Dienstag, 27. Januar 2026

Unantastbar: Hayden Wilde ist T100-Champion – Mika Noodt dank viertem Platz Vizeweltmeister

Unangefochten hat sich Hayden Wilde zum T100-Weltmeister gekrönt. Hinter ihm entwickelte sich ein packendes Rennen um die Podiumsplätze. Mit einem glücklichen Ausgang für Mika Noodt.

Hayden Wilde ist T100-Weltmeister!

Hayden Wilde ist T100-Weltmeister! Mit einem souveränen Rennen sicherte er sich den Titel unangefochten. Jelle Geens, der lange gut im Rennen war und Wilde unter Druck setzte, verlor auf dem Rad den Anschluss und verpasste eine Überraschung im letzten Rennen. Mika Noodt verpasste das Podium auf dem vierten Platz knapp – schob sich im Gesamtranking jedoch auf den zweiten Platz und ist Vizeweltmeister.

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Luis vorn weg, Wilde in der Verfolgergruppe

24:18 Minuten standen auf der Uhr, als die ersten Athleten das Wasser an der Küste von Lusail verließen. Angeführt wurde das Feld von Vincent Luis, dicht gefolgt von Morgan Pearson und sechs weiteren Athleten, die zu Beginn die Spitzengruppe bildeten. Zu ihnen gehörten auch Jonas Schomburg, Marten Van Riel und Jelle Geens, der einen fabelhaften Start in den Tag erwischte und Hayden Wilde so schon zu Beginn unter Druck setzte.

Der Neuseeländer erreichte die erste Wechselzone 30 Sekunden später in der Verfolgergruppe, zu der auch Mika Noodt, Mathis Margirier und Rico Bogen gehörten, der schon wie bei der Ironman-70.3-WM in Marbella kein gutes Schwimmen erwischte.

Geens verliert Anschluss

Auf dem Rad machten die Belgier an der Spitze zunächst das Tempo, doch schnell wurde klar, woher der Wind weht. Wilde, Noodt, Bogen und Margirier schlossen die Lücke blitzschnell. Nach nur acht Kilometern führt Wilde das Rennen bereits an. Nach und nach fielen Athleten aus dieser Spitzengruppe heraus. So mussten etwa Luis, der später noch eine Zeitstrafe kassierte, sowie Schomburg und Pearson reißen lassen, während vorn weiter Druck gemacht wurde.

Geens befand sich noch immer in einer guten Ausgangslage, um Wilde den Titel streitig zu machen. Doch nach 50 Kilometern wurde dies immer unwahrscheinlicher. Der Ironman-70.3-Weltmeister verlor den Anschluss an seine Konkurrenten. Auf den restlichen 30 Kilometern bekam er mehr als zwei Minuten eingeschenkt.

Ganz vorne erreichte Wilde als Erster die zweite Wechselzone. Gefolgt von Bogen, Noodt, Margirier und Van Riel.

Wilde macht alles klar

Für den Neuseeländer ging es anschließend nur noch um Ergebnisverwaltung. Nach fünf Kilometern hatte er bereits 30 Sekunden auf Bogen herausgelaufen, die restlichen drei Verfolger kassierten 50 Sekunden. Auch der Leipziger musste fortan kämpfen – Noodt, Van Riel und Margirier holten auf ihn auf.

Währenddessen schob sich Morgan Pearson von hinten an die Gruppe heran. Er ging an den vier Athleten vorbei und setzte sich anschließend ab. Dahinter verlor erst Bogen den Anschluss, dann Margirier. Auf den letzten Kilometern schaffte es Van Riel sich von Noodt zu lösen.

An der Spitze lief Hayden Wilde nach einem souveränen Rennen in 3:06:08 Stunden über die Ziellinie und sicherte sich seinen ersten Weltmeistertitel. Morgan Pearson sicherte sich Rang zwei 1:14 Minuten dahinter. Marten Van Riel kam auf Platz drei ins Ziel (3:08:14 Stunden). Dahinter verpasste Mika Noodt das Podium knapp (+2:19 Minuten). Mathis Margirier wurde Fünfter vor Rico Bogen. Jelle Geens erreichte das Ziel als Siebter und verlor damit seinen zweiten Platz im Gesamtranking an Mika Noodt.

Katar T100 2025 | Männer

12. Dezember 2025 | Doha (QAT)
PlatzNameLandGesamt2 km Swim80 km Bike18 km Run
1Hayden WildeNZL3:06:0824:581:40:5758:09
2Morgan PearsonUSA3:07:2324:201:44:0556:42
3Marten Van RielBEL3:08:1424:251:41:4159:53
4Mika NoodtGER3:08:2824:541:41:031:00:17
5Mathis MargirierFRA3:08:5024:581:40:551:00:33
6Rico BogenGER3:09:1924:511:40:591:01:15
7Jelle GeensBEL3:11:0624:251:43:431:00:49
8Sam DickinsonGBR3:12:0224:211:43:561:01:41
9Jonas SchomburgGER3:12:5224:231:43:531:02:14
10Youri KeulenNED3:13:0225:381:45:5559:19
11Menno KoolhaasNED3:14:3624:211:47:101:00:53
12Gregory BarnabyITA3:15:5825:071:46:161:02:09
13Vincent LuisFRA3:18:1524:181:49:021:02:34
14Wilhelm HirschGER3:19:2124:261:47:131:05:31
15Henry RäppoEST3:20:2824:561:46:101:06:54
16Pieter HeemeryckBEL3:22:2325:391:48:061:05:48
17Jason WestUSA3:24:2527:381:56:121:04:17
18Caleb NobleAUS3:26:1325:051:51:131:07:22
19Mike PhillipsNZL3:30:1028:001:49:211:10:15
20Guillem MorenoESP3:31:2824:531:52:261:11:42
DNFNicolas MannGERDNF26:23
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Jan Luca Grüneberg
Jan Luca Grüneberg
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.

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