Montag, 19. Januar 2026

Triathlon-Showdown an der Seine: Die Olympia-Favoritinnen im großen Check

Wer hebt sich auf den sportlichen Olymp und sichert sich in Paris Gold im Triathlon? Keine einfache Frage, denn die Rolle der Titelanwärterin ist weniger klar verteilt als bei vorherigen Spielen. Es dürfte ein spannendes Rennen werden. Wir stellen die Medaillenkandidatinnen vor.

Frank Wechsel / spomedis In Paris spricht vieles dafür, dass die Entscheidung um die Medaillen durch eine direkte Laufentscheidung gefällt wird.

Die Stadt der Lichter wird am 31. Juli das zweite Triathlon-Highlight in Folge erleben. Einen Tag nach den Männern kämpfen die Frauen in Paris ab 8 Uhr um Gold bei den Olympischen Spielen. Die Leistungsdichte beim wichtigsten Kurzdistanz-Rennen 2024 wird so hoch sein wie selten zuvor. Die Rolle der Titelanwärterin ist weniger klar verteilt als bei Spielen in der Vergangenheit. Vermutlich wird die Tagesform eine entscheidende Rolle spielen und das Zünglein an der Waage sein. Die spannende Frage aus deutscher Sicht lautet, ob Laura Lindemann und Lisa Tertsch im Kampf um Edelmetall mitmischen können.

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Auf dem flachen Radkurs im Herzen von Paris stehen die Chancen gut, dass die Entscheidung über den Olympia-Sieg durch ein direktes Laufduell fällt. Allerdings gibt es durchaus Athletinnen im Feld, die durch überraschende Attacken oder Taktiken für einen unvorhersehbaren Rennverlauf sorgen könnten. In unserem großen Favoritinnen-Check stellen wir die Leistungsprofile der Top-Favoritinnen vor, beleuchten ihre bisherigen Erfolge und wägen mögliche Rennszenarien ab.


Léonie Periault: Warten auf den großen Feiertag

World Triathlon

Sie sorgte für die erste Überraschung des Kurzdistanz-Jahres. Léonie Periault (FRA/29) hat beim WTCS-Auftakt 2024 bewiesen, dass man sie bei der Aufzählung der Medaillenfavoritinnen nicht außer Acht lassen sollte. Der Französin gelang in Yokohama (Japan) der unerwartete Sieg, wobei sie unter anderem Taylor Knibb, Emma Lombardi, Flora Duffy und Laura Lindemann hinter sich ließ. Periaults großes Potenzial, sich langfristig in der Weltspitze etablieren zu können, wurde früh in ihrer Karriere ersichtlich. Sowohl im Jahr 2015 als auch 2016 gewann sie Silber bei der U23-Weltmeisterschaft über die olympische Distanz. Nach ihrem Umstieg in die WM-Serie folgten zunächst mehrere Top-10-Platzierungen, die ganz großen Erfolge sollten aber noch einige Jahre auf sich warten lassen.

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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