Kein Windschatten, keine Taktik, kein Verstecken. Nur du und deine Leistung. Der FTP-Test ist Standortbestimmung und mentale Grenzerfahrung zugleich. Was er über deine Form verrät und was nicht.
Hersteller Hart, härter, FTP-Test. Eine Leistungsüberprüfung, die einem Respekt einflößen kann.
Es gibt diese Momente im Sport, in denen jede Ausrede verstummt. Keine Windkante, kein Materialdefekt, kein taktisches Geplänkel. Nur du und dein Rad sowie die nackte Zahl auf dem Bildschirm. Der FTP-Test ist genau ein solcher Moment. Functional Threshold Power. Funktionelle Schwellenleistung. Ein Begriff, der in Trainingsplänen, auf Plattformen wie TrainingPeaks oder Zwift und in nahezu jedem Triathlon-Forum auftaucht. Und doch ist er weit mehr als nur eine Kennzahl. Er ist Standortbestimmung, Trainingsgrundlage und nicht selten eine mentale Zerreißprobe.
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Für uns Triathleten, die wir zwischen Koppeltraining, Intervallblöcken und langen Grundlagenfahrten jonglieren, ist die FTP so etwas wie der Fixstern im Trainingsuniversum. Sie definiert unsere Intensitätszonen, strukturiert Intervalle und gibt Aufschluss darüber, wie sich unser Körper unter Belastung verhält. Aber was sagt sie wirklich aus? Wie testet man sie sinnvoll? Und gibt es Alternativen zur berüchtigten 20-Minuten-Qual?
Was die FTP wirklich misst
Die klassische Definition beschreibt die FTP als die höchste durchschnittliche Leistung in Watt, die ein Athlet theoretisch über etwa eine Stunde aufrechterhalten kann, ohne dass es zu einem kontinuierlichen Leistungsabfall kommt. Physiologisch liegt sie nahe an der maximalen Laktat-Steady-State (MLSS). Also jener Intensität, bei der Laktatbildung und -abbau noch im Gleichgewicht sind. Vereinfacht gesagt: FTP ist die Grenze zwischen „kontrolliert hart“ und „zu hart“. Wer oberhalb dieser Schwelle fährt, sammelt
Die klassische Definition beschreibt die FTP als die höchste durchschnittliche Leistung in Watt, die ein Athlet theoretisch über etwa eine Stunde aufrechterhalten kann, ohne dass es zu einem kontinuierlichen Leistungsabfall kommt. Physiologisch liegt sie nahe an der maximalen Laktat-Steady-State (MLSS). Also jener Intensität, bei der Laktatbildung und -abbau noch im Gleichgewicht sind. Vereinfacht gesagt: FTP ist die Grenze zwischen „kontrolliert hart“ und „zu hart“. Wer oberhalb dieser Schwelle fährt, sammelt
Die klassische Definition beschreibt die FTP als die höchste durchschnittliche Leistung in Watt, die ein Athlet theoretisch über etwa eine Stunde aufrechterhalten kann, ohne dass es zu einem kontinuierlichen Leistungsabfall kommt. Physiologisch liegt sie nahe an der maximalen Laktat-Steady-State (MLSS). Also jener Intensität, bei der Laktatbildung und -abbau noch im Gleichgewicht sind. Vereinfacht gesagt: FTP ist die Grenze zwischen „kontrolliert hart“ und „zu hart“. Wer oberhalb dieser Schwelle fährt, sammelt
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Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.
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