmarathons in Führung und musste sich erst kurz vor dem Ziel der US-Amerikanerin Jackie Hering geschlagen geben. Diese gewann das Rennen in 3:49:57 Stunden, Büttner folgte nur 18 Sekunden später. Mit 1:20:06 Stunden überzeugte Büttner vor allem beim Laufen und der zweitschnellsten Zeit des Tages. Platz drei ging an Annamarie Strehlow (USA, 3:53 Stunden).
Sanders is back
Bei den Männern fiel der Sieg deutlicher aus: Lionel Sanders meldete sich mit einer starken Vorstellung und souveränem Sieg zurück. Diesen brachte der Kanadier weitgehend ungefährdet in 3:17:12 Stunden ins Ziel. Richtig spannend wurde es im Kampf um die Podiumsplatzierungen. Dabei war auch Jannik Schaufler lange Zeit noch im Spiel, zog letztlich jedoch knapp den Kürzeren. Schaufler wurde Vierter (3:19:54 Stunden) hinter dem Schweizer Andrea Salvisberg (Platz drei, 3:19:46 Stunden) und dem US-Amerikaner Ben Kanute (Platz zwei, 3:19:40 Stunden). Leonard Arnold wurde Zwölfter, Joshua Berles, Matti Weitz und Marcus Herbst belegten die Plätze 38, 47 und 49. Finn Große-Freese beendete das Rennen vorzeitig auf der Laufstrecke.









